Hirngabels kleiner Serienguide zur Season 08/09: Gossip Girl, Grey’s Anatomy, Heroes, House.

In dieser Rubrik wird es, ähnlich wie im letzten Jahr, wieder meine Eindrücke zu den Serien geben, die ich in den letzten rund 12-15 Monaten gesehen habe. Meine Einschätzungen sind subjektiv, aber unumstößlich und können sich auch durchaus mal auf Serienstaffeln beziehen, die schon etwas älter sind. In alphabetischer Reihenfolge wird es hier nach und nach kurze Kommentare zu jeder dieser Serien geben.

Bisher besprochen:

Die „Misfits“
Being Erica
Better Off Ted
The Big Bang Theory
Breaking Bad
Burn Notice
Californication
Chuck
Crusoe

Damages
Dexter

Dollhouse
Drop Dead Diva
Friday Night Lights
Fringe

Gary Unmarried
Greek

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Heute mal noch kürzer gefasst als sonst.

Gossip Girl

Dass Gossip Girl schon in der ersten Staffel mehr oder weniger nur als „Guilty Pleasure“ rangierte, hatte ich ja bei meinem damaligen Eintrag schon klargestellt. Bei der zweiten Season hat leider der Pleasure-Faktor für mich etwas nachgelassen, da es für meinen Geschmack doch etwas zu sehr ins „soapige“ abdriftete und es viel aus Off-and-On-Beziehungsgeschichten (Blair & Chuck, Dan & Serena) bestand, die mich zeitweise etwas anödeten. Vielleicht fiel es mir diesmal auch nur mehr auf, weil der Reiz des Neuen dieses Mal im Gegensatz zur ersten Season natürlich weg war. Mal schauen, wie es mit Staffel 3 ausschaut. Die liegt aber derzeit bei mir noch in der Warteschleife.

Meine Wertung: 6 von 10 Gabeln [für Season 2]

Grey’s Anatomy

Zur vierten Staffel schrieb ich, dass ich mich kaum noch an Details der Season erinnern könnte, sie aber dennoch wieder mal gerne geschaut hätte. Gleiches gilt im Grunde auch für die zurückliegende 5. Staffel, wenngleich diesmal ein paar mehr Erinnerungen hängen geblieben sind. Was unter anderem sicherlich damit zusammenhing, dass mit Owen Hunt (Kevin McKidd) und Arizona Robbins (Jessica Capshaw) zwei Charaktere reingeschrieben wurden, die der Gesamtdynamik der Serie ganz gut getan haben. Lediglich die zunehmenden „Erscheinungen“ von Denny Duquette waren zeitweise doch ein wenig störend. Ansonsten ist aber eigentlich alles wie immer: Interessant zu sehen, gut gemacht und ein sehr anständiger Soundtrack.

Meine Wertung: 7 von 10 Gabeln [für Season 5]

Heroes

Wenn wir (also ich) darüber schreiben, dass Serienstaffeln in der Erinnerung doch schnell verblassen bzw. zu einem nicht mehr großartig zuordenbaren Szenenstrom im Kopf werden, dann kommen wir natürlich nicht umhin, auch Heroes zu erwähnen. Denn ganz ehrlich habe ich irgendwann zwischen all den Zeitreisen, Charakterwechseln und sonstigen Wirrungen mal spontan den Überblick verloren und bin an einen Punkt gelangt, an dem ich mich entschieden habe, mich einfach nur noch durch die Handlung treiben zu lassen – was ganz gut funktioniert. Rein in popcorntechnischer Hinsicht macht die Serie nämlich immer noch ziemlich viel Spaß und lässt sich halt ganz gut weggucken, wenn man nicht mehr zwanghaft versucht jeden einzelnen Handlungsfaden versucht in den Fingern zu behalten. Die Schauwerte sind dabei einfach nach wie vor stark genug.

Meine Wertung: 8 von 10 Gabeln [für Season 3]

House, MD

Nach dem kleinen Reboot der Serie in der sehr gelungenen Staffel 4, die von einem grandiosen Finale gekrönt wurde, bewegte sich die 5. Season insgesamt auf einem etwas niedrigeren, aber dennoch konstant zufriedenstellendem Niveau. Es wird wieder etwas mehr der Schwerpunkt auf die wöchentlichen Fälle gelegt, wobei mit der Krankheit von Thirteen, dem „Verschwinden“ von Wilson und Houses Verhältnis zu Cutty natürlich auch noch nebenbei genügend Spannungsfelder vorhanden sind, um die Serie auch im großen Kontext voranzubringen. Erst kurz vor Ende der Staffel wird mit dem plötzlichen Selbstmord eines Teammitglieds aprupt ein völlig neues Moment in die Serie reingebracht. Unabhängig davon bot allerdings Staffel 5 mit der Folge „Locked in“ mit Mos Def in der Hauptrolle eines der absoluten staffelübergreifenden Highlights, das mich wirklich schwer beeindruckt hat. Und auch insgesamt bin ich sehr beeindruckt, wie konstant hoch die Macher das Niveau der Serie nun schon seit über 5 Staffeln halten, obwohl es eigentlich ein relativ klassisches Procedural ist.

Meine Wertung: knappe 9 von 10 Gabeln [für Season 5]

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Serientäter

3 Antworten zu “Hirngabels kleiner Serienguide zur Season 08/09: Gossip Girl, Grey’s Anatomy, Heroes, House.

  1. Mit Heroes bist du ja sehr gnädig umgegangen. Ich habe bei Staffel 3 fast nur den Kopf geschüttelt und war froh, als sie endlich vorbei war. Die vierte lässt sich besser an, aber an das Niveau der ersten kommen die Heroes wohl nie wieder heran.

  2. Da will ich auch gar nicht groß drüber streiten. Kann das völlig nachvollziehen, wenn jemand der Serie in dieser Staffel den Rücken gekehrt hat. Man nehme das halt einfach als kleinen „soft spot“ hin. =) Eine 7 wäre vermutlich auch wesentlich angebrachter gewesen…

    Und ja, Staffel 4 lässt sich auf jeden Fall besser an, weil doch wesentlich straighter und weniger verstrickt. Vor allem die Figur von Robert Knepper gefällt mir gut.
    Lediglich die ganze Sylar/Nathan-Storyline ist ein bisschen lästig geworden für meinen Geschmack.

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