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Voll auf die Nüsse: Lecker Snacken mit Mr. TrailMix.

Wenn ich in den USA unterwegs bin, und das ist ja in der Regel so 2-3 mal im Jahr der Fall, dann dürfen „on the road“ drei Dinge aus verpflegungstaktischer Sicht niemals fehlen (okay, eigentlich vier, aber „Wasser“ spare ich mir mal als selbstverständlich):

a) Mountain Dew

b) Beef Jerky

c) Trail Mix

Während Mountan Dew, der fies grünlich aussehende Softdrink mit dem hohen Koffeingehalt aus dem Hause PepsiCo, mittlerweile halbwegs häufig auch in Deutschland, vorwiegend an Tankstellen, erhältlich ist und man auch Beef Jerky manchmal hier in Deutschland findet (oder aber mit diversen Trockenfleischprodukten adäquate Ersatzmöglichkeiten hat), hat der gute alte Trail Mix den Sprung über den großen Teich nie geschafft.

Eigentlich sehr unverständlich, da Deutschland ja durchaus ein Land ist, dass ein großes Interesse an Knabbereien hat und Studentenfutter dabei eine allgemein sehr große Rolle spielt. Studentenfutter ist dabei so etwas wie der deutsche, konservative Bruder des Trail Mix. Denn während sich beide zwar vom Prinzip her sehr ähneln (eine Mischung aus Nüssen und Rosinen), ist das Schöne an Trail Mix eben, dass er ungleich variantenreicher und oftmals noch mit Schokoladenelementen (Drops oder Linsen) versehen ist, was dem ganzen natürlich eine etwas ungesündere, aber eben auch schlemmerhaftere Note gibt. Studentenfutter hingegen ähnelt sich doch oft extrem in seiner Zusammenstellung aus Erd- und vier bis fünf anderen Nüssen, sowie Rosinen.

Wie gesagt, erstaunlicherweise gab es bislang noch keinen Trail Mix hier in Deutschland zu kaufen, so dass ich dementsprechend neugierig wurde, als Tobias vom Werder Bremen-Blog Meine Saison erstmals erwähnte, er würde sich mit einem Versandshop für eben jenen Trail Mix selbständig machen.

Nachdem ich die ersten Schritte im dazugehörigen Firmenblog seines Startups halbwegs regelmäßig verfolgt hatte, kündigte er an eine Testaktion für Blogger durchzuführen: Eine selbst ausgewählte Mischung von Leckereien wird frei Haus geliefert – dafür gibt es hier im Blog einen ehrlichen Beitrag über den Trail Mix. Ein fairer Deal und da vergangene Woche Montag der Mix bei mir im Büro auf dem Schreibtisch lag (erfreulicherweise unangetastet!) wird es Zeit auch meinen Teil des Versprechens einzulösen.

Zur Auswahl standen drei von insgesamt 7 im Shop angebotetenen „Favoriten-Mixen„, von denen ich mich nach kurzer Bedenkzeit für die Mischung „The American Way of TrailMix“ entschied.

Da sich Mr. TrailMix allerdings auf die Fahnen geschrieben hat, dass man aus über 40 Zutaten seine individuelle Mischung zusammenstellen kann und der Shop (wo mittlerweile eine grafisch sehr ansprechende Drag&Drop-Lösung gefunden wurde) damals noch nicht online war, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und noch einen kleinen Extrawunsch eingebaut: Schokolinsen anstatt von Schokoerdnüssen.

Der Versand erfolgte mit DHL in einem sehr ordentlichen Paket, in dem sich die robuste, mit Alu innen geschmacksversiegelte (oder wie auch immer man das nennt), schlicht weisse 400g Packung mit dem TrailMix befand. Etwas Füllmaterial war zusätzlich noch drin im Paket, wodurch allzu schlimmes Herumschleudern vermieden wird, ebenso ein Anschreiben und einige Mr.Trailmix-Flyer – die vermutlich bei einer normalen Bestellung nicht dabei sein werden.

Was eine wirklich exzellente Idee war, ist das Beilegen einer kleinen wiederverschließbaren Tüte, um den TrailMix unterwegs nutzen zu können. Keine große Kostenbelastung aber saupraktisch – hervorragender Einfall!

Nun aber zum Wichtigsten: Dem Inhalt des ganzen Mixes.

* Erdnüsse, ungesalzen (80g): Nuja, Erdnüsse halt. Generell nicht mein Favorit, aber es gehört in so eine Mischung halt rein. Bei einem komplett individuellen Mix würde ich darauf wohl als erstes verzichten.

* Pekannüsse (40g): Ich LIEBE Pekannüsse und sie waren auch ein der Hauptgründe, warum ich mich für diese Mischung entschieden hatte. Schmackofatz!

* Macadamianüsse (40g): So etwas wie die Königin unter den Nüssen, sehr lecker und ein angenehme Ergänzung zum geschmacklichen Gesamtpaket ist die dritte Nuss im Bunde.

* Granola (40g): Granola sind im Grunde einfach gesagt geröstete, gesüßte Haferflocken, die der ganzen Mischung einen schönen, süßlichen Crunch verleihen.

* Sultaninen (40g): Wo genau ist nochmal der Unterschied zwischen Rosinen und Sultaninen? Keinen Ahnung, aber wie Erdnüsse gehören auch sie einfach zur Basisausstattung eines solchen Mixes – nur dass ich die fruchtige Süße einfach wesentlich mehr schätze, als die Nüsse.

* Cranberries (40g): Neben den Pecans der zweite uramerikanische Bestandteil geben auch sie, wie die Sultaninen, eine schöne fruchtige Süße dazu, wobei Cranberries noch eine gewisse erfrischende Säure mit reinbringen

* Kokosstreifen (40g): Sehr lecker! Man merkte wirklich, dass die Streifen tatsächlich mal zu einer Frucht gehörten. Einziger, kleiner Nachteil, die einzelnen Streifen sind teilweise sehr groß, und passen damit nicht ganz zum eher kleinteiligen Rest der Mischung.

* Schokolinsen (40g): Eine Schokolinse ist eine Schokolinse ist eine Schokolinse. Ist lecker! Kein TrailMix (für mich) ohne dass auch ein schokoladiges Element dabei ist, und die Schokolinse ist dabei der Klassiker der Trail Mixe.

* Ananas, getrocknet (40g): Last but certainly not least noch eine weitere Trockenfrucht und das war für mich die absolute Überraschung des Mixes. Extrem leckerer und intensiver, aber nicht aufdringlicher Ananas-Geschmack! Wer sich mal einen Mix individuell zusammenstellt, sollte diesen Bestandteil keinesfalls verpassen!

Insgesamt merkt man mir, denke ich, schon meine Begeisterung an, denn das Gesamtpaket war wirklich unglaublich lecker und qualitativ, so ich das beurteilen kann wirklich hochwertig.

Natürlich hat Qualität auch ihren Preis und da wird sicherlich für viele Konsumenten ein Knackpunkt liegen. Mit Preisen von ca. 7-9 € plus Versand (3,90€) für die vorgeschlagenenen 400g-Mischungen bewegt man sich schon auf einem relativ hohen Niveau. Ich hoffe, dass Mr.TrailMix auf diesem Preisniveau auch eine entsprechend breite Kundschaft finden können – gänzlich sicher bin ich mir nicht. Aber was weiss ich schon.

Als Geschenk oder für diejenigen, die sich einen wirklich hochwertigen und ohne Frage absolut leckeren Snack gönnen möchte, sind die Mischungen von Mr. TrailMix sicherlich eine hervorragende Geschichte.

Eine leicht negative Sache ist mir zudem auch noch aufgefallen und die will ich nicht unerwähnt lassen.
Wenn man die Originalpackung öffnet und direkt aus der Tüte essen möchte, dann ist das leider nicht ganz so prima, da die Zutaten nicht wirklich „gemischt“ in der Tüte zu sein scheinen, sondern eher nach und nach auf einander gefüllt. Vielleicht täuscht da auch der Eindruck und durch den Transport haben sich einfach die entsprechenden Zutaten entsprechend in der Tüte verteilt. Dann wäre es einfach Pech und lässt sich schwerlich vermeiden. Sollte es anders sein, würde ich Tobias auf jeden Fall empfehlen, da noch für etwas mehr Durchmischen zu sorgen, da vor allem die großen Kokosnussstreifen mehr oder weniger alle ganz oben drauf waren.

Natürlich, ich habe dann einfach die ganze Mischung in eine Schüssel gekippt und dann passte das schon.

Zu guter Letzt, ich hätte natürlich äußerst gerne noch ein paar schicke, selbst gemachte Fotos hier reingepostet. Doch leider war der Mix ziemlich schnell leer, obwohl 400g ja schon eine stolze Portion sind. Daher bleibt mir nur noch ein Bild wie dieses und das dürfte ja auf seine Art auch sehr aussagekräftig sein:

Shop: www.mrtrailmix.de
Blog: blog.mrtrailmix.de
Twitter: twitter.com/mrtrailmix

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Projekt Hörsturz #13

Nachdem ich die Runde 12 des schönen  „Projekt Hörsturz“ leider verpasst/verpennt habe, muss ich natürlich direkt mal dafür sorgen, dass es mir auch mit Runde 13 so geht und dementsprechend sofort daran teilnehmen.

Worum geht es nochmal?
Grob vereinfach werden in jeder Runde fünf vorher von den Teilnehmern vorgeschlagene und per Zufall ausgewählte Lieder zur Diskussion und Bewertung freigegeben und können dann von jedem Teilnehmer in ihrem Blog mit 0-5 Punkten bewertet werden. Der beste Punkteschnitt „gewinnt“ – wobei es natürlich in erster Linie darum geht, neue Musik kennenzulernen bzw. einem breiteren Publikum vorstellen zu können.

Ausführliche Erläuterungen gibt es natürlich im entsprechenden Regelbeitrag im freeqnet.

1) Die Stiele – Das Blatt (von dehkah)

Was als etwas schwermütige, deutschsprachige Piano-Ballade mit Streichereinsatz und Zupfgitarre beginnt, gewinnt nach der Hälfte plötzlich an Fahrt, bevor es auf einmal in einen sehr temporeichen Hardrock/Metal-Song mit Blockflöteneinsatz übergeht. Klingt komisch? Ist aber so. Und ich muss sagen, mir gefällt dieser sehr seltsame Hybrid doch ziemlich gut. Das einzige was dieser jungen Band aus Niedersachsen zu fehlen scheint, ist ein brauchbarer Leadsänger. Vielversprechend, auch was da sonst noch so auf dem Myspace-Profil zu hören ist.

Meine Wertung: Wohlwollende 3,5 von 5 Gabeln

2) Le Tigre – Deceptacon (von LemonHead)

80er gehen natürlich immer. Mir nur leider hier etwas auf den Sack. Ein bisschen Gitarre, ein bisschen Keyboard, ein bisschen Drumcomputer, dazu ein paar Songzitate und vor allem eine sehr enervierende Stimme der „Sängerin“. Ist natürlich nicht scheisse, aber mag ich nicht. Ist mir grad und überhaupt zu anstrengend.

Meine Wertung: Genervte 1,5 von 5 Gabeln

3) A Perfect Circle – Counting bodies like sheep to the rythm of war drums (von kasumi)

Wo wir gerade beim Thema „Zu anstrengend“ sind. Nicht nur dass mir die Holzhammer-Subtilität des Videos gepflegt auf den Keka geht (der natürlich nicht in die Wertung kommt), nein, auch das „Lied“ an sich, ist mal so überhaupt nicht meins. Hehre politische Botschaften schön und gut, aber das ist einfach nur grausam anzuhören mit dieser hochgradig enervierenden Geräuschkulisse, die im Wesentlichen den gebrüllten Titel untermalt.

Meine Wertung: Weiterhin genervte 1 von 5 Gabeln

4) DIN[A]Tod – Carol’s Fascination (von Robert)

So mag ich die 80er dann doch schon etwas lieber. Pluckernde 80er Synthie-Sounds, eine Cure-ähnliche Gitarrenspur und getragener weiblicher Gesang – das ist alles nichts überragendes, aber speziell nach den gerade gehörten anstrengenden Song eine sehr angenehme Abwechslung. Kann man sehr gut hören.

Meine Wertung: Solide 3 von 5 Gabeln

5) Ocean Colour Scene – Mrs. Maylie (von juliaL49)

Die einzige Band, deren Namen ich zumindest schon mal gehört habe, ist Ocean Colour Scene – gehört habe ich von ihnen allerdings bislang noch nix. Und auf den ersten Eindruck habe ich da auch nicht zwangsweise das Gefühl ich hätte etwas verpasst. Klassischer Rock mit poppigen Elementen, Klavierbegleitung im Hintergrund und eingängigem, aber textlich beschränktem Gesang. Doch dann nach gut 70 Sekunden bricht der Song auf einmal komplett ab und man baut eine knappe Minute klassischen Singer-Songwriter-Pop der 60er/70er ein, bevor dann wieder zum Schema des ersten Drittels zurückkehrt. Das lässt mich insgesamt etwas ratlos zurück, denn das erste und letzte Drittel sind jeweils schön catchy aber eben auch sehr einfältig, während das Mittelstück zwar sehr gelungen und auch kreativ ist, aber wie ein kompletter Fremdkörper wirkt. Schade.

Meine Wertung: Leicht irritierte 2,5 von 5 Gabeln

Irgendwie keine wirklich pralle Runde für mich.

Nun zu meinem Songvorschlag für die kommende Runde, eine Sonderrunde namens „Local Heroes“.

Ich hatte schon vorab, als der Vorschlag aufkam ein wenig rumüberlegt, wer es denn werden sollte, schließlich gibt es hier in Köln und Umland durchaus eine sehr brauchbare Musikszene, mit so einigen potentiellen Kandidaten. Zwei Bands habe ich dabei allerdings favorisiert und mich nach kurzem Ringen für die weitaus weniger subtile Variante entschieden, aber vielleicht auch gleichzeitig für die etwas „riskantere“ Option. Die andere Band wird dann einfach in einer der nächsten Runden vorgeschlagen.

Mein Vorschlag ist daher eine Kölner Band, die Deutsch singt und eben extrem heimatverbunden ist (und zudem am 29.1. ihr neues Album „Klassenfahrt“ veröffentlicht):

Wise Guys – Köln ist einfach korrekt (kein Originalvideo)

Das ist vielleicht nicht der beste und auf keinen Fall der aktuellste Wise Guys-Song, aber er springt einem halt (vielleicht neben „Nein, Nein, Nein“ oder „Weil ich ein Kölner bin“) einfach extrem ins Auge, wenn es um „Local Heroes“ geht. Ich hoffe, er wird ausgewählt und ich bin dann natürlich gespannt, wie Acapella-Musik in der Kritiker-Runde ankommt.

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Projekt Hörsturz #11

Bisher habe ich mich auf diesem Blog weitestgehend aus so Geschichten wie Blogstöckchen und ähnlichem herausgehalten, aber kürzlich bin ich im Blog von BeetFreeQ auf eine Aktion gestoßen, die mir wirklich sehr gut gefallen hat, da der Gegenstand etwas ist, was ich hier selbst sehr gerne mache: Das Bewerten und Empfehlen von (neuer) Musik. Name dieser Aktion ist „Projekt Hörsturz“  und man befindet sich mittlerweile schon in Runde 11.

Grob vereinfach werden in jeder Runde fünf vorher von den Teilnehmern vorgeschlagene und per Zufall ausgewählte Lieder zur Diskussion und Bewertung freigegeben und können dann von jedem Teilnehmer in ihrem Blog mit 0-5 Punkten bewertet werden. Der beste Punkteschnitt „gewinnt“ – wobei es natürlich in erster Linie darum geht, neue Musik kennenzulernen bzw. einem breiteren Publikum vorstellen zu können. Schöne Idee, wie ich finde, und deshalb nehme ich, nachdem ich bei der Weihnachtsrunde ausgesetzt habe, jetzt gerne teil.

Ausführliche Erläuterungen gibt es natürlich im entsprechenden Regelbeitrag im freeqnet.

Nun aber zur aktuellen Runde:

1) Weird Al Yankovic – I’m Fat (von Sir Donnerbold)

Ich glaube „I’m Fat“ war die erste Parodie von Weird Al Yankovic, mit der ich in Kontakt gekommen bin. Und das dürfte auch noch weit vor Zeiten des Internets gewesen sein. WAY finde ich persönlich okay, aber auch nicht mehr, da seine Parodien auch gerne mal einfach nur albern und platt sind, ohne besonders einfallsreich zu sein. Die Verballhornung des Michael Jackson-Hits gehört dabei sicherlich zu seinen besseren Stücken, da es insgesamt sehr konsequent umgesetzt ist und gerade auch im Zusammenspiel mit dem Videoclip schon recht gelungen ist. Hinzu kommt für mich noch ein kleiner Nostalgie-Bonus, der somit zur folgenden Wertung führt:

3 von 5 Gabeln

2) Painbastard – Torn (von Kerstin)

Also, wenn ich böse wäre, dann würde ich diesen Song mit dem Prädikat „Grufti-Schlager“ betiteln. Aber das bin ich ja eigentlich nicht und es wäre auch ein wenig unfair, denn so richtig schlecht ist der Song schließlich nicht – aber eben doch etwas zu sehr „Depeche Mode light“ für meinen Geschmack. Die große Geste, die Dramatik des Stücks wirkt mir einfach etwas zu künstlich und beinahe kitschig, gerade im Zusammenhang mit der eher billig wirkenden Rythmusabteilung aus dem Computer. Das klingt jetzt alles etwas härter als ich tatsächlich werte:

2 von 5 Gabeln

3) Jupiter One – Flaming Arrow (von Laura)

Und schon hat sich die Teilnahme am Projekt Hörsturz gelohnt, denn dieser Song gefällt mir wirklich ausgesprochen gut! Erinnert phasenweise an die etwas beschwingteren Songs von Kings of Convenience, die zu meinen Lieblings-Hintergrundmusik-Bands gehören (und das ist vollauf positiv gemeint). Dieses Lied von Jupiter One ist allerdings etwas „voller“ instrumentiert und sehr klassischer, beschwingter Gitarren-Indie-Pop, der von seiner positiven Grundstimmung her wesentlich besser in den Frühling als in den Winter passen würde. Ist ein bisschen Mädchenmusik, aber ich mag Mädchenmusik:

4 von 5 Gabeln


4) Messer Chups – Super Megera (von LemonHead)

Alles, aber auch wirklich alles an diesem Song schreit „Verwendet mich als Soundtrack in einem Film“. Und viel mehr gibt es meiner Meinung nach auch nicht dazu zu sagen. Denn als musikalische Untermalung in einem entsprechenden Film (Tarrantino, Rodriguez & Co liegen natürlich nahe) kann dieses Stück absolut passen, schlecht ist das schließlich nicht – als Song zum reinen Hören für meinen Geschmack leider nicht (oder nur in sehr, sehr speziellen Situationen). Daher fällt meine Wertung eher verhalten aus:

1.5 von 5 Gabeln


5) Volbeat – Sad Man’s Tongue (von Konna)

Was als klassische Uptempo-Country-Nummer inklusive Johnny Cash-Hommage beginnt, kippt nach rund 40 Sekunden in einen knochentrockenen Metallsong zum Headbangen über. Da ich Country grundsätzlich sehr gerne mag und auch härteren Gitarrenklängen (solange sie melodisch sind und nicht mit Gegrunze garniert) nicht abgeneigt bin, gefällt mir dieser Country-Metall-Hybrid ziemlich gut. Nichts für jede Situation, aber dennoch ein guter Song:

3.5 von 5 Gabeln

Mein Vorschlag für die kommende Runde wird, unter dem Eindruck meines letzten Konzertbesuchs, natürlich ein Song von Bernd Begemann & Die Befreiung sein und zwar mein Favorit vom neuen Album „Ich erkläre diese Krise für beendet“:

Bernd Begemann & Die Befreiung – Du bist mein Niveau

Legal beim Label „tapete records“ herunterladbar.

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Alles Gute zum Nikolaustag.

Shalömchen zusammen!

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gibt es zum Nikolaustag eine kleine, spontane Renovierung im Hause hirngabel. Ich hoffe, es gefällt Euch, da ich des alten Themes ein wenig überdrüssig geworden bin und etwas mehr in Richtung „schlichte Eleganz“ gehen wollte. Die Inhalte werden natürlich nach wie vor die selben bleiben und ich hoffe, ihr bleibt mir weiterhin gewogen.

Natürlich wird es ab morgen auch mit der Adventskalenderserie weitergehen – habe mich nur entschieden, an den Adventssonntagen jeweils auf neue Texte zu verzichten. Kommentare zu den Texten sind natürlich sehr gerne gesehen *hüstel*.

Auch wenn ich mein altes Headerbild sehr, sehr gemocht habe, dachte ich mir, dass es an der Zeit war, das Bild aus dem Schottland-Urlaub 2008 jetzt mal gegen ein Bild aus dem Irland-Urlaub in diesem Jahr auszutauschen. Zumal ich denke, dass es meinem inoffiziellen Untertitel (der aus Platzgründen leider nicht ins neue Theme passt) „Alles was den Kopf so piekst.“ etwas mehr gerecht wird. Ausserdem wird es meiner Selbstverliebtheit noch mehr gerecht als der alte Header. =)

Bleiben Sie mir weiterhin gewogen.

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Paroli laufen lassen.

Bevor es wirklich lächerlich wird, ist es an der Zeit mal kurz ein bisschen was, hier nachzuholen. Denn vor rund einem Monat hat dieser Blog sein zweijähriges Jubiläum feiern dürfen und auch wenn er in den letzten Monaten arg vernachlässigt wurde, so ist er dennoch weiterhin wichtig für mich.

Dies hier ist zudem auch der 200. Beitrag im Blog, der sich insgesamt zudem bislang über 995 Kommentare freuen durfte. Ganz eindeutig der Top-Beitrag dieses Blogs ist auch im letzten Jahr wieder mein allgemeiner Beitrag zum Thema „Einreise und Sicherheitskontrollen in den USA“ gewesen, mit rund 3.500 Zugriffen, gefolgt von zwei weiteren Texten zu diesem Themenkomplex mit jeweils gut 2.000 Klicks. Insgesamt machen die vier Artikel speziell zu diesem Bereich übrigens rund ein Fünftel der insgesamt knapp 62.000 Visits in der Hirngabel aus. Da scheint also ein durchaus großes Informationsbedürfnis zu diesem Bereich zu bestehen – und zeigt übrigens durchaus, dass lange Texte auch im ach so schnelllebigen Internet seine Leser findet (wenn ich mir diese Spitze in Richtung Qualitätsjournalismus erlauben darf).

Dieses große Interesse spiegelt sich übrigens auch darin wider, dass im vergangenen Jahr der Link zum Estaformular, der mit Abstand (knapp 300 Klicks Vorsprung) meistgeklickteste Link in diesem Blog war. Und natürlich sind auch die Suchbegriffstoplisten durchsetzt von Begriffen zu diesem Thema – das gute google-Ranking ist schließlich der größte Antreiber für die vielen Zugriffe auf die entsprechenden Beiträge.
In dieser Statistik dominieren allerdings an der Spitze einige Begriffe aus dem Bereich Serien – auch wiederum dank eines sehr guten Rankings bei google, bzw. bei der Bildersuche dort. Dementsprechend hoch sind natürlich auch die Zugriffszahlen, vor allem auf die Besprechungen von Prison Break, Scrubs und Simpsons. Mit der Bildersuche hat vermutlich auch die Beliebtheit meines Beitrags über nichtlustig.de zu tun – im Übrigen der am zweithäufigsten angeklickte externe Link mit knapp 200 Klicks.

Der geschäftigste Monat war übrigens der Januar 2009 mit über 3.200 Zugriffen, was wohl der Einführung des ESTA-Formulars in diesem Monat geschuldet sein dürfte. Dort befindet sich dann schlüssigerweise auch der bisher zugriffstärkste Tag, genauer gesagt der 13. Januar, mit insgesamt 228 Visits.

Glückwünsche bitte unten in den Kommentaren unterlassen – schließlich wurde dieser Blog dazu zuletzt einfach viel zu sehr missachtet vom Autor. =)

Und natürlich könnte ich jetzt Besserung geloben, aber das werde ich tunlichst vermeiden, schließlich bin ich auch in den nächsten Wochen wieder fleißig unterwegs und zudem muss ja auch drüben im brustring noch ein wenig Krisenbewältigung betrieben werden (was ich bislang tunlichst vermieden habe).

Aber ich werde mich zumindest bemühen, demnächst noch mal ein bisschen weiter bei meinen Serienbesprechungen zu kommen.

Außerdem soll es auch heute auch noch ein wenig sinnvollen Inhalt geben, denn „unterwegs sein“ war schon ein passendes Stichwort, da ich am vergangenen Montag mal wieder von einer Geschäftsreise in die USA zurückgekehrt bin. Dazu morgen abend mehr.

Danke. Für die Aufmerksamkeit. Und sowieso.

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Ich bin dann mal weg.

Hallo lieber Leser!

Ich bin’s, der Fußball-Content. Wie Ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich mich hier in der hirngabel im letzten Jahr ziemlich breit gemacht und dadurch vielleicht den einen oder anderen Leser sogar ein wenig genervt. Und da es ja in der hirngabel laut Untertitel vorwiegend um „Reisen, Leben, Popkultur“ gehen sollte, dachte ich mir, dass es so langsam an der Zeit ist, erwachsen zu werden und mir ein eigenes Zuhause zu suchen.

Deswegen habe ich den Immobilienmarkt ausführlich gescannt, Unterlagen gewälzt, Angebote gecheckt und diverse Wohnungsbesichtigungen absolviert – um am Ende endlich ein hübsches, neugebautes, aber noch leerstehendes Mehrfamilienhaus in ruhiger Lage zu finden (weitere Mieter werden übrigens noch gesucht).

Zur Einweihungsparty möchte ich daher herzlich einladen in den

Brustring

Natürlich freue ich mich auch sehr über weitere regelmäßige Besuche – hüben wie drüben, um es wie der altehrwürdige Heribert Faßbender auszudrücken.

Die Zeiten, wo ihr mich hier in überbordender Regelmäßigkeit gesehen habt sind also vorbei.
Dafür werden hier stattdessen wieder vermehrt andere Inhalte Einzug finden – je nachdem wie es die Zeit halt erlaubt hoffentlich auch regelmäßiger als zuvor.

Herzlichst,
Euer Fußball-Content

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Fett schwimmt immer oben – Eine Semi-Abwesenheits-Notiz.

Wie in den beiden letzten Posts zum Thema Fußball ja schon angedeutet, werde ich die nächste Zeit nicht im heimischen Köln weilen, sondern bin mal wieder geschäftlich in den USA unterwegs. Der Unterschied diesmal zu meinen letzten USA-Reisen ist, dass es dieses Mal wahnwitzig erscheinenende 3 Wochen sind, die ich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verbringen darf.

CIMG1990Normalerweise bin ich ja doch eher nur so ca. 1 Woche bis 10 Tage drüben, aber dieses Mal werden gleich mehrere Anlässe miteinander verbunden, die zeitlich so nah beisammen liegen, dass es keinen Sinn gemacht hätte, zwischendurch zurückzufliegen.

Dementsprechend geht es dann am kommenden Dienstag von Frankfurt via Washington nach Miami und von dort direkt weiter auf die Keys, wo ich eine Reisegruppe für etwa 4 Tage begleite. Anschließend zurück nach Miami, wo dann eine mehrtägige Reisemesse auf dem Plan steht. Nicht ganz so stressig für mich wie die alljährliche ITB in Berlin, aber doch aller Voraussicht nach auch recht anstrengend. Gut, dass es danach dann wieder runter auf die Keys geht, wo es hauptsächlich darum geht, Tauchen zu lernen (was Wunsch unseres Kunden war). In den letzten Tagen habe ich mich daher fleißig darum gekümmert, den entsprechenden Theorie-Teil zu pauken, damit ich auch die Berechtigung habe, mich unter Wasser zu begeben. [Was ich heute auch mit 96% erfolgreich abschließen konnte!] Da das doch einen gewissen Aufwand bedeutet, hatte ich dementsprechend leider keine Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern – das mal als Erklärung und auch Entschuldigung warum es hier bis auf das Thema Fußball nix gebloggtes gab.

Wenn ich das Tauchen (hoffentlich erfolgreich) abgeschlossen habe, geht es dann anschließend von Miami über Chicago nach Denver, wo ich dann zwei Tage damit verbringen darf, die Stadt und die umliegende Region kennen zu lernen – schließlich ist Destinationskenntnis unerlässlich in meinem Job. Mal schauen, ob ich das mit dem Besuch eines Baseballspiels der Colorado Rockies verbinden kann (gegen die L.A. Dodgers). Der Alternativplan wäre es, ein Konzert der Decemberists anzuschauen. Mal schauen, was hinhaut. (Mein ursprünglicher Plan „Konzert im Red Rocks Amphitheater“ ging leider nicht auf, da an beiden Abenden niemand dort auftritt – nur einen Tag später dann unverschämter Weise The Offspring…)

Zu diesem Zeitpunkt bin ich dann allerdings schon wieder mit der nächsten Reisegruppe unterwegs, die ich dann für CIMG0609eine Woche durch den Südwesten Colorados begleiten werde. Da freue ich mich schon sehr drauf, schließlich war ich beim letzten Mal von dieser Region schon sehr begeistert – und da war es mitten im Winter.

Welche Auswirkungen das nun für meinen Blog hat? Kann ich leider noch nicht ganz sagen. Grundsätzlich ist es (ganz im Gegensatz zu Deutschland) in den USA so, dass die Möglichkeiten für Internetzugang gerade in Hotels sehr gut sind, da oftmals kostenloser W-Lan-Zugang entweder auf den Zimmern oder aber zumindest in bestimmten Hotelbereichen angeboten wird. Ich hoffe, das wird auch überwiegend in meinen Unterkünften so sein (vor allem da ich bei über 20 Tagen Abwesenheit aus dem Büro durchaus auch mal meine Büroemails checken muss…) – die Frage ist natürlich nur: Wie viel Zeit werde ich überhaupt zum Bloggen haben? Schauen wir mal.

Ich hoffe auf jeden Fall, regelmäßig zumindest ein paar Impressionen hier geben zu können und den Blog hier so ein wenig zum Reisetagebuch umzufunktionieren. Versprechen möchte ich nichts, aber es lohnt sich sicherlich hier ab und an mal reinzugucken (bzw. den Feedreader zu checken).

Von daher wünsche ich Euch schon mal eine schöne Zeit und macht mir hier bitte nicht die Einrichtung kaputt!

Zurück sein werde ich in voller Aufmerksamkeit wieder am 5. Juni.

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