Monatsarchiv: Januar 2009

Des Wahnsinns fette Beute – Hirngabels Kinojahr 2008.

Wie schon im vergangenen Jahr, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen verspäteten Rückblick auf das zurückliegende Kino-/Filmjahr – zumindest wenn man mal diese Unsitte als Maßstab nimmt, dass Jahresrückblicke egal von wem, egal in welchem Medium und egal zu welchem Thema zwanghaft vor dem Jahreswechsel vorgenommen werden müssen.

Etwas was ich eigentlich für ziemlichen Nonsens halte – denn schließlich kann man ein Jahr eigentlich erst nach seinem Abschluss wirklich beurteilen. But anyway.

Jedenfalls findet in der schnuckeligen, kleinen kino.de-Community die alljährliche Filmwahl zum kino.ED regelmäßig erst deutlich nach dem Jahreswechsel statt. So hat man dann eben auch ausreichend Zeit auch noch Filme, die im Dezember starteten nachzuholen und entsprechend würdigen zu können.

Und da ich gestern dort meine Filmjahresbilanz veröffentlicht habe, möchte ich meinen Lesern, die nicht zu dieser Community gehören, diesen Eintrag nicht vorenthalten. Ausserdem gabs ja auch lange genug keinen Content mehr hier.

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Eingeordnet unter Cinema Paradiso

Linkübersicht zum Thema „Einreise in die USA“.

Da am gestrigen Tag, den 12. Januar, die neuen Einreisebestimmungen mit der Online-Registrierung per ESTA-Formular in Kraft getreten sind, möchte ich den Massen an Lesern, die hier derzeit über diverse Suchmaschinen landen, einen kurzen Überblick über alle Einträge geben, die sich zu diesem Thema mittlerweile auf dem Blog angesammelt haben.

Die offizielle Webseite, wo man das ESTA-Formular ausfüllen kann, findet sich unter folgendem Link: https://esta.cbp.dhs.gov/

1. Eine allgemeine Einführung zum Thema Einreise & Sicherheitskontrollen gibt es hier.

2. Ein paar Hintergrundinformationen zur Einführung des ESTA-Formular gibt es hier.

3. Eine detaillierte Analyse des ESTA-Formulars Schritt für Schritt gibt es hier.

4. Ein paar Backgroundinformationen zu ESTA, sowie eine Warnung vor unseriösen Anbietern gibt es hier.

5. Alle Einträge zum Thema Reisen, die auf diesem Blog veröffentlich worden sind, finden sich in der Kategorie „Work & Travel„.

 

Zudem möchte ich hier noch ein paar externe Links hier aufführen, die hilfreiche Informationen geben können, für Reisen in die USA.

Für die bessere Übersichtlichkeit sind alle Links auch nochmal in einem Menü der Sidebar aufgeführt.

Ich hoffe, ich kann damit allen suchenden Lesern ein wenig weiterhelfen.

Bei Fragen stehe ich natürlich jedem gerne zur Verfügung – einfach in den Kommentaren unter einem der Einträge zu diesem Thema melden und ich versuche dann so schnell und so gut es geht zu antworten.

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Eingeordnet unter Work & Travel

Das O-Team.

Eigentlich sollte dieses Thema noch im Resterampe-Beitrag mit verwurstet worden sein und eigentlich hatte ich mir ja ohnehin vorgenommen meine Serienbeiträge auf die Serienguides im Sommer zu beschränken. Aber gut. Über die Weihnachtsfeiertage war ja Serienpause im US-TV angesagt, und auch wenn diese mit den Starts von Scrubs, Damages und Gossip Girl sowie der Rückkehr von Stewart und Colbert mehr oder weniger schon wieder beendet ist, so ist das Angebot derzeit doch eher spärlich.

Daher fühle ich mich verpflichtet an alle darbenden Serienjunkies zumindest eine kleine Empfehlung auszusprechen und auf eine wirklich lohnenswerte Serie aufmerksam zu machen, die erst vor wenigen Wochen an- und über die Feiertage durchlief. Denn bei dieser Serie handelt es sich um den besten, weil bisher einzigen wirklich guten Neustart der TV-Season 08/09, die sonst (wohl auch bedingt durch den Autorenstreik) in Sachen Frischware eher ernüchternd war.

Diese frische Serie bedient sich dabei allerdings eher klassischer Motive, denn es dreht sich um eine Gruppe von Einbruchs- und Trickbetrugsspezialisten, die von einem Mastermind geführt werden, um spezielle Jobs zu erledigen – so wie man es also aus den klassischen Heist- und Rififi-Filmen, wie beispielsweise den Ocean’s Eleven-Filmen kennt. Der Geist der Soderbergh-Filme, mit ihrem jazzigen Soundtrack, den technischen Spielereien und einer süffisanten Note, die den kompletten Inszenierungsstil durchtränkt, ist denn auch allgegenwärtig.

Auch hier ist das Spezialisten-Team mal wieder bunt zusammengewürfelt und sich zu Beginn nicht wirklich komplett grün, da alle eigentlich eher gewohnt sind, alleine zu arbeiten. Doch die großen Coups erreicht man halt nur im Team und so ist auch hier ein „Danny Ocean“ vonnöten, der für alles einen Plan A-M hat und den Haufen beisammen hält, sowie die „Jobs“ ranschafft. Der George Clooney ist hier übrigens der exzellente Timothy Hutton, der vielleicht noch am ehesten aus dem 93er Film „French Kiss“ mit Meg Ryan, Jean Reno und Kevin Kline bekannt sein könnte, sonst aber eher zu Hollywoods 1B-Kategorie zählt.

Das Problem bei Heist-Geschichten, die auf TV-Serien-Ebene erzählt werden, ist natürlich, dass man versucht wird, dies als Serial aufzuziehen, was schwierig sein kann, um die Zuschauer bei der Stange zu halten (ein Konzept, das zuletzt bei Serien wie „Heist“ oder -vielleicht auch aus anderen Gründen- bei der wunderbaren „Knights of Prosperity“ scheiterte). Bei dieser Serie des Kabelsenders TNT geht man allerdings einen anderen Weg, denn man hat sich dazu entschieden, das Spezialisten-Team Woche für Woche einen anderen „Fall“ zu erledigen, so dass die jeweiligen Folgen in sich abgeschlossen sind. Ein Procedural im üblichen Sinne also.

Und damit dass auch von der emotionalen Ebene her halbwegs gut funktioniert (und man nicht zusehen muss, wie sich ein paar Kriminelle einfach Woche um Woche selbst bereichern), hat man der Grundkonstellation einfach eine Art Robin Hood-Ansatz verpasst. Denn schon in der aufwändig produzierten und mit ordentlicher Überlänge versehenen Pilotepisode kassiert das zusammengewürfelte Team eine derartige Menge Geld, dass es sich eigentlich schon zur Ruhe setzen könnte.
Doch da sie allesamt auf den Geschmack gekommen sind, den „Großen“ einen vor den Latz zu hauen, entscheiden sie sich dafür mit ihren speziellen Talenten und ihrem Reichtum in der Hinterhand den Kleinen und Benachteiligten zu helfen, für die im Rahmen des Gesetzes keine Rettungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Und so bekommt diese Serie noch ein zweites, großes Vorbild: Das gute, alte A-Team – nur, dass hier eben die Benachteiligten meist nicht durch Trickreichtum und pure Waffengewalt von den Bad Guys errettet werden, sondern von Trickreichtum und smartem Technikeinsatz (und ab und an ein wenig Faustkampf).

Wer also mit diesen beiden Referenzen (Ocean’s Eleven meets A-Team) etwas angefangen hat und die klassischen Rififi-Geschichten wie beispielsweise „Der Clou“ schon immer mochte, dem sei diese neue Serie, von der nun Folge 6 gelaufen ist, absolut dringend ans Herz gelegt. Es ist wirklich eine hochgradig unterhaltsame Serie mit ansprechenden Figuren und gut durchdachten Geschichtchen.

Viel Spaß mit Leverage!

PS: Ein Autor/Produzent der Serie bloggt übrigens. Und hat unabhängig von der Serie zuletzt einen wirklich hochinteressanten, wütenden (und wohl im Nachhinein abgemilderten) Blogpost zum Thema Conservatives vs. Liberals in den USA im Bezug auf Hollywood-Produktionen geschrieben. Eine wirklich lohnenswerte Lektüre.

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Eingeordnet unter Serientäter

Die Resterampe 2008

Da der nächste Blogeintrag vermutlich noch ein wenig brauchen wird, aufgrund intensiver Vorbereitungsarbeiten, sich zudem im Laufe der letzten zwei Wochen noch ein paar vom Prinzip her bloggenswerte Dinge angesammelt haben und ich ausserdem weder ein Fazit zum abgelaufenen Jahr gezogen habe, noch eine Prognose für 2009 gegeben habe, gibt es jetzt mal einen kleinen Gemischtwareneintrag. Im Grunde einfach nur so ein paar Dinge, die keine große Relevanz haben, aber irgendwie doch mal kurz „raus“ müssen.

Wer also wichtige Themen erwartet, der kann sich hier direkt verabschieden (aber der ist hier im Blog ohnehin weitestgehend an der falschen Adresse).

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Eingeordnet unter Menace to Reality, Muss man wohl dabei gewesen sein...

Ein neues Notebook muss her.

Das zeichnet sich eigentlich immer deutlicher ab. Denn mein mittlerweile 5 Jahre altes Microstar-Notebook [„MD 95190“] zeigt immer deutlichere Alterserscheinungen, die ein vernünftiges Arbeiten doch sehr erschweren.

– die Stromzufuhr per Kabel funktioniert nur noch, wenn ich etwas Schweres in einem bestimmen Winkel auf den Anschluss lege
– Flash-Anwendungen (oder diveres andere arbeitsintensive) kann ich nur noch für einen sehr begrenzten Zeitraum nutzen, bevor der Laptop wegen Überhitzung die Grätsche macht
– Ohnehin springt der Lüfter schon kurz nach dem Booten an und surrt fröhlich laut rum (was ein Telefonieren über das interne Mikrofon via Skype sehr erschwert)
– Läuft das Notebook über eine gewisse Dauer, dann erscheint irgendwann unumgänglich die Meldung, dass zu wenig virtueller Speicher vorhanden wäre
– Das interne DVD-Laufwerk funktioniert sowieso schon seit Jahren nicht mehr

Dazu noch diverse Verschleisserscheinungen, die der tägliche Gebrauch und Tausende Reisekilometer mit sich bringen – und so ist es ganz eindeutig Zeit für ein neues Notebook, das dann auch meinen (teilweise neuen) Anforderungen gerecht werden sollte.

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Eingeordnet unter Digi-Tales. Stories from the Blog.