Archiv der Kategorie: Being Platz-Hirsch

Die kleine Kneipe.

Was macht die hirngabel eigentlich privat so? Diese Frage haben Sie sicher schon häufig gefragt. Und falls nicht, macht das auch nichts, denn es wird heute ohnehin nicht so wirklich beantwortet.

Einen kleinen Einblick gibt es allerdings schon. Denn das Thema dieses Eintrags ist, wie der Titel schon vermuten lassen könnte, eine schnuckelige kleine Kneipe in meiner Heimatstadt, die eine durchaus zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung einnimmt, wenngleich heute auch nur noch, wenn ich am Wochenende mal wieder bei meinen Eltern bin. Früher (sprich vor allem zu Zeiten der Oberstufe und in der Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn) war diese Kneipe so etwas wie der ultimative Anlaufpunkt für mich, wenn ich nichts zu tun hatte. Okay, gut, das ist auch heute noch so. Damals aber, zu Hochzeiten, als auch der Rest meiner Freunde vor allem viel Zeit hatte, musste man sich nicht mal groß verabreden, sondern konnte einfach dorthin fahren/gehen, sich einen Kaffee bestellen und früher oder später würde schon jemand dort auftauchen. Hochgerechnet dürften wir in den vergangenen zehn Jahren in dieser kleinen Kneipe schon Monate unseres Lebens alleine mit Skat-, Backgammon und vor allem aber Doppelkopfspielen verschwendetbracht haben.

Das klingt zwar immer etwas sehr bieder und vor allem verdammt unsexy, aber so ist es halt gewesen und aus dieser verhältnismäßig heterogenen Gruppe ist ein Freundeskreis entstanden, den ich nach wie vor sehr schätze und auf den ich mich in den allermeisten Fällen verlassen kann. (Ja, es ist Weihnachten, da darf man auch mal ein klein wenig sentimental werden. Gefühle finden hier auf diesem Blog -ausser Verachtung und Hass- ohnehin selten genug Berücksichtigung)

Einmal im Jahr steht zudem mit großen Teilen dieser Gruppe ein hochwertiger Kultururlaub auf dem Plan, wo wir uns in das Land von Rembrandt, Vermeer, van Gogh und Erasmus begeben. Die wertvollen Erlebnisse dieser Reisen waren sogar schon Bestand eines Berichts in der Frühphase dieses Blogs.

Worum es mir heute aber eigentlich wirklich geht, ist die Tatsache, dass dieser kleinen Kneipe am Mittwoch durch den WDR im Rahmen seiner Adventskalenderserie in der Aktuellen Stunde ein kleines Denkmal gesetzt wurde. Und da das Fernsehen unsere Heimatstadt hauptsächlich nur bei Unfällen beachtet und man sonst ja doch eher nicht vorkommt, dachte ich mir das wäre mal ein durchaus angebrachter Anlass, um dieses Video hier im Blog zu verewigen.

Wen es also interessiert, wo hirngabel große Teile seiner Freizeit verbracht hat und manchmal noch verbringt, der klicke auf das untenstehende Bild oder folge diesem Link. Auch für diejenigen, die es nicht interessiert, es ist zumindest ein witzig gemachtes Video.

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Eingeordnet unter Being Platz-Hirsch, Muss man wohl dabei gewesen sein...

Nordlicht.

Der Autor dieses Blogs hält sich ja im Allgemeinen schon für relativ weltgewandt und weitgereist. Was ja auch durchaus nicht völlig der Wahrheit entbehrt, schließlich habe ich zwischen dem 122. Längengrad im Westen (San Francisco) und immerhin dem 35. Grad östlicher Länge (Totes Meer) schon manch schönen (und auch nicht ganz so schönen) Punkt auf dieser unserer Erde zu sehen bekommen.

Allerdings stellte ich vor kurzem, im Rahmen irgendeiner vermutlich bierseligen Diskussion bei der ich schon gar nicht mehr weiss, worum es eigentlich ging, fest, dass ich es doch tatsächlich in meinem Leben bislang noch nie auf die südliche Erdhalbkugel geschafft habe. Und nicht nur das.

Ein anschließender Blick auf eine Weltkarte zeigte sogar, dass es nicht nur die südliche Hemisphäre war, die von mir noch nicht beehrt (oder bislang verschont – je nach Standpunkt) wurde, sondern, dass ich es bei meinen Reisen, sei es privat, sei es geschäftlich, bislang noch nie jenseits des nördlichen Wendekreises geschafft habe. Dessen war ich mir nun wirklich nicht bewusst – ist doch \“der nördliche Wendekreis\“ für mich -der zwar eine mündliche Geographie-Prüfung im Abitur mit Bravour (naja) absolviert hatte, aber doch sonst vorwiegend auf ein solides Halbwissen zugriff- ein Begriff, den ich irgendwie gar nicht mehr so weit *südlich* auf dem Schirm hatte.

Doch selbst Key West, eigentlich ja ein Inbegriff des \“Südseegefühls\“, liegt immer noch über dem 24. Längengrad und damit dann eben doch immer noch ein ganzes Stück im Norden des nördlichen Wendekreises (der, zur Erinnerung, als 23,5° nördliche Länge definiert wird).

Ohnehin, und das ist ja auch regelmäßig ein beliebtes Thema bei Quiz-Shows, ist es doch immer mal wieder spannend einen genaueren Blick auf eine Weltkarte mit Gradnetz zu werfen, um sich wieder zu vergegenwärtigen, wo man selbst im Verhältnis zum Rest der Welt eigentlich liegt. Nicht, dass es ein Wissensbissen wäre, den man immer parat haben müsste – aber ist es einem immer direkt geläufig, dass Karlsruhe tatsächlich nördlicher liegt als die amerikanisch-kanadische Grenze?

La Réunion

La Réunion

Wenn ich groß bin Irgendwann werde ich es sicherlich dann auch mal in den Süden dieser Welt schaffen. Schließlich gibt es so ein paar Reiseziele, die noch auf meiner To Do-List stehen, wie beispielsweise die kleine zu Frankreich gehörende Insel La Réunion östlich von Madagaskar, Feuerland an der südlichen Spitze von Südamerika oder -etwas mainstreamiger- Neuseeland. Als nächstes geht es allerdings erstmal in Richtung Norden, in diesem Sommer, und zwar nach den tollen Erfahrungen in Schottland im vergangenen Jahr, wird dieses Mal Irland (und Nordirland) ein Besuch abgestattet. Aber das dauert -leider- noch ein paar Monate.

Einer meiner besten Freunde -der mich im Juli dann auch nach Irland begleiten wird- hat nun allerdings den „Sprung“ über den Äquator am vergangenen Wochenende schon geschafft und gönnt sich im Rahmen seines Studiums nun einen 6wöchigen Sprachkurs im Land des kommenden WM-Gastgebers, in Südafrika. Genauer gesagt in Kapstadt.
Da er seine Erlebnisse -und damit führen wir diesen mäandernden Beitrag nun auch endlich seiner finalen Bestimmung zu- erfreulicherweise schriftlich festhält und diese der Öffentlichkeit zugänglich macht in Form eines Reise-Blogs, möchte ich dementsprechend genau auf dieses Blog hinweisen.
Klar, persönliche Reiseblogs sind nicht immer das spannendste der Welt. Aber da ich selbst in den kommenden rund zwei Monaten wohl weiter nur mit angezogener Handbremse bloggen werde (können) und die Schreibe meines Kumpels doch durchaus brauchbar ist, will ich mir zumindest nicht vorwerfen lassen, nicht darauf hingewiesen zu haben.

Und ausserdem liest hier ja ab und an auch der eine oder andere mit, der ihn persönlich kennt, aber nicht unbedingt von diesem heute eröffneten Blog weiss.

Also viel Spaß mit DooMiniK in Cape Town 09! Schaut mal rein.

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Heimatklick.

Der folgende Link zu einem Artikel auf SpiegelOnline ist nur was für die Leser dieses Blogs, die aus meiner Heimat sind. Alle anderen dürfte das wohl eher nicht interessieren.

Bitte hier klicken

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Heimatpoesie. Live.

Der folgende Eintrag ist vorwiegend an meine Freunde aus dem „Real Life“ gerichtet (das ist das, wo man die Menschen auch berühren kann/könnte, mit denen man sich austauscht), aber wer interessiert ist, kann sich uns natürlich auch gerne anschließen. Einfach hier unten melden.

In den vergangenen Wochen habe ich mich vorwiegend über youtube relativ viel mit Kabarett und Comedy auseinandergesetzt und versucht, den einen oder anderen mit meiner Begeisterung für einige Künstler anzustecken. Da aber Medien immer nur ein Teil des Könnens widergeben können, möchte ich mir in den kommenden Monaten einige dieser Künstler live anschauen.
Wer also mitkommen möchte, der meldet sich bitte hier oder über die bekannten Wege (ICQ, Telefon, Mail). Ich möchte die Karten gerne übernächste Woche besorgen, da ich kommende Woche unterwegs sein werde. Also bitte auch die anderen fragen und mir Bescheid geben, da ich erst in drei Wochen wieder in der bergischen Heimat sein werde.

Im Detail handelt es sich um die folgenden Künstler und Auftritt:

Rainald Grebe

 

„Das Robinson-Crusoe-Konzert“ 

Termin: Dienstag, 19.02.2008
Ort: Pantheon, Bonn
Preis: 16,- € zzgl. VVK (Ermäßigt: 12,-€)

www.rainaldgrebe.de

„Der Abend könnte auch heißen: Das Soloprogramm.
Denn Robinson Crusoe ist solo. Und das ist sein Programm.

Rainald Grebe ist in einen alten Stoff gefallen und kriegt ihn nicht mehr aus seinem Kopf. Robinson Crusoe hat vor 300 Jahren Schiffbruch erlitten und lebte 28 Jahre auf einer unbewohnten Insel in der Karibik. Er war ein properer Selbstversorger, der Brot buk, Ziegenkäse machte und Möbel schnitzte. Eine tapfere Ich-AG. Ein Edeltourist in seinem eigenen Club.
Man muß nicht Schiffbruch erleiden, um zu stranden. Jeder lebt auf seiner Insel. Manche merken es nicht. Manche wollen weg, können aber nicht. Manche sind dauernd weg und nehmen ihre Insel immer mit. http://www.insel.de. Eine schöne domain.
Gut, dass der alte Ozeanpianist Grebe ein Klavier auf sein Eiland gerettet hat, da macht er sich einen wüsten Abend mit Papageien, Piraten und Palmen als virtuellem Inventar und Freitag als Bezugsperson.
[Text von www.pantheon.de]

Hier noch zwei Videos zur Erinnerung bzw. zur Einordnung was uns ungefähr erwartet:

Erstmal natürlich der Klassiker: Brandenburg

Und dann noch ein Song, der das musikalische, das komödiantische, aber auch das dramatisch-sozialkritische Können von Grebe auf den Punkt bringt: Bengt bangt

Und wer sehen möchte, wie so ein komplettes Konzert von ihm aussieht, der findet hier den ersten Teil seines Programms „Volksmusik“ zusammen mit der Kapelle der Versöhnung.

Volker Pispers

 

„Bis Neulich“

Termin: Donnerstag, 7.02.2008
Ort: Pantheon, Bonn
Preis: 17,-€ zzgl. VVK (Ermäßigt: 13,-€)

www.volkerpispers.de

Im November 1982 stand er zum ersten Mal mit eigenen Texten als Kabarettist auf einer Bühne. Seitdem sind 7 Soloprogramme entstanden und mittlerweile gehört Volker Pispers zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kabarettisten des Landes.
Unter dem Titel: “…BIS NEULICH“ unternimmt der Träger des Deutschen Kleinkunstpreises einen sehr subjektiven Streifzug durch seine 20 Jahre Kabarett und bringt die Texte noch einmal auf die Bühne, die er selber gerne mal hören möchte.
Aber Pispers wäre nicht Pispers, wenn er die teilweise erschreckende Aktualität seiner “alten Schätzchen“ nicht durch das Einflechten tagesaktueller Bezüge unterstreichen würde. Seinen grundlegenden Stil hat er über die Jahre nicht verändert. Pispers ist der freundliche und scheinbar harmlos daherredende Conferencier geblieben, der – eben noch lächelnd – plötzlich hundsgemein werden kann.
Respekt sucht man in Pispers` Programmen vergeblich. Unverblümt, krass und direkt pendelt er zwischen bitterböse und charmant-witzig, wenn er die Absurditäten der Welt zu Ende denkt. Seine Verarbeitungen von Zitaten, seine gewagten Rechenoperationen und seine Zukunftsszenarien versöhnen das Publikum durch ein befreiendes Lachen mit seiner eigenen gefühlten Wirklichkeit.

Auch hier gibt es noch mal ein Video, um sich eine ungefähre Vorstellung von diesem wirklich bitterbösen aber immer verdammt treffsicheren Kabarettisten zu machen.
Und zwar einen Ausschnitt aus seinem „aktuellen“ Programm, das eigentlich eine Art „Best of“ mit Einsprengseln aus dem aktuellen Zeitgeschehen ist, aber in dem so viele alte Nummern immer noch erschreckend aktuell sind.

Wer weiterschauen möchte, dem sei dieser Link ans Herz gelegt.

Es wäre wirklich wichtig, wenn Ihr Euch bis Anfang Dezember bei mir meldet, da der Vorverkauf am 3.12. losgeht und ich davon ausgehe, dass die Tickets bei beiden Künstlern recht schnell weg sind.

Da aller guten Dinge drei sind, sei noch auf folgenden Künstler hingewiesen, für den ich allerdings nicht die Karten besorge, sondern der DooM. Also bitte bei möglichst bald bei ihm melden.

  

Bodo Wartke

 

„Achillesverse“

Termin: 16. / 17.01.2008
Ort: Comedia, Köln
Preis: 16,-€ zzgl. VVK (Ermäßigt: 12,50€)

www.bodowartke.de

Bodo Wartke ist denjenigen von uns bekannt, die sehr gerne die Wise Guys hören. Denn die haben seinen Song „Monica“ auf ihrem vorletzten Album gecovert und als Bonustrack genutzt. Aber Wartke glänzt eben auch ohne deren Verstärkung, da er zum einen musikalisch ziemlich viel auf dem Kasten hat, er zum anderen aber vor allem ein ganz, ganz vorzüglicher und fantastischer Texter ist, der Lyrik zum Niederknien verfasst. Und da Bilder immer mehr als tausend Worte sagen, möchte ich auch zu Bodo Wartke noch ein paar Videos hier einstellen. Es lohnt sich wirklich absolut, sich kurz die Zeit zu nehmen!

An erster Stelle das schon angesprochene Monica.

Was man definitiv kennen muss, ist Ja, Schatz – denn Wartkes Metier sind einfach die (abseitigen) Liebeslieder.

Dann kann ich noch den „Reim“-Song Da muss er durch empfehlen. 

Und zu guter Letzt das, was man wohl als „Opus Magnum“ bezeichnen kann. Das wunderbare, traumhafte und einfach nur großartige Liebeslied.

Viele weitere tolle Songs und Auftritte von ihm gibt es selbstverfreilich hier zu sehen.

Wem diese Videoeindrücke gefallen haben, der sollte sich bitte möglichst bald bei DooM melden, da die Zeit bis Januar kurz ist…

PS: BITTE AUCH MELDEN, WENN IHR NICHT KÖNNT! Dann weiß ich wenigstens, dass ihr die Aktion mitbekommen habt. Gracias!

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Eingeordnet unter Being Platz-Hirsch, Lachsäcke

Let op drempels!

Normalerweise halte ich mich ja schon für einen eher weltgewandten, manchmal pseudo-intellektuellen Schöngeist. Doch einmal im Jahr, regelmäßig an Pfingsten, wird der Kopf quasi abgeschaltet und dann wird im Rahmen eines schönen Asi-Urlaubs das Leben zelebriert.

Die Rahmendaten:

  • 16 Teilnehmer
  • 1 Kleintransporter, 4 PKWs
  • 180l Reissdorf-Kölsch
  • 1 Zapfanlage
  • 35 kg Koteletts
  • 15 kg Bratwurst
  • 40kg Grillkohle
  • 1 Großgrill plus 2 Zündboys
  • 2 Großzelte, 1 Zwei-Personen-Zelt
  • 1 PC
  • Musikanlage mit Subwoofer und 2 Boxen
  • 2 Kühlschränke
  • 1 Kaffeemaschine
  • 2 Bierzeltgarnituren
  • 2 Pavillons
  • diverse Campingstühle und -tische
  • 1 Fahnenmast

Und wie das ganze dann aussieht, wenn ich zusammen mit meinen besten Freunden und einigen entfernter Bekannten Urlaub mache, das könnt ihr in folgendem kleinen Videoclip sehen, der dann auch der Anlass für dieses Posting ist. Denn endlich haben wir es geschafft (nach ca. 6 Monaten) die ersten zwei von drei geplanten Videos zusammenzubasteln. Der erste Clip stellt, sehr gelungen wie ich finde, unsere kleine „Reisegesellschaft“ vor, der zweite gibt ein paar weitere Impressionen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Sehen.

Und hier die sogenannten Outtakes. Wobei man zum ersten Ausschnitt nochmal dazu sagen muss, dass der Fahrer unseres Sprinters über 3 Stunden (!) zu spät kam – was erheblichen Einfluss auf die logistische Planung hatte, da der Sprinter schließlich essentiell war, um das oben aufgeführte Material nach Holland zu bringen… Nun ja… er musste dafür bezahlen…

Und solange es noch nicht das „richtige“ Tour-Video 2007 gibt, dass irgendwann in den nächsten Wochen online gehen wird, gibt es hier noch das zur Tour 2006.

Wer das tatsächlich interessant oder gar witzig finden sollte, der findet auf Youtube auch noch weitere Clips zur Tour 2006, über Karneval 2007 und anderes

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