Geht doch, liebe Besetzer.

Viel gibt es von meiner Seite über die Besetzung des Gebäudes auf der anderen Seite meiner Straße derzeit nicht zu berichten. Alles scheint sich soweit arrangiert zu haben und insgesamt ist die Straße auf jeden Fall etwas belebter geworden. Die äussere Gestaltung des Gebäudes ist sicherlich noch ausbaufähig (besonders was die eher unschöne Holzplattenverschanzung am Zaun angeht, auf den ich direkt von meinem Fenster blicke, aber gut, irgendwas gibt’s ja immer zu meckern).

Allerdings gibt es durchaus noch was zu berichten, denn seit rund zwei Wochen ist ein neues Videokommuniqué der Besetzer auf youtube veröffentlicht worden und erfreulicherweise wird das beherzigt, was ich (und andere) hier im Blog und vermutlich auch an anderen Stellen schon geäussert haben.

Warum man sich darüber lustig machen muss („böseböse vermummte Autonome“ und „Weichspülerversion“) ist mir nicht ganz klar, da die Besetzer sich ihrerseits im Klaren sein sollten, dass nicht jedem das mit dem Schutz vor der Polizei klar ist, sondern so etwas in erster Linie einmal bedrohlich/militant wirkt.

Aber gut, wichtig ist, dass das Video dieses Mal insgesamt wesentlich freundlicher und einladender aufgezogen wurde und die, auch hier im Blog schon vorgeschlagene, Videotour durch das Gebäude den Hauptbestandteil des Videos markiert.

Von daher: Sehr gelungenes Video. Danke, liebe Besetzer.

PS: Beim nächsten Mal arbeiten wir dann hoffentlich noch etwas am Stimmverzerrungssound, der etwas anstrengend ausgefallen ist und zudem etwas Konzentration erfordert, um alles zu verstehen. Alternativ, wie in den youtube-Kommentaren vorgeschlagen: Untertitel…

7 Kommentare

Eingeordnet unter Menace to Reality

7 Antworten zu “Geht doch, liebe Besetzer.

  1. Schon mitbekommen. Schade.

    Aber ich hoffe, dass sich die Stimmen der Vernunft durchsetzen werden und die Räumung gewaltfrei stattfinden wird.
    a) Habe ich als Anwohner natürlich keinen Bock auf Stress
    b) Bin ich persönlich der Meinung, dass man mit Gewalt nix erreichen wird, ausser den eigenen Ruf zu ruinieren

    Wünsche Euch viel Glück bei der Etablierung eines AZs irgendwo anders dann in Köln.

  2. me

    Toll wäre die aktive Solitarität der Anwohner!!

  3. menta

    (Köln) Autonomes Zentrum: Kommunique Nr.: 3

    http://de.indymedia.org/2010/07/285379.shtml

  4. Lisa

    Als solidarische Anwohnerin halte ich es für sinnvoll, von außen deutlich zu machen, wenn man den Besetzern wohlgesinnt ist. Am besten funktioniert das wohl mit Transpis. Ich werde mir demnächst ein -I love AZ- Banner aus dem Küchenfenster hängen. Sähe doch toll in Kalk aus, wenn überall so kleine Zeichen gesetz würden.
    Das wäre für mich auch aktive Solidarität.

  5. menta

    AZ-Köln: Bauaufsichtsamt sieht keine Probleme

    http://de.indymedia.org/2010/07/286530.shtml

  6. menta

    AZ-Köln: Bauaufsichtsamt sieht keine Probleme (neuer link – der andere ist veraltet)

    http://de.indymedia.org/2010/07/286529.shtml

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