Das große Tauch-Reit-Fahr-Spektakel – Teil Zwei.

So, wo waren wir beim letzten Mal stehengeblieben?

Achja, genau, beim dritten Abschnitt meiner Reise, dem semi-privaten Teil, der mich zu einem zertifizierten Taucher machen sollte.

Nach einer aufgrund der hohen Getränkepreisen und allgemeiner Ermüdung nicht übermäßig ausschweifenden Abschlussnacht wurde dann aus dem spartanischen, aber durchaus akzeptablen „South Beach Hotel“ ausgecheckt und ich machte mich auf den Weg zum Messe-Shuttle, der zum Flughafen fuhr. Dort dann die letzten Geschäftspartner verabschiedet, den nächsten Mietwagen übernommen und ab auf den Highway mit dem Ziel Key Largo.
Dort, auf der ersten und größten Insel der Keys, befindet sich das idyllische Amoray Dive Resort, wo mein Tauchkurs stattfinden sollte.

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An dieser Stelle ist es sicherlich mal an der Zeit gesondert einen Disclosure anzubringen. Dass ich hier regelmäßig bei meinen Reiseberichten über Dinge berichte, die im realen Leben „verkaufe“ bzw. „bewerbe“, dürfte ja hoffentlich den meisten Lesern hier klar sein. Dementsprechend sollte man alle Berichte ja hier auch immer einschätzen können – auch wenn ich für mich selbst doch in Anspruch nehme hier grundsätzlich ehrlich zu berichten. Nichtsdestotrotz bin ich mir des schmalen Grats bewusst, auf dem ich mich bewege und da dies ja gerade in Bloggerkreisen immer kritisch betrachtet wird, möchte ich zumindest hier noch explizit darauf hinweisen, dass es meine berufliche Position mit sich gebracht hat, dass besagtes Amoray Dive Resort netterweise sowohl den kompletten Praxisteil des Tauchkurs, die entsprechende Leihausrüstung sowie die drei Übernachtungen in einem der Bungalows kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Und auch das Warum hängt natürlich in allererster Linie mit beruflichen Gründen zusammen. Denn wenn ich ehrlich bin, dann wäre ich aus eigenem Antrieb wohl kaum dazu gekommen, aktiv einen Tauchkurs zu absolvieren. Das übte einfach nie den riesigen Reiz aus, zumal bin ich mit solchen Investitionen ohnehin eher zurückhaltend.

Doch im Januar musste ich dann einige Tage auf einer Tauchmesse arbeiten – ohne auch nur den Hauch einer Ahnung von Tauchen zu haben. Nach eineinhalb Tagen hatte ich dann zwar durch eifriges Zuhören und Anlesen (oder pures Raten) die Standardantworten ganz gut drauf, aber bei den (zeitweise) anwesenden Vertretern der amerikanischen Tauchbasen kam das natürlich nicht sooo super an. Deswegen wurde nach der Rückkehr der „Wunsch“ geäußert, dass ich als Repräsentant der Destination doch bei der nächsten Gelegenheit mal meinen Tauchschein machen solle.

Und diese Gelegenheit ergab sich dann eben schon vier Monate später, da zwischen der Teilnahme an der Messe in Miami und meiner nächsten beruflichen Verpflichtung in Colorado mehrere Tage lagen, die genau ausreichend für einen Tauchkurs waren.

Dementsprechend begann ich dann Ende April (auf eigene Rechnung; USD 120,-) mit dem Onlinekurs von PADI, einem der renommiertesten internationalen Tauchverbände. Und dieses Elearning-Tool ist wirklich klasse. Es war das erste Mal, dass ich aktiv an einer Online-Schulung teilgenommen habe (bislang habe ich für sowas nur Input geliefert, damit andere lernen können) und ich war vorher schon ein wenig gespannt, wie das denn ablaufen würde.
Aber es war tatsächlich wirklich perfekt strukturiert, mit insgesamt 5 Kapiteln, an deren Ende jeweils eine Prüfung stand, die man zum Fortschreiten aufs nächste Level abschneiden muss. Die jeweiligen Kapitel waren dann wiederum in Abschnitte zu 3-5 Slides unterteilt, an deren Ende jeweils Kontrollfragen zur Überprüfung des Gelernten standen. Besonders gut gefiel mir persönlich, dass es nicht nur Textfolien waren, sondern zusätzlich der Text auch noch mal von einer Stimme vorgelesen wird. Das kommt mir doch sehr entgegen, da ich schon in der Schule und beim Studium vorwiegend durch Zuhören gelernt habe. Das reine Anlesen von Wissen hat mir nie so richtig gelegen. Zusätzlich wird das Ganze noch von Fotos und Beispielvideos unterstützt – wobei ich auf letztere weitestgehend verzichtet habe. Hat auch so gereicht. =)

Da es bei einem Onlinekurs mit abschließender Online-Prüfung am heimischen Computer natürlich durchaus problemlos die Möglichkeit gäbe, einfach zu bescheissen, gibt es dann, wenn man die Pool- und Meertauchgänge macht im Dive Center nochmal einen Kontrolltest, der bei meinem Check-In im Resort direkt an der Rezeption durchgeführt wurde. Gut, dieser ist nicht so richtig tricky (mit rund 20 Fragen) – aber mal ehrlich, wer so dämlich ist und bei einer potentiell gefährlichen Sportart wie Tauchen den Theorieteil versucht durch Bescheissen zu bestehen, dem ist dann auch nicht mehr so wirklich zu helfen. Denn beim Tauchen kommt es doch schon sehr darauf an, dass man bestimmte Verhaltensweisen einhält und die Sicherheitsvorkehrungen beachtet, die ja aus guten Gründen so gewählt wurden – schließlich ist der menschliche Körper ja nicht wirklich für das Dasein unter Wasser gedacht.

Der Kontrolltest ging bei zwei Fehlern (von denen einer nur wirklich ein Fehler war – den anderen schiebe ich auf die erste Konfrontation mit den englischen Fachbegriffen, nachdem ich den Onlinekurs zuvor auf Deutsch gemacht hatte) ziemlich gut und auch schnell über die Bühne, so dass ich nach Ausfüllen des umfangreichen Paperworks, kurz in mein, schon etwas altes, aber sauberes und solide ausgestattes (mit Kühlschrank und Mikrowelle) Bungalow gehen konnte. Schnell umziehen und dann rüber zum Pool, wo dann meine erste Tauchsession anstand.

Analog zu den 5 Theoriekapiteln gibt es auch 5 Pooltauchgänge, die man zu absolvieren hat, um seine Zertifizierung zu bekommen. Diese kann man jeweils nach den Theoriekapiteln machen – oder, wie in meinem Fall, in einem Rutsch durch am Ende. Beziehungsweise genauer gesagt, habe ich die Übungen der ersten drei Kapitel am Donnerstag nachmittag und die letzten beiden Kapitel dann am Freitagnachmittag gemacht. Zu den ersten drei Sessions gehörten dann so lustige Übungen, wie Ausblasen der Tauchermaske (einfacher als zuvor befürchtet), genereller Umgang mit der Ausrüstung und eine bestimmte Anzahl von Bahnen schwimmen. Lediglich das „Gleichgewicht“ beim Schwimmen unter Wasser zu finden klappte an diesem ersten Tag (im auch eher kleinen und größtenteils flachen Pool) noch nicht so richtig.

Nach einem sehr unterhaltsamen Abend bei meinem Kollegen in Key Largo, stand dann am nächsten Morgen das an, wovor ich am meisten Respekt hatte: Der erste Tauchgang auf offener See.

Und als wäre der Respekt nicht schon genug, sah ich beim Blick aus dem Fenster: GEWITTER!

Pünktlich um 8 Uhr begab ich mich dann zur Ausgabestelle der Leihausrüstungen, um nachzufragen, ob wir tatsächlich rausfahren würden. Dies wurde dann sehr charmant von einem vorbeilaufenden Gast beantwortet mit „Why wouldn’t we?!“. Nunja, meine Stimmung wurde dadurch nicht wirklich optimistischer… Aber was willste machen?

Also Sachen zusammengepackt, Tauchausrüstung abgeholt und ab mit ca. 25 anderen auf das Boot, das in Richtung French Reef ablegte. Und so stand ich dann rund eine Stunde später in voller Montur also am Heckausgang des Bootes und hörte die Aufforderung nun einen weiten Schritt nach vorne zu machen – mit Blitzen am Horizont,  starkem Wind und daraus resultierendem rauem Seegang. Es war zum Heulen… Aber was willste machen?

Also, Weste leicht anpumpen, rechte Hand zum Festhalten von Taucherbrille und Atemmaske nutzen, linke Hand um die Hüfte, einen weiten Schritt nach vorne machen, ins Meer eintauchen – und erst mal heftigst in Panik ausbrechen!

Ganz ehrlich, ich bin ja sonst doch ein sehr entspannter Mensch, aber als ich da so zum ersten Mal mit der kompletten Ausrüstung im Wasser trieb und über mir die Wellen zusammenschlugen, da setzte dann doch ein leichtes Hyperventilieren ein. Katie, meine Tauchlehrerin, rief dann allerdings zu mir rüber, dass ich runtergehen sollte, da es unter Wasser besser werden würde – und das wurde es dann tatsächlich auch, als ich abtauchte und mich ein, zwei Meter am Bojenseil nach unten hangelte. Ohne den starken Seegang der Oberfläche ist das ganze doch schon bedeutend angenehmer und bei weitem weniger bedrohlich wirkend, so dass sich die Atmung dann recht schnell wieder normalisierte. Ohnehin kann ich nur sagen, dass die Atmung mit dem Sauerstoffgerät ziemlich zügig sehr natürlich wird und man sie kaum noch als solche wahrnimmt. (Bei vielen erscheint das zumindest ein gewisser „Angstfaktor“ zu sein)

Es ging bei diesem ersten Tauchgang am French Reef (genauer Tauchplatz: Turtle Ledge) tatsächlich nur runter und dann entlang des Riffs, die Übungen sparten wir uns für den zweiten Tauchgang des Tages auf.
Allerdings stellte sich die erste große Herausforderung schon direkt am Anfang: Mein Problem ist nämlich, dass ich den Druckausgleich irgendwie nicht so richtig hinbekomme, was den Abstieg auf eine größere Tiefe zu einer sehr mühseligen und recht langwierigen Angelegenheit macht. Denn es geht immer nach dem Prinzip: Zwei Fuß runter und einen wieder rauf, damit ich dem Schmerz in den Ohren entgegenwirken kann.

Keine Ahnung, wie lange es letztlich gedauert hat, um auf 40 Fuß Tiefe (also rund 13-14m) zu kommen, aber kurz war es nicht. Wenn man dann aber mal die Tiefe erreicht hat, dann geht das mit den Ohren doch ziemlich gut und man (bzw. ich in diesem Fall) war in der Lage, die wirklich hochgradig faszinierende Unterwasserlandschaft zu genießen. Es ist einfach ein einzigartiges Erlebnis, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Natürlich wirkte sich auch hier das schlechte Wetter etwas negativ aus, da die Sicht schlechter war als üblich (zum einen durch fehlende Sonne und zum anderen durch mehr als üblich aufgewühltes Sediment). Dennoch ein faszinierendes Erlebnis – das dann aprupt Ende mit dem Erreichen der Oberfläche.

Denn auch nach rund 40 Minuten Tauchgang hatte sich der starke Seegang nicht gelegt – stattdessen kam noch kräftiger Regenfall von oben hinzu… Nicht gerade das einfachste unter diesen Bedingungen in voller Tauchmontur wieder auf das Boot zu klettern, wenn man das zum ersten Mal in seinem Leben macht.

Während dann nach und nach die verbliebenen Mittaucher an Bord zurückkehrten, machte ich mich daran meine Tanks zu wechseln. Denn in den USA wird fast überall nach dem sogenannten „Two Tank“-Prinzip getaucht, was bedeutet dass man bei jeder Ausfahrt zwei Sauerstoffflaschen dabei hat, um pro Ausfahrt zwei Tauchgänge à jeweils ca. 45-60 Minuten an verschiedenen Plätzen zu machen.

Wir machten uns nach einigen Minuten dann also mit unserem kleinen Bötchen auf zum nächsten Tauchplatz am French Reef (Christmas Tree Caves) – blöderweise eben bei ziemlich starkem Seegang. Dieser Seegang, gepart mit ein wenig Entkräftung vom Tauchgang und diversen Litern geschluckten Salzwassers (*möglicherweise dramatisiert) war leider eine eher unvorteilhafte Mischung, die dazu führte, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben eine kleine Lebensmittelspende an den Ozean vornehmen musste.

Aber auch in diesem Fall meinte Katie, dass die beste Heilung ist, wieder unter Wasser zu gehen – und auch in diesem Fall war es wieder so. Und dieses Mal ging das mit den

Panikattacken auch wesentlich besser, denn sie waren schon nicht mehr vorhanden. So ging es diesmal dann ohne weitere Komplikationen unter Wasser und auch der Abstieg ging dieses Mal (zumindest scheinbar) etwas schneller. Was nicht nur an der geringeren Tiefe von rund 11m lag.
Diesmal standen dafür allerdings auch diverse Übungen am Meeresboden an, die allesamt Wiederholungen von Übungen aus dem Pool waren – erfreulicherweise funktionierte alles. Auch wenn so ein Maskenwechsel im Salzwasser doch noch mal son bisscken unangenehmer ist. Zu sehen gab es diesmal, neben einer grünen Moräne sogar drei Stachelrochen im majestätischen Formationsflug – hochgradig beeindruckend! Und natürlich jede Menge bizarr-schöner Korallenformationen.

Korallenwälder am French Reef (Symbolbild)

An der Oberfläche hatte sich dann immerhin der Regen wieder etwas gelegt und auch der Einstieg ins Boot klappte etwas leichter – doch der Seegang war noch immer da, und es gab wohl noch ein bisschen Rest im Magen, der die Rückfahrt zum Resort nicht mit antreten wollte…

Dort angekommen (insgesamt dauerte der Trip so runde 4 Stunden) gab es eine kurze Ruhepause von etwa einer Stunde, bis es dann wieder in den Pool ging für die letzten Sessions, wo Katie mir die letzten notwendigen Übungen zeigte, wie Notaufstieg und so tolle Sachen wie Aus- und Wiederanziehen der Weste unter Wasser (was nicht so einfach ist, wie man sich das vorstellt, da in und an der Weste alles ist, was einen unten auf der Tiefe hält).

Im Anschluss ging es dann für mich noch ein bisschen auf Tour entlang der Keys, um mir zwei, drei Hotels anzugucken und in ein paar anderen Tauchbasen Hallo zu sagen, bevor es dann abends zu einem kleinen, sehr unscheinbaren asiatischen Restaurant auf Key Largo ging, wo es für lächerlich günstige 11 Dollar wirklich exzellentes, reichhaltiges und superfrisches Sushi gab! Wenn da mal jemand nen Geheimtipp braucht, der kann mich gerne fragen. (Mein Kollege bat mich allerdings darum, dafür nicht groß Werbung zu machen, damit ihr Freitagabendrestaurant nicht mit Touristen überlaufen wird. =) Wobei es auch nur zwei Thai/Sushi-Restaurants auf Key Largo gibt und auch das andere wohl gut ist…)

Samstag morgen stand dann die nächste Ausfahrt an und es erwartete mich dieses Mal – strahlender Sonnenschein! Yeah, endlich das Wetter, dass ich mir von den Keys erhofft hatte zum Tauchen (richtig scheisse war es wirklich nur während des Freitagvormittags – gemein!).

Und bei ruhigem Seegang und strahlender Sonne ist das Ganze dann auch schon eine ganz andere Kiste, so dass es dieses Mal weder zu Hyperventilierung kam, noch zu Seekrankheit. Im Gegenteil macht es wirklich richtig viel Spaß – auch wenn es dieses Mal leider keine großen Fische zu sehen gab, sondern ausschließlich Kleingetier. Aber auch das ist schon toll und die Korallenriffe im strahlenden Sonnenschein zu sehen sind einfach nur schön, da sie nochmal eine ganze Kante farbenfroher wirken. Dieses Mal waren wir übrigens am Molasses Reef unterwegs, an den Fire Coral Caves und zum Abschluss in der Eagle Ray Alley – leider aber ohne die namensgebenden Rochen. Verdammte unberechenbare Wildtiere…

Fischschwarm am Molasses Reef (Symbolbild)

Fischschwarm am Molasses Reef (Symbolbild)

Was trotz des wunderbaren Wetters leider geblieben ist, waren aber die Probleme mit den Ohren beim Ab- und Aufstieg. Zumal erschwerend hinzu kam, dass bei den Aufgaben des zweiten Tages auch ein freiwilliger Notaufstieg Bestandteil des Programms war. Und da das beim ersten Tauchgang nicht richtig hingehauen hat, musste ich diese Überwindung von mehreren Metern in einem Rutsch beim zweiten Mal wiederholen – beides tat meinen Ohren überhaupt nicht gut.

Und das mit den Ohren ist dann auch leider der Grund, weshalb Tauchen wohl auch in Zukunft keine große Rolle in meiner Freizeitgestaltung spielen. Das ist zwar schade, da es unten am Meeresboden wirklich großartig ist, aber so ist es halt leider. Und sollte sich die Gelegenheit mal wieder bieten, dann werde ich es sicherlich auch wieder machen.

Ich kann es also durchaus empfehlen mal auszuprobieren, wenn man Lust drauf hat! Das Prozedere jedenfalls ist wirklich nicht sonderlich schwierig mit dem Online-Training, das einem erlaubt den Theorieteil schon vorher abzuarbeiten (mich hat es etwa 6-7 Abende in Anspruch genommen). Und wenn man eine guten Lehrer hat, dann funktioniert das auch im Wasser ziemlich easy. Wer also schon immer mal darüber nachdachte, das mal zu machen, dem kann ich nur dazu raten. Unterwasserwelten sind schon was hochgradig faszinierendes!

Mit leichten Einschränkungen im Gehörgang verbrachte ich dann noch weitere eineinhalb Tage auf den Keys, die hauptsächlich mit dem Anschauen von weiteren Hotels und kleineren Attraktionen verbracht wurden. Ein netter, kleiner Ort, um die Geschichte der Keys kennenzulernen, ist beispielsweise Crane Point, wo man zudem auch noch ein bisschen ursprünglicher Keys-Natur bei Spaziergängen erleben kann. Lediglich den Eintrittspreis von $11 finde ich persönlich ein wenig zu hoch.

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Gratis hingegen ist der Eintritt zum Florida Keys Wild Bird Center – und das ist wirklich einen Besuch wert (solange es noch existiert). Ein Ort, der irgendwie typisch für die Keys ist: Eine Dame hat irgendwann hier mal angefangen, verletzte Wildvögel gesundzupflegen und hat das Gelände mit der Unterstützung vieler Helfer immer weiter ausgebaut in sehr viel Eigenarbeit. Mittlerweile ist daraus ein wild in Mangrovenwälder hineingebautes Vogelschutzzentrum, das völlig ungeplant daherkommt und überhaupt nicht klassischen „Zoomaßstäben“ entspricht. Man kann hier wirklich hautnah wilde Vögel verschiedenster Arten erleben, da eben nicht nur die kranken/verletzten Vögel in den Volieren dort sind, sondern auch zig Wildvögel die umliegende Landschaft als Refugium nutzen. Wer hier mal vorbeikommt, sollte auf jeden Fall dort stoppen – und nicht vergessen eine kleine Spende am Ausgang in die Box zu werfen! Solch ein Herzblutprojekt muss man einfach unterstützen.

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Sonntags abends ging es dann wieder zurück nach Miami, von wo es dann am kommenden Morgen, dem Memorial Day, nach Denver zum nächsten Abschnitt der Reise gehen sollte.

Dazu aber wieder mehr beim nächsten Mal – der irgendwann demnächst folgt. Bin motivationstechnisch derzeit leider etwas im Sommerpausenmodus. =)

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5 Kommentare

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5 Antworten zu “Das große Tauch-Reit-Fahr-Spektakel – Teil Zwei.

  1. Pingback: Reisen - Tauchen » Das große Tauch-Reit-Fahr-Spektakel – Teil Zwei.

  2. Wow, das klingt spaßig. Ich wollte ja auch schon immer mal Tauchen, doch bin ich über eine Schnupperstunde im Becken nie darüber hinaus gekommen.

    Schade natürlich, dass das Wetter nicht immer perfekt mitgespielt hat, doch das weiß man voher nie. Den Ohrendruck stelle ich mir auch sehr gewöhnungsbedürftig vor, hatte ihn auf meinen 3-4 Metern jedoch nie richtig gespürt.

    Schöner Bericht (wie immer halt… 😉 )!

  3. Also, wenn Du bei 3-4 Metern Tiefe noch nicht wirklich was spürst, dann ist das eigentlich ein ziemlich gutes Zeichen, würde ich behaupten. Denn ich habe den Druck schon im tiefen Bereich des Pools (und das sind vermutlich so 3 Meter) am Boden gespürt.
    Von daher würde ich mir darüber erstmal keine zu großen Gedanken machen.

    Das mit dem Wetter war natürlich äusserst doof, aber da steckt man halt wirklich nicht drin. Und wenn es andersrum gewesen wäre (also am ersten Tag Sonne und am zweiten Tag Gewitter und starker Seegang) dann wäre es vermutlich etwas besser gewesen. =)

    Wenn es Dich immer schon mal gereizt hat, dann kann ich Dir nur dazu raten, das in einem der nächsten Urlaube mal zu probieren (oder auch in der Heimat – aber ich persönlich habe keinen großen Reiz hier in Deutschland in irgendwelchen kühlen, milchigen Tümpeln rumzudümpeln).
    Mit diesem Onlinekurs ist das wirklich ne super Sache und effektiv kann man dann vor Ort den Kurs innerhalb von 2 Tagen absolvieren – und hat spätnachmittags/abends immer noch Zeit was zu unternehmen.

  4. Hab’s nur überflogen und ein bisschen Neid packt mich schon (bis auf den Punkt mit dem Wetter) …

    Hat hier vielleicht jemand meine freie Zeit gefunden? Meine Güte, ich brauche dringend Urlaub!

  5. Was ist denn los, geschätzter Kollege mediensucht? Ist etwa Armin Veh der wahre Quälix? =)

    Neid ist natürlich voll unangebracht. 😉

    Urlaub brauch ich auch. Aber sind ja auch nur noch knapp drei Wochen… Yeah!

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