Schlagwort-Archive: Florida Keys

Work-Life-Balance.

Einer der Vorteile meines Jobs, und da möchte ich gar nicht groß lamentieren, ist natürlich, dass ich regelmäßig die Gelegenheit habe, in ziemlich geile Ecken dieser Welt zu reisen und dort dann Zeit zu verbringen.

Die ständigen „Vorwürfe“ meiner Freunde, ich würde ja doch nur Urlaub machen, versuche ich dann allerdings doch immer ein wenig zu entkräften, schließlich ist und bleibt es am Ende dann halt immer auch Arbeit.

Bei meinem letzten Trip allerdings, das muss ich dann auch mal zugeben, war der „Freizeitwert“ dann doch derart hoch, dass der Arbeitsanteil -zumindest bei den 3/5 des Trips, die ich nicht im Kongresszentrum von Orlando verbracht habe- eher in den Hintergrund gedrängt wurde.

Zugegeben, der Hinflug war jetzt alles in allem kein richtig großer Spaß, da die Aschewolke auch noch am 11. Mai ihre Spuren in der Atmosphäre und dementsprechend im transatlantischen Flugverkehr hinterließ. In Anbetracht der nach wie vor leicht durcheinander gerüttelten Flugpläne musste mein United-Flug nach Chicago unglücklicherweise erst in einen eineinhalb Stunden späteren Abflugsslot verschoben werden und dann dauerte der Flug auch noch knapp eine Stunde länger als gewöhnlich, da wir Island auf einer nördlichen Route umfliegen mussten.

Immerhin, der Flieger war verhältnismäßig leer, so dass ich nicht nur einen Economy-Plus-Sitz genießen konnte, sondern auch zwei frei Plätze zu meiner Rechten, was den langen Flug doch einigermaßen komfortabel gestaltete. Leider gab es kein In-Seat-Entertainment und das Filmprogramm war eher mau mit Leap Year (extremst vorhersehbar), The Last Station (hauptsächlich gedöst), The Young Victoria (nicht schlecht, aber auch nicht überragend) und Did you hear about the Morgans (auch ziemlich lahm).

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Das große Tauch-Reit-Fahr-Spektakel – Teil Zwei.

So, wo waren wir beim letzten Mal stehengeblieben?

Achja, genau, beim dritten Abschnitt meiner Reise, dem semi-privaten Teil, der mich zu einem zertifizierten Taucher machen sollte.

Nach einer aufgrund der hohen Getränkepreisen und allgemeiner Ermüdung nicht übermäßig ausschweifenden Abschlussnacht wurde dann aus dem spartanischen, aber durchaus akzeptablen „South Beach Hotel“ ausgecheckt und ich machte mich auf den Weg zum Messe-Shuttle, der zum Flughafen fuhr. Dort dann die letzten Geschäftspartner verabschiedet, den nächsten Mietwagen übernommen und ab auf den Highway mit dem Ziel Key Largo.
Dort, auf der ersten und größten Insel der Keys, befindet sich das idyllische Amoray Dive Resort, wo mein Tauchkurs stattfinden sollte.

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Meisterliche Grüße aus dem Monsun.

Servus zusammen!

Da das mit dem Internetzugang bisher leider nicht so geklappt, wie ich es erhofft hatte (teils aus technischen, teils aus zeitlichen und teils aus Kostengründen), gab es doch etwas längere Funkstille, als ich eigentlich erhofft hatte.
Tja, der VfB hat mittlerweile die Saison zu einem wirklichen Erfolg gemacht (wenn man bedenkt, dass man zwischenzeitlich auf Rang 11 stand) und könnte bei optimalem (wenn auch nicht annähernd realistischem) Verlauf, sogar zum ganz großen Schlag ausholen. Schade, dass ich davon kaum etwas mitbekomme.

Für mich gab es stattdessen eine wirklich exzellente Reise auf die Florida Keys, die insgesamt wirklich beinahe reibungslos abgelaufen ist (trotz Franzosen) und mittlerweile bin ich in Miami, wo ich an einer Messe teilnehme. Miami -das muss ich zugeben- ist nicht so wirklich meins, auch wenns schon ganz spannend ist. Etwas unglücklich war, dass ich die erste Nacht mit meinem Chef in einem Zimmer verbingen musste, da das Hotel die Reservierung verbockt hatte, und blöderweise ausverkauft war. Immerhin hat sich das mittlerweile erledigt, und jetzt stören nur noch die andauernden Monsunartigen Regenfälle, die hier vorhin mal kurzfristig die Straßen gut 30cm unter Wasser gesetzt haben (ja, eine funktionierende Kanalisation ist schon was feines). Aber gut, so ist es halt. Ansonsten gibts an kleineren Katastrophen noch einen Segeltörn zu notieren, bei dem wir auf Grund gelaufen sind (ca. 40 Meter von unserem Landungssteg entfernt…) und natürlich mein Hinflug bei dem wir beinahe zwei Stunden auf dem Rollfeld verbracht haben, weil die verf…ten Sitzgurt-Leuchten in der First Class nicht funktioniert haben. Aber gut, ich hatte das Glück einen Upgrade in die Business Class zu bekommen, so dass das ganze ertragbar war und hatte zudem noch die Gelegenheit einen (vermutlichen) All-Time-Record aufzustellen: Umstieg am Airport Washington-Dulles in aberwitzigen 22 Minuten (von denen ich noch 10 Minuten am Gepäckband mit Warten verbracht habe). Das war tatsächlich unfassbar und mit einer ordentlichen Verkettung von glücklichen Umständen verbunden.

Aber nun zu ein paar bildlichen Eindrücken.

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Brot und Spiele.

Allmählich ist es mal wieder an der Zeit etwas nicht Fußball-bezogenes zu posten, schließlich soll das hier nicht komplett zu einem monothematischen Blog verkommen – und ich will natürlich auch nicht meine balluninteressierten Leser verprellen.

cimg1988Und was würde sich besser anbieten als nach langer Zeit mal wieder einen Einblick in den Bereich „Tourismusmarketing“ zu geben, in dem ich meine kleinen Brötchen verdiene und der den meisten, die nichts damit zu tun haben eher fremd ist?! Denn darin lag schließlich der Grund, warum ich zuletzt erneut eine etwas längere Phase keinen Blog-Eintrag schreiben konnte – ich hatte mal wieder die Gelegenheit, beruflich in die USA zu reisen, im Rahmen eines „Fam Trips“. Das „Fam“ ist dabei die Kurzform des englischen Ausdrucks „Familiarization“, was soviel wie Einarbeitung oder Gewöhnung bedeutet.

Diese Reisen (auch „Fam Tour“ oder „Inforeise“ genannt) werden von Tourismusrepräsentanzen durchgeführt, um touristischen Multiplikatoren ihre jeweiligen Destinationen vor Ort zu zeigen.

Auf Deutsch bedeutet das also, dass wir in unserer Eigenschaft als Fremdenverkehrsbüros, Menschen aus der Tourismusindustrie (sprich: Reisebüromitarbeiter, Reisejournalisten oder Produktmanager von Reiseveranstaltern) zu einer Reise in die von uns vertretenen Gebiete einladen.

cimg1947Die Art der Reisegestaltung wird natürlich immer entsprechend der Zielgruppe gestaltet. Während beispielsweise die Reisejournalisten natürlich vor allem Wert auf die Attraktionen und Begegnungen mit Leuten vor Ort legen, die am besten noch irgendwelche faszinierenden Geschichten zu erzählen haben, stehen bei den Fams vor allem die Besichtigungen von Hotels im Vordergrund, während Attraktionen nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Bei Fams, die für Reisebüromitarbeitern organisiert werden, ist es hingegen eher eine Mischung aus Spaß (Attraktionen und Aktivitäten) und Arbeit (Hotelbesichtigungen). Und diese Mischung ist dann in der Regel auch nicht ganz einfach zu finden, denn während die Reisebüroangestellten bei diesen Reisen natürlich gerne für den Fun im Vordergrund stehen haben, ist für cimg1946uns und den in der Regel mitorganisierenden Reiseveranstalter (der sich um die Einladung der Reisebüros kümmert) natürlich auch der Aspekt der Hotelbesichtigungen Priorität hat. Die unterschiedlichen Erwartungshaltungen machen diese Art von Fam Touren oft am schwierigsten. Zumal diese -meist jungen und weiblichen- Expedienten gerne mal etwas überhöhte Anforderungen an die Unterkünfte haben, in denen man übernachtet.
[Wobei ich hinzufügen muss, dass ich bislang noch nie einen Presse-Fam mit Journalisten begleitet habe, die ja durchaus auch den Ruf haben, recht anspruchsvoll und fordernd zu sein…]
Hinzu kommen dann zudem noch Fams von Spezialveranstaltern, wie Golf- oder Tauchreiseveranstalter, die natürlich nochmal ganz eigene Ansprüche haben, sowie Fams für Veranstalter von Incentive-Reisen, bei denen der Fokus vor allem auf exklusiven Gruppen-Aktivitäten und allem, womit man Menschen pampern kann, liegt.

Die Reise der vergangenen Woche war allerdings ein klassischer Reiseveranstalter-Fam, bei dem wir die Produktmanager mehrer deutscher und Schweizer Reiseveranstalter in den Süden Floridas eingeladen haben. Vorwiegend standen hier die Städte Miami & Fort Lauderdale und natürlich die von uns vertretene Inselkette der Florida Keys im Mittelpunkt des Interesses.

cimg2020Das Schöne an dieser Art von Fam Touren -zumindest mal bei der Gruppe, die ich dieses Mal dabei hatte- ist, dass die Teilnehmer allesamt eine sehr professionelle Einstellung haben, die mit einer gesunden Portion Realismus einhergeht. Das bedeutet dann, dass diese Leute, die eben bei ihren Firmen veantwortlich für die Produktgestaltung sind, recht gut einschätzen können, was sie im Rahmen einer solchen Reise erwarten können – und auch was sie selbst zu „leisten“ haben. Dementsprechend ist dort dann, obwohl man es vielleicht auf den ersten Blick nicht unbedingt erwartet, eine entsprechende Dankbarkeit vorhanden, für das was im Rahmen eines solchen Trips geboten wird.
Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass alles rund läuft – aber das tat es in diesem Fall erfreulicherweise auch. War ja schließlich von uns organisiert. =) [Stichwort: Klappern gehört zum Handwerk]

cimg1957Wie oben erwähnt, steht bei den Reiseveranstalter-Fams also der Arbeitsaspekt im Vordergrund, was bei dieser konkreten Reise bedeutete, das wir innerhalb der 6 Tage vor Ort insgesamt 18 organisierte Hotelbesichtigungen (sogenannte site inspections) zu bewältigen hatten. Wobei die meisten Teilnehmer zudem noch die im Reiseverlauf eingeplante Freizeit  dazu nutzen, um weitere Hotels anzuschauen.

Aber natürlich gilt auch hier wieder das Motto „Brot & Spiele“ und so hatten wir selbstverständlich auch bei diesem Trip ein paar nette Highlights mit eingeplant. Am ersten Morgen, nachdem wir zuvor auf Key Largo übernachtet hatten, beispielsweise eine Kajak-Tour auf Islamorada, was wirklich großen Spaß machte. Bisher hatte ich so etwas noch nie gemacht, aber funktionierte auf Anhieb erstaunlich gut und ist definitiv etwas, was ich wiederholen werde.
Wobei man aber auch hinzufügen muss, dass es das ruhige flache Wasser auf der Bayside (also der Seite der Keys, auf der sich der Golf von Mexiko befindet) einem schon leicht macht, und die ganze Geschichte nicht so anstrengend ist, wie man vielleicht erwarten würde. Jedenfalls ist es eine tolle Möglichkeit, um die kleinen Inselchen und Mangrovenwälder entlang der Hauptinseln zu erkunden. [Und das sage ich nicht nur aus beruflichen Gründen. ;-)]

cimg1971Am selben Tag stand dann noch der Besuch des Dolphin Research Centers auf Marathon an, einer Einrichtung, die sich der Erforschung der Verhaltensweisen von Delphinen verschrieben hat, und natürlich auch das auf den Keys sehr beliebte Schwimmen mit Delphinen anbietet. Definitiv auch eine Sache, die ich mal gerne machen würde, aber auch eine recht kostspielige Angelegenheit, für die man in der Regel einen Betrag hinblättert, der irgendwo zwischen 100 und 200 US-Dollar liegt. Nicht gerade ein Pappenstiel. Die Führung, die wir bekamen, war leider nur bedingt gut, da die eigentliche Verantwortliche kurz vorher zu einer Manatee-Rescue gerufen wurde. Also zur Rettung einer verletzten Seekuh. Trotzdem ganz witzig, das mal gesehen zu haben – ausserdem kann man sich mit etwas Nachdenken gut vorstellen, welche Art von Mensch wohl den Wunsch hat dort zu arbeiten (Stichwort: Delphine sind ja sooo süß…). Gab für mich auf jeden Fall einiges zu gucken. *hüstel*

cimg2005Am darauffolgenden Tag in Key West standen hauptsächlich Hotelbesichtigungen auf dem Programm, sowie einige Stunden Freizeit am Nachmittag, die wie gesagt von den meisten auch für Hotelbesichtigungen auf eigene Faust genutzt wurden. Für mich hingegen stand ein kurzer Vorstellungstermin im Tourism Office bei unseren Partnern vor Ort an. Auch mal interessant. Erst am frühen Abend ging es dann zum nächsten Programmpunkt, einer Sunset Cruise auf einem Katamaran, bei dem man in der Regel ca. 2 Stunden vor der Küste von Key West rumschippert und vor allem eins macht: sich kräftig zuschütten, denn der Alkohol (Bier, Wein, Sekt) ist mit dem Ticketpreis abgegolten. Eine recht coole Angelegenheit, da man sich so ganz gut aufwärmen kann für einen Party-Abend in Key West. Zumal es mit gerade mal $37 preislich wirklich in einem sehr annehmbaren Rahmen liegt.
Bei uns war es diesmal die etwas höherwertige Variante (für $49), mit Live-Band an Bord, sowie Snacks und Margharitas an der Bar. Mir persönlich gefiel das sehr gut, da es musikalisch auch meine Welle war, allerdings war die Lautstärke der Band etwas too much, so dass es bei der Gruppe nicht ganz so gut ankam. Zumindest die Amerikaner stehen allerdings sehr darauf.
Das Ganze kann man dann auch nochmal was aufwändiger haben: Als Rum & Reggae-Cruise mit der Möglichkeit am Riff vor Key West zu Schnorcheln.

Am selben Abend gab es dann noch ein herausragendes Dinner in einem wirklich großartigen Restaurant. Sollte mal jemand in Key West sein, dann kann ich nur empfehlen, dort ins 915 Duval zu gehen. Eine tolle Atmosphäre in einer für Key West typischen viktorianischen Villa, die zudem sehr zeitgemäß aber nicht übertrieben modern eingerichtet ist – und dazu eine exzellente Küche, die alle begeistert hat. Das hat natürlich seinen Preis, aber wenn man es mit sonstiger Sterneküche vergleicht, wirklich noch sehr preiswert. Ich empfehle vor allem den „Pan Seared Grouper“ – einen sehr festen, beinahe schon fleischigen Fisch.

cimg2021Die Fahrt zurück von Key West nach Miami war dann zuerst leider geprägt von Regen, wodurch sich einige Sightseeing-Möglichkeiten erledigt hatten, bevor das Wetter ab Islamorada dann wieder zu den angenehmen 25°C und Sonnenschein zurückkehrte, die uns sonst während der Woche begleiteten. Dort hatten wir dann mit einem spontanen Stop bei Robbie’s Marina noch einen kleinen Programmpunkt, wo man riesige Tarpune im Meer füttern kann (oder wenn man nicht aufpasst die überall gierig wartenden Pelikane).

Ab Miami begann der etwas relaxtere Teil. Zum einen war das Programm weit weniger durchstrukturiert, zum anderen war ich nun auch nicht mehr „verantwortlich“ für die Reiseorganisation, sondern im Grunde nur noch der Fahrer und Kofferträger für meine Passagiere. =)

cimg2040Inhaltlich stand dann abgesehen von Hotelbesichtigungen, sowie dem obligatorischen Stopp in einer Mall (der MUSS auf jeden Fam egal mit wem dabei sein, sonst gibts Ärger!), nichts wirkliches mehr an, so dass wir uns dann nur für ein bisschen Sightseeing in Miami Beach selbst organisieren konnten. Miami ist dabei, das muss ich zugeben, nicht so ganz meins – mal abgesehen vom wirklich absolut sehenswerten Art Deco-Viertel in South Beach. Was weniger daran liegt, dass unser Büro es nicht vertritt, sondern einfach daran, dass ich -urlaubstechnisch- kein großer Badestrand-Freak bin – und das ist nun mal das, was Miami (Beach) am meisten ausmacht. Abgesehen von der Clubszene nachts. Dafür war ich allerdings während dieser Reise abends immer etwas zu k.o. Jaja, ich weiss, Weichei – aber zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass es an jedem Abend ausführlichere „Travel Industry Discussions“ auf den diversen Hotelbalkonen gab, bei denen durchaus das eine oder andere Erfrischungsgetränk gereicht wurde…

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Anyway, das war dann im Großen und Ganzen auch schon die Reise. Es gab natürlich noch den angenehmen Nebeneffekt, dass United Airlines erfreulicherweise hat Tickets für die Business Class springen lassen. Da nimmt man dann auch gerne mal den kleinen Umweg über Zürich in Kauf. Vor allem auf dem Rückflug war es wirklich geil, da es ein neues Flugzeug war, in dem die moderne BC verfügbar war: Sitze, die man wirklich flach machen kann, so dass es annähernd Bettqualitäten hat. Ein komplettes Entertainment-System, welches zahlreiche Kinofilme, Serien und Musikalben sowie Spiele umfasst – und das ganze auf einem Bildschirm, der größer ist, als mein Laptop-Screen. So machen Atlantikflüge echt mal richtig Laune!

Der einzige negative Aspekt des Ganzen: Am Flughafen von Washington ging leider mein Koffer verloren, was am Gepäckband in Zürich natürlich nicht so die wirklich gelungene Überraschung war. Immerhin war ich nach schlechten Erfahrungen im Mai (2h Verspätung des Rückflugs) so clever und hatte diesmal nicht den naheliegendsten German Wings-Flug gebucht und Zeit genug, um am „Lost&Found“-Schalter den notwendigen Papierkram zu erledigen. Dort wurden meine Daten aufgenommen und mir mitgeteilt, dass ich am kommenden Tag angerufen werden würde. Das passierte dann auch – interessanter Weise aus Bremen, wo der Koffer überraschenderweise aufgetaucht war. Am darauffolgenden Tag wurde er mir dann auch schon ins Büro geliefert. Komplett und unversehrt.

Achja, noch eine letzte Sache zum Thema Einreise. Eine Dame, die die Gruppe von der den Trip sponsernden Hotelkette aus begleitete, wurde tatsächlich bei der Einreise angemeckert, weil sie in ihrem Handgepäck eine Ausgabe des Sterns dabei hatte. Und zwar mit diesem Cover.
Das Magazin durfte selbstverständlich nicht mit einreisen.
Manchmal sind sie einfach Heuchler, diese Amis…

Ein geiles Land ist es nichtsdestotrotz, wie ich jedes Mal wieder feststellen muss, wenn ich dort hinreisen darf.

Ich hoffe dieser „Einblick“ in die angenehmeren Seiten meines Berufsalltags ist interessant für Euch. Fragen beantworte ich natürlich gerne, soweit möglich.
Falls es Euch nicht interessiert, dann teilt es mir auch gerne mit. Dann kann ich das zumindest unter Selbsttherapie verbuchen. =)

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