Archiv der Kategorie: Menace to Reality

Telekolleg Medien – Heute: Musikindustrie.

Deutschland, Dezember 2008

 

Kanada, Oktober 2008

 

Belgien, ca. Februar 2008

 

Oder auch folgendes:

 

Kanada, Oktober 2008

 

Deutschland, Frühjahr 2008

 

Belgien, Frühjahr 2008

 

Nein, ich möchte mich nicht darüber aufregen und schon gar niemanden von den ganzen Casting-Acts anprangern, denn schließlich sind die i.d.R. von ihren Schreibern bzw. Produzenten abhängig, die sich ihrerseits halt eben meist aus diversen „Song-Pools“ bedienen. Diese Songs werden dann für einzelne Märkte lizensiert und können dementsprechend in anderen, nicht konkurrierenden Märkten von unterschiedlichen Interpreten genutzt werden.
Interessant ist es aber, meiner Meinung nach, allemal, denn schließlich sind die „Ländergrenzen“ durch das Internet längst aufgeweicht.

Hattip an das BildBlog

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PR-Berater(in) gesucht.

Einer der Aspekte des vor kurzem geendeten US-Präsidentschaftswahlkampfs, der mich einerseits am meisten gruselte, aber andererseits sicherlich auch für die meisten und besten Unterhaltungsmomente gesorgt hat, war sicherlich die Nominierung der vorher weitgehend unbekannten Sarah Palin als McCains Kandidatin für den Vizepräsidentinnen-Job und deren daraufhin folgenden Auftritte in der Öffentlichkeit.

Bisher habe ich weitestgehend darauf verzichtet, dies hier zum Thema zu machen, wie ja auch insgesamt der Wahlkampf keine große Rolle hier gespielt. Zwar habe ich diesen Wahlkampf alleine schon aus beruflichem Interesse äusserst intensiv verfolgt, aber mir fehlt es dann doch an politischer Eloquenz, um mich hier fundiert zu äussern. Und die Fehler Palins wurden ja selbst hier in deutschen Blogs zur Genüge ausgebreitet.

Heute aber stieß ich dann doch wieder auf einen kleinen Clip mit Palin im Mittelpunkt, der mich einmal mehr sprachlos zurückließ. Wobei es hier gar nicht so sehr Palin selbst ist, sondern mehr die Tatsache, dass ihr Beraterteam (und sie ist schließlich immer noch Gouverneurin Alaskas) scheinbar nicht mal ansatzweise eine Ahnung von seinem Job hat.

Der Clip an sich ist schon absurd-komisch auf eine sehr morbide Art und Weise (die im Prinzip so auch in einer South Park-Folge hätte vorkommen können). Wenn man sich aber dann noch vergegenwärtigt, was die Begleitumstände dieses Interviews eines lokalen TV-Senders aus Alaska sind, dann schlackert man nicht nur als im PR- und Marketing-Bereich Arbeitender gehörig mit den Ohren.

In den USA gibt es die Tradition im Weissen Haus, dass der jeweilige Präsident jedes Jahr zum Thanksgiving einen Truthahn „begnadigt“, der dann doch nicht zum Fest verspeist wird. Eine Tradition, die der Legende nach bis zu Abraham Lincoln zurückreicht, und die mit der Zeit auch von niedrigeren Politikern übernommen wurde.

Wie eben beispielsweise die Gouverin des Bundesstaates Alaska, die sich nun also vor wenigen Tagen zu einer Truthahnfarm begab, um diese Tradition zu zelebrieren und natürlich auch die Möglichkeit zu nutzen, dies medial in Form eines bodenständigen Interviews auszuwerten.
Nun, wie gesagt, der Anlass des Interviews ist also die Bewahrung eines Truthahns vor dem Tod und das sollte man dann mal im Hinterkopf behalten, wenn man sich (lange Vorrede) dieses Video anschaut:

[via]

Wie gesagt, es geht mir nicht um einen Fehltritt von Palin (davon hatte sie während des Wahlkampfs schon mehr als genug) und auch nicht um Aufregung über die Tötung der Truthähne (die müssen nun mal irgendwoher kommen). Aber, dass das PR-Team einer sehr hochgestellten politischen Persönlichkeit ein solches weit über drei Minuten dauerndes Interview so zulässt, ist mir unerklärlich. Da gehört m.E. jemand ganz schnell gefeuert (oder aber zumindest gehörig der Kopf gewaschen).

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Breaking News.

Barack Hussein Obama ist Präsident der USA.

Sehr schön.

Auch wenn es nur eine bedingt spannende Nacht war, so war es doch sehr unterhaltsam und hochinteressant. Ich freu mich. Wird meine Arbeit sicherlich auch erleichtern. Jetzt werden wir endlich nicht mehr auf jeder Reise-Messe von irgendwelchen Leuten angesprochen, die meinen ihr Missfallen gegenüber Bush zum Ausdruck zu bringen. Fein das.

Jetzt noch die Reden von Unterlegenen und Sieger abwarten und dann irgendwann ins Bett. Am 20. Januar 2009 wird mit Obama dann offiziell der erste schwarze Präsident eingeschworen.

Und die Bilder aus Chicago sind einfach Wahnsinn.

Danke CNN und Danke Felix.

Achja, und das ist übrigens der schöne Garten, den die Republikaner gerade kaputt trampeln (so sah er zumindest vor knapp 2 Jahren aus =)):

Arizona Biltmore

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Barack to the future.

Ich mag es ja eigentlich nicht, einfach nur einen Link zu posten und sonst nichts, aber da es einfach nur ein exzellentes Video ist, bitte ich Euch das folgende Video unbedingt anzuschauen.

He completes us.

Ohnehin kann ich nur jedem dringend ans Herz legen, regelmäßig auf www.thedailyshow.com zu gehen und sich dort die aktuellen Episoden der Daily Show with Jon Stewart anzuschauen. Gerade, wo es jetzt in die heisse Phase des US-Wahlkampfs geht.

Danke.

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Medienkompetenz.

Bevor ich hier über das Wochenende einiges hier posten werde (zumindest ist dies so geplant) gibt es grad noch kurz von mir eine kleine Leseempfehlung.

Der werte Kollege Knurrunkulus hat sich hier ein paar Gedanken über die Frage nach der Vermittlung von Medienkompetenz für kommende Generationen gemacht. Nichts wirklich proaktives, aber doch sehr gut zu lesen und in Kombination mit dem Video, das man sich unbedingt mal anschauen sollte, sehr geeignet für ein, zwei Denkanstöße.

Also bitte lesen!

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Zwotausendundsieben.

Noch etwa 6 Stunden, dann war es das mit dem Jahr 2007. Und weil es so Standard ist, muss ich hier jetzt eigentlich auch in meinem Blog einen kleinen Rückblick, ein Resümé bzw. ein Fazit des abgelaufenen Kalenderjahres geben.

Allerdings befürchte ich, dass es doch ein wenig langweilig wird, denn 2007 war für mich vor allem ein Jahr der „Konsolidierung“ (und auf privater Ebene leider auch ein Jahr der „Rationalisierung“ aber das ist nun wiederum nichts, was ich hier jetzt breit treten müsste). Schließlich gab es nach einem Vierteljahrhundert, in dem es quasi immer voranging, im Jahr 2007 keine entscheidende Veränderung, die mein Leben vorangetrieben hätte. Stattdessen war 2007 das erste Kalenderjahr, das ich komplett in einem Arbeitsverhältnis verbracht habe, wo alles seinen mehr oder weniger geordneten Weg gegangen ist. Das ist beileibe nichts schlechtes oder gar schlimmes und ich will auch nicht jammern, denn ich mag meine Arbeit sehr, und was das Arbeitsumfeld angeht (sprich die Kollegen), so könnte ich mir für meine erste richtige Arbeitsstelle eigentlich kaum etwas besseres vorstellen.

Allerdings ist es nach den vergangenen Jahren, in denen es eigentlich immer zumindest gefühlt vorwärtsging (und sei es nur durch die Versetzung in die nächste Klasse) und vor allem nach dem wirklich genialen Jahr 2006 schon eine kleine Umstellung, dass nun alles eher „nur so läuft“. Weil, 2006 war schon das verdammt beste Jahr meines Lebens. =) Da gabs schließlich erst die bestandene Diplomarbeit, dann die Festanstellung im Wunschjob mit Umzug in die erste richtige eigene Wohnung (Studentenwohnheimbude u.ä.  mal ausgenommen) und zu allem Überfluss auch noch auf privater Ebene eine Freundin gefunden. Und als wär das nicht schon genug gabs 2006 zudem noch die WM in Deutschland, was einfach eine sehr coole Zeit war.

Das beinahe vergangene Jahr hingegen war halt einfach irgendwie… hmm… unspektakulär… Nicht viel aufregendes passiert, bis auf ein paar interessante berufliche Auslandsaufenthalte und -hey!- immerhin den ersten richtigen Urlaub seit 2006. Achja, und dieser Blog wurde natürlich ins Leben gerufen. Mit diesem bin ich auf jeden Fall ziemlich zufrieden. Seit Ende September gab es immerhin schon gut 5.000 Besucher auf dieser Seite, was schon mal nicht so übel ist. Gut, es könnten ruhig noch ein paar mehr Leute sein, die nicht nur über irgendwelche Suchbegriffe hier landen, sondern, die diesen Blog bewusst ansteuern. Aber mal schauen, wie das im kommenden Jahr läuft. Es wird 2008 jedenfalls hoffentlich wieder mehr Filmkritiken geben, denn 2007 war leider in Sachen Kino ein absolutes Mangeljahr. Im Vergleich zum Beginn des Jahrtausends, wo ich teilweise noch jede Woche mindestens 1-2 Mal im Kino, war ich 2007 froh, wenn es noch für einen Kinobesuch im Monat gereicht hat… Mit dem neuen TV-Gerät, das es mir nun ermöglicht wieder externe Abspielgeräte anschließen zu können, stehen die Chancen zumindest sehr gut, dass demnächst mal wieder mehr DVDs geschaut werden und daraufhin mal wieder ein paar Filmkritiken mehr von mir geschrieben werden.

Ansonsten habe ich keine großartigen Erwartungen für das kommende Jahr. Beruflich läuft hoffentlich alles so optimal weiter, wie es bisher verlief und wenn dann im privaten Bereich noch der Löffel zur Hirngabel 2008 dazu kommen würde, dann würde ich nächstes Jahr an dieser Stelle schon ein ziemlich zufriedenstellendes Fazit ziehen können.

Weil: Europameister werden wir nächstes Jahr ja ohnehin. Hoffe ich. 😉

In diesem Sinne: Guten Rutsch, sowie viel Erfolg und Glückseligkeit und vor allem eines im neuen Jahr – ordentlich viel Spaß, damit man immer ein Lächeln auf den Lippen hat!

Und wenn ihr irgendwo keinen Bock drauf habt, dann brecht einfach aus!

Das ist übrigens die beste Band, von der ich dieses Jahr ein Album gekauft habe:
Get Cape. Wear Cape. Fly
Er war Vorband auf dem wundervollen Kate Nash-Konzert und macht einfach richtig feine Musik. Mehr von ihm gibts hier und hier und hier (natürlich in besserer Tonqualität – aber ich mag das Video halt).

Aber jetzt wird erstmal ordentlich gefeiert.

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Eingeordnet unter Menace to Reality, Muss man wohl dabei gewesen sein...

Weihnachten.

Die Hirngabel hofft, dass ihr schöne habt und Euch reich beschenken lasst – sowohl materiell als auch mit einer angenehmen Zeit! Ich hoffe Ihr bekommt, dass Ihr Euch erhofft habt – oder zumindest, dass was ihr verdient.

 Und auch wenn es in Deutschland noch nicht wirklich als Tradition etabliert ist, wisst Ihr sicherlich, was zu tun ist, wenn Ihr unter einem Mistelzweig steht!
(Bitte mit Ton anschauen)

In diesem Sinne: Ein frohes Fest Euch allen da draussen!

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