Die Resterampe 2008

Da der nächste Blogeintrag vermutlich noch ein wenig brauchen wird, aufgrund intensiver Vorbereitungsarbeiten, sich zudem im Laufe der letzten zwei Wochen noch ein paar vom Prinzip her bloggenswerte Dinge angesammelt haben und ich ausserdem weder ein Fazit zum abgelaufenen Jahr gezogen habe, noch eine Prognose für 2009 gegeben habe, gibt es jetzt mal einen kleinen Gemischtwareneintrag. Im Grunde einfach nur so ein paar Dinge, die keine große Relevanz haben, aber irgendwie doch mal kurz „raus“ müssen.

Wer also wichtige Themen erwartet, der kann sich hier direkt verabschieden (aber der ist hier im Blog ohnehin weitestgehend an der falschen Adresse).

Okay, fangen wir doch erst einmal mit der Rubrik „First Time“ an.
Denn in den Schlusswochen 2008 gab es ein paar Dinge, die ich zum ersten Mal in meinem nun quasi 27 Jahre dauernden Leben getan habe.

Zum einen hat es doch tatsächlich bis kurz vor meinen 27. Geburtstag gedauert, bis ich zum ersten Mal in meinem Leben „Activity“ gespielt habe – und das obwohl ich durchaus als Gesellschaftsspiel-Zocker bezeichnet werden könnte. Jedenfalls eine hochgradig witzige Angelegenheit, muss ich sagen – und auch sehr erfolgreich für mich, denn ich konnte beide Partien siegreich gestalten. Bei Sprichwörtern und Phrasen macht mir halt kaum einer so schnell was vor. =)

Ebenfalls zum ersten Mal in meinem Leben gespielt habe ich eines der sogenannten „Killerspiele“ – nämlich „Call of  Duty 4“.
Zwar spiele ich wirklich gerne, wie oben erwähnt, und ich verbringe auch nicht wenig Freizeit vor diversen Bildschirmen (TV oder Computer), aber ein wirklicher „Gamer“ war ich nie. Eine Spielekonsole habe ich nie besessen und auch am PC war es nie mehr als diverse Strategiespiele (Warcraft -das ganz alte-, Anno 1603 oder Transport Tycoon) und natürlich immer mal wieder Sportspiele, wie FIFA, F1 oder Anstoß & Co.
Aber speziell zu Egoshootern & Co habe ich mich nie wirklich hingezogen gefühlt – selbst bei Anno habe ich kriegerische Auseinandersetzungen so gut es ging versucht zu vermeiden.
In der Woche nach Weihnachten kam es dann allerdings dazu, dass ich tatsächlich dazu eingeladen wurde, doch an einer 4er-Runde „codden“ teilzunehmen – und es machte echt sehr viel Spaß. Nichts, was ich alleine spielen würde, aber so in lockerer Runde gegeneinander macht das doch Laune. Selbst wenn sich Erfolge nur in sehr kleinem Maße erzielen – aber dafür fehlt es mir einfach an der eingeübten Fingerkoordination in Bezug auf den komplexen Xbox-Controller. Immerhin sind gewisse Steigerungsraten bei den „Kills“ zu verzeichnen und ab und an reicht es tatsächlich für Platz 3. Selbst wenn ich überall nur mit dem Grenadier rumrenne – egal auf welcher Map…

Aber kommen wir mal wieder zurück zur Realität. Denn auch da gab es kurz vor Jahresende ein weiteres „First Time“ zu verzeichnen. Tatsächlich habe ich bis zu vergangenem Montag nämlich niemals in meinem Leben richtig gebacken. Nimmt man jetzt mal sowas wie Blätterteigpasteten o.ä. aus.
Doch so einen wirklichen Kuchen habe ich letzte Woche wirklich zum allerersten Mal gebacken und auch wenn das beköstigte Publikum nicht gerade ein kritisches war (die enge Verwandtschaft halt), so war es, denke ich, doch ganz gut. Gut, der Key Lime Pie, den ich gebacken habe, ist garantiert keine chönheit – aber er hat doch Charakter (und nahezu einen kompletten Block Butter intus ;-)).

Key Lime Pie - Nach Original Hirngabel Hausrezept

Key Lime Pie - Nach Original Hirngabel Hausrezept

Und wo wir gerade beim Thema Küche sind, kommen wir doch gleich zu einem wirklichen kulinarischen Highlight, welches meinen Zauberhänden entstammte. Gut, im Wesentlichen habe ich nur das Rezept eines Bestandteils des Weihnachtsessen bei meiner lieben Tante nachgemacht, aber das funktionierte wirklich sehr, sehr gut. Und da ich bei der Silvester-Party mehreren Leuten versprochen hatte, das Rezept weiterzugeben, baue ich das eben hier ein und lasse somit die weite Welt an diesem wirklich superschmackhaften Salat teilhaben.

Feldsalat mit Preiselbeerdressing

Zutaten Salat:
300g Feldsalat
ca. 150g kross gebratenen Bacon (o. durchwachsenen Speck)
zerstoßene Walnüsse

Zutaten Dressing:
12 EL Olivenöl
12 EL Balsamico-Essig
4-6 EL Preiselbeeren
3-4 EL süßer Senf (bayrischer)
1 guter Schuß Rotwein
Salz & Pfeffer

Zubereitung
Eigentlich ganz einfach: Salat gut waschen (oft viel Sand bei gutem Feldsalat). Speck kross braten und abtropfen lassen. Walnüße unter Salat und Bacon mischen.
Alle Zutaten für das Dressing in ein Marmeladenglas (oder -wer hat- in ein spezielles Dressingtöpfchen) und dann richtig gut schütteln oder mixen, damit Essig und Öl gut miteinander emulgieren und sich die Preiselbeeren ordentlich verteilen. Zum Abschmecken Salz und Pfeffer dazugeben, sowie nach Geschmack einen kleinen oder großen Schuss Rotwein. Dann kurz vor dem Servieren Dressing über den Salat geben und fertig. Den Speck kann man natürlich auch direkt vor dem Servieren anbraten und dann warm zum Salat geben.
Beachten: Die passende Menge von Dressing zu Salat muss man selbst mit sich ausmachen. Laut Rezept hätte ich nur die Hälfte von obigen Mengen machen sollen – letztlich habe ich aber für 450g Feldsalat das Doppelte von den hier angegebenen Mengen gemacht.

Das kam wie gesagt bei unserer Silvester-Party ausnehmend gut und kann ich wirklich nur weiterempfehlen.

Und wo wir grad bei Silvester waren, da sind wir dann auch schon direkt beim Thema „Jahresfazit & Prognose“ (ein Wahnsinn, wie das hier in diesem Post mit den Dellings Überleitungen klappt – wie aus einem Guss).

Als ich vor einem Jahr und 5 Tagen in diesem Blog das Jahr 2007 rekapitulierte, war das Wort „Konsolidierung“ der Begriff mit dem ich mein Gefühl am treffendsten beschrieben fand.

Davon kann für 2008 nicht mehr wirklich die Rede sein, denn es gab doch schon einige Veränderungen, speziell beruflicher Natur, die sich vor allem für 2009 nicht unerheblich auswirken werden. Kurioserweise sind die Veränderungen eigentlich sehr negativer Art, wohingegen die Auswirkungen für mich letztlich als absolut positiv zu bewerten sind.
So haben wir 2008 leider unseren vom Prinzip her größten Kunden verloren, der sich nach 14 Jahren unglücklicherweise einem Dumpingpreispenner an den Hals geschmissen hat. Ein Kunde, für den ich vorwiegend gearbeitet habe, der auch Ziel meiner ersten beruflichen Reise war und wo ich sogar noch in diesem Mai eine Gruppe hin begleitet habe – kurz bevor wir den neuen Vertrag verloren. Daneben gab es noch einige weitere kleinere und größere Rückschläge und viele Kunden mit einer teils beschissenen Zahlungsmoral, die uns gemeinsam mit dem lange Zeit furchtbar niedrigen Dollarkurs (jetzt ja auch schon wieder), zeitweise in arge Schwulitäten brachten.

Mittlerweile haben sich diese Wogen aber glücklicherweise wieder geglättet, ein großer Kunde kam dazu und zudem haben wir eine andere Firma aufgekauft (ja, ja, so geht das manchmal…). Solange denn auch der Dollarkurs nicht dauerhaft das Verhältnis 1€:$1,50 übersteigt , sind wir damit auf jeden Fall safe für 2009.

Für mich persönlich führten die Veränderungen allerdings dazu, dass ich mich positionstechnisch verbessern konnte, denn durch die Gründung der neuen Firma geht ein bisheriger Kollege quasi „weg“ (auch wenn er im selben Büro bleibt), wodurch nun zwei unserer Accounts offen wurden – und die fallen dann ab diesem Jahr nun in meinen kompletten Verantwortungsbereich. Schöne Sache das, denn es handelt sich um zwei wirklich coole Regionen. Wer es genau wissen mag: Die hier und die hier. =)

Das hat also vor allem eines zu Folge: Mehr Verantwortung, mehr Arbeit und auch mehr Reisen. Ob ich dadurch häufiger als im vergangenen Jahr in die USA komme, weiss ich zwar noch nicht, aber zumindest hier in Europa werde ich noch ein ganzes Stück mehr unterwegs sein. Mal schauen, was ich dann davon so blogtechnisch verwerten kann.😉

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich das alles entwickelt wird, und obwohl ich natürlich nicht wenig Respekt vor den neuen Tätigkeits- und Verantwortungsbereichen habe, so freue ich mich doch durchaus darauf.

Privat wird sich wohl im kommenden Jahr auch durch die zunehmende Arbeitsbelastung nicht sonderlich viel ändern, aber das war die letzten eineinhalb Jahre auch nicht groß anders. Und solange es weiterhin alles so smooth läuft, bin ich damit auch alles andere als unzufrieden.

Gut, cool wäre es natürlich, wenn der geplante Urlaub 2009 (Irland) genauso genial wird, wie die Reise nach Schottland im vergangenen Jahr, was definitiv das absolute Highlight war. Aber schauen wir mal.

Und damit ist es dann auch gut mit der kurzen Reise durch meine Hirnsynapsen. Beim nächsten Mal wirds dann thematisch und auch textlich wieder etwas homogener. Also, bleibt mir auch in diesem Jahr gewogen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen für 2009 viel Erfolg und Glücksseligkeit und vor allem eines – ordentlich viel Spaß, damit man immer ein Lächeln auf den Lippen hat!

Eure hirngabel

 

Achso, doch, eins muss ich noch loswerden, an diejenigen, die mit den beiden folgenden Fahnen irgendwie verbunden sind, die so einträchtig an meiner Schlafzimmerwand zusammen hängen:

Eigentlich passt das doch farblich nicht so schlecht...

Eigentlich passt das doch farblich nicht so schlecht...

Reisst Euch um Gottes/Jehovas/Allahs Willen doch bitte mal alle zusammen! Es kann doch wohl nicht angehen, dass da unten nur verbohrte Idioten auf allen Seiten stehen, die diese tolle Region zugrunde richten!
Ich kann es einfach nicht begreifen.

11 Kommentare

Eingeordnet unter Menace to Reality, Muss man wohl dabei gewesen sein...

11 Antworten zu “Die Resterampe 2008

  1. Puh, immer wieder beruhigend, auf Leute zu treffen, die auch keine grundlegenden Thesen zu 2008 und/oder 2009 aufstellen und sich dabei nicht schuldig fühlen…

    Glückwunsch zur beruflichen Entwicklung, und viel Spaß (und sportlichen Erfolg…) im neuen Jahr!

  2. Nuja, wenn ich Thesen aufstellen könnte, wäre ich Philosoph geworden. Oder Konfessionsgründer. =)

    Das hier musste einfach alles mal irgendwie abgearbeitet werden und raus ausm Kopp.

    Jedenfalls vielen Dank für die Glückwünsche und natürlich auch Dir viel Spaß und Erfolg (sportlich sowieso, schon aus Eigeninteresse) in 2009!

  3. Ute

    Klasse Bild am Ende und spannende Berichte aus der Region. Es gibt leider nur wenige, die nicht völlig einseitig nur eine Seite hochjubeln…

  4. Hi Ute,
    Willkommen hier im Blog!
    Vielen Dank für das Kompliment und es freut mich, dass diese alten Texte doch mal wieder einen Leser gefunden haben.

    Es stimmt wohl, dass es nur ganz wenige gibt, die sich nicht auf eine Seite stellen. Was ich aber auch irgendwo verstehen kann, bei einer so polarisierenden und polarisierten „Auseinandersetzung“.

    Ich hatte ja das „Glück“, dass ich nahezu unbeleckt nach Jerusalem ging und vorher im Grunde keine vorgefertigte Meinung zu dieser ganzen, hochkomplexen Konstellation hatte. Dadurch ist es mir, denke ich, zumindest gelungen eine halbwegs eigenständige Sicht der Dinge zu bilden.

    Das Bizarre an der ganzen Gemengelage dort unten ist ja eigentlich, dass beide Seiten mittlerweile mehr oder weniger voneinander abhängig sind und wenn man (völlig illusorisch irgendwie) eine vernünftige Co-Existenz hinbekäme, dann würde diese Region mit all ihrer faszinierenden Historie garantiert aufblühen.
    Aber das bleibt halt leider nur idealistisches Wunschdenken und man sollte wohl eher nur bescheiden sein und hoffen, dass das Land nicht komplett zugrunde gerichtet wird.

    Ich hoffe, man liest von Dir auch noch Eindrücke zu Deiner Reise dorthin? Oder habe ich das bisher nur übersehen?

    Achja, das Bild ist tatsächlich ein Foto meiner Schlafzimmerwand. So als kleine nostalgische Reminiszenz, versehen mit einer gewissen Portion Idealismus. =)

  5. Ute

    Hallo du,

    beim Kommentieren habe ich gleich einen doppelten Fehler gemacht:
    1. die Adresse des Blogs funktioniert zwar noch, ist aber veraltet (aktuell ist miradlo.net/bloggt)
    2. mit diesem eher technisch-orientierten Blog wollte ich mich gar nicht anmelden, es hätte mein eher privates Plauderblog werden sollen…
    Mal sehen, ob es dieses Mal klappt…

    Ich bin nach einem Kommentar von dir bei meinem Blogwichtel zufällig hier gelandet und las dann begeistert von deinen Berichten, die nicht sofort eine Seite völlig verurteilen.

    Klar, es ist nicht einfach beide Seiten zu sehen. Auch ich stehe sicher nicht klar in der Mitte. Aber ich habe in letzter Zeit sehr viel darüber gelesen und entweder:

    nervte mich die Berichterstattung im Stil „…wenn die Hamas nicht…“

    oder:
    mich störten Sätze wie „…israelische Bande…“

    Aus meiner Sicht sind derzeit fast alle Berichte so massiv auf jeweils einer Seite, dass es schon da kaum möglich scheint einen Waffenstillstand zu erreichen und dabei geht es um deutsche Berichterstattung und nicht um die Betroffenen.

    Deshalb war ich froh mal jemand zu lesen, der sich beide Seiten ansieht ohne sofort eine der Parteien zu verteufeln.

    Mehr über Palästina, und nach und nach auch über meine Reise usw. gibts eben auf utele.eu/blog/, welches jetzt hoffentlich beim Namen verlinkt ist.😉

    Ein bisschen Idealismus ist wohl nötig, um die Hoffnung auf Frieden in Palästina zu erhalten…

  6. Keine Sorge, ich hatte Deinen Blog schon gefunden. =) Durch die Postings bei heinz war ich nämlich vor ein paar Tagen schon mal auf deinem „Plauder-Blog“.

    Ich würde mich auch nicht als klar in der Mitte positioniert bezeichnen, denn das geht schon fast gar nicht wenn man mal dort unten ist und sich mit der Lage auseinandersetzt. Denn man wird, denke ich, automatisch mehr von einer der beiden Seiten geprägt, da man vor Ort näheren Zugang erstmal zu einer Seite findet. Das war zumindest bei mir so, wo der Kontakt zur israelisch-jüdischen Seite eher oberflächlich war, während ich vor allem mit (christlichen) Palästinensern zu tun hatte.

    Das fiese an der ganzen Geschichte ist halt leider einfach, dass beide Seiten ihre Ansprüche haben, die man nachvollziehen kann. Aber über die Jahrhunderte ist einfach so viel Scheisse passiert, dass diese Situation derart verfahren ist, dass eine „einfache“ Lösung nicht wirklich möglich sein wird. Bei mir stellt sich jedes Mal einfach nur Resignation ein, wenn ich mal wieder mit diesem Komplex konfrontiert werde.

    Bin jedenfalls sehr gespannt auf Deine Berichte!

  7. Hä? Ein Rezept? Ich dachte schon, mein WordPress ist kaputt!😉

    Aber mal ganz im Ernst, aus Deinem interessanten Text hättest Du gut drei Beiträge basteln können. Regelmäßiger Output, Kollege!!

    Ich habe in letzter Zeit öfter das heutejournal gesehen und kann mich nicht über einseitig Berichterstattung beschweren. Beim Spiegel ist mir auch nichts aufgefallen, auch wenn da ja das Konzept ein anderes ist (direktere Meinungen, aber von beiden Seiten). Dämliche Leute, die den Konflikt wieder für ihre Interessen missbrauchen, gibt es immer. Wenn man aber auf die bewährten Quellen zurückgreift, kann man sich ein relativ reelles Bild machen.

    Dass die Ursachen des Konflikts nicht einfach zu erklären sind, ist natürlich klar. Am Besten wäre ein Schlussstrich unter die ganze Sache und ein Neuanfang. Dazu ist aber zu viel Scheiße vorgefallen. Wenn jemand einen Universalplan hätte, könnte er schon mal ein Ticket nach Stockholm buchen …

  8. Hehe, das is wohl wahr, da hätten locker zwei bis drei Blogbeiträge rauskommen können. Aber wofür soll ichs aufsplitten, wenn ichs eh direkt hintereinander posten würde?

    Das war halt ohnehin mehr ein ego-therapeutischer Beitrag, damit der Kram nicht weiter im Kopf rumschwirrt.

    Und das führte dann halt auch dazu, dass mal ein Rezept den Weg auf diesen Blog fand. Du hast deinen Anfangselan in dieser Hinsicht ja auch nicht mehr wirklich beibehalten. Oder wann hast Du das letzte Rezept gepostet? =)

    Ehrlich gesagt, verfolge ich die jetzige Berichterstattung über die aktuellen Entwicklungen nicht wirklich. Nachdem ich damals im Rahmen der Diplomarbeit die ganzen Hintergründe des Konflikts mal aufgearbeitet habe, befasse ich mich heute nicht mehr wirklich damit. Ist, wie gesagt, einfach zu deprimierend, dass sich dort letztlich alles immer nur im Kreis dreht. Dementsprechend kann ich wenig zur aktuellen Berichterstattung sagen.

    Letztlich habe ich es aber halt so kennengelernt, dass jemand, der sich mit der Situation befasst, sehr häufig die eine oder die andere Seite „favorisiert“.

    Und wenn es nicht so zynisch wäre, dann würde ich ja auch sagen, „Bombe drüber und Neuanfang“. Aber das ist natürlich erst recht keine Lösung.

    Das Konstrukt „Israel“ war halt, wenn man ehrlich ist, in der Art und Weise, wie es durch den zweiten Weltkrieg halbherzig durchgeführt worden ist, eigentlich von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

  9. @ hirngabel + ute:
    ich find das ja toll, wie die Sache mit dem Networking klappt:-)

  10. Die wunderbare Welt des Internets. =)

  11. Ute

    @hirngabel
    sodele, nach Ausloggen mal einmal mit dem richtigen Blog…😉 Problem ist, dass ich wegen der Statistiken meiner Blogs eigentlich immer bei WP eingeloggt bin, es zeigt mir aber nicht an, welches Blog es gerade nimmt… Fein, wenn du es auch so gefunden hast, ich versuche jedoch möglichst zum jeweiligen Beitrag das passende Blog zu nehmen.

    @heinzkamke
    finde ich auch klasse!🙂

    Nochmal zum Konflikt:
    Ich denke es ist nicht schlimm, zu einer Seite zu tendieren, mir liegt Palästina hierbei auch näher als Israel. Wichtig finde ich, dass daraus nicht sowas entsteht, wie ich grad oft lese:
    Schuld sind _nur_ …
    Denn das ist falsch, beide Seiten haben Gründe und eine Geschichte und lösbar ist der Konflikt ganz sicher nicht durch einseitige Schuldzuweisungen.
    @mediensucht
    Ich habe grad kein TV und nur Ö3 im Radio, deshalb stammen die meisten meiner Infos aus dem Netz. In den ersten Tagen las ich überall die armen Israelis, die gar nicht anders konnten. Während die Österreicher von Anfang an, beide Seiten sahen. Inzwischen haben einige nachgezogen und berichten zumindest zwischendurch auch mal kritisch gegenüber Israel.

    Als ich jedoch anfangs nach irgendeiner Info suchte, die auch die palästinensische Seite sah, da fand ich dann im Gegenzug nur Berichte, die mit antiisraelischen Parolen ganz sicher niemand überzeugen werden sich auch über die Palästinenser mal Gedanken zu machen.

    Für mich ist die aktuelle Berichterstattung natürlich auch deshalb wichtig, weil mein Sohn nun einmal gerade im Westjordanland seinen Freiwilligendienst macht, da interessieren mich auch Details der Auswirkungen…

    Tja und ansonsten geht’s mir ähnlich, ich meine auch, dass leider bereits vor einigen Jahrzehnten der Hauptfehler passierte. Denn genauso konnte es gar nicht gut gehen…

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