Monatsarchiv: April 2008

I’m in a promising local band.

Gestern war es endlich mal wieder soweit und ich durfte einen meiner beiden blogeigenen HypeKünstler live sehen (der andere Gehypte wird dann in einem Monat wieder bejubelt).

Denn Sam Duckworth, besser bekannt (naja, etwas besser) unter dem Pseudonym Get Cape. Wear Cape. Fly, trat gestern im Kölner Blue Shell auf, um dort sein neues, zweites Album „Searching for the Hows and Whys“ zu promoten, das in den UK-Charts vor wenigen Wochen schon von 0 auf 11 eingestiegen ist. Weiterlesen

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8 Kommentare

Eingeordnet unter Hast du Töne!?, Muss man wohl dabei gewesen sein...

Good vibrations.

Wie schon mehrfach in diesem Blog erwähnt, bin ich derzeit recht viel unterwegs und das manchmal wegen eigenem Urlaub, meistens aber doch aus beruflichen Gründen.
Reisen an sich klingt natürlich erstmal recht glamurös, schließlich kommt man an einige durchaus nette Plätze auf dieser Erde und hat zudem oft die Möglichkeit in schicken Hotels zu übernachten und lecker Essen bei exklusiven Abendveranstaltungen zu genießen. Aber, auch wenn das natürlich schwer wie „Jammern auf hohem Niveau“ klingt, so ist das ganze doch auch immer mit einem nicht unerheblichen Arbeits- und Stressanteil verbunden. Daher ist es mal wieder an der Zeit einen kleinen Einblick in den für Außenstehende eher mysteriösen Bereich des Destinationsmarketings zu geben.

Und so gibt es heute mal wieder einen kleinen Bericht über einen Teil meines Berufsalltags: Die „Sales Mission“.

Aber „Sales Mission“ – was ist das eigentlich?

Bezieht man es speziell auf den Touristikbereich ist es im Grunde eine Art Verkaufstour, die in einem bestimmen Quellmarkt durchgeführt wird. Im Rahmen dieser Rundreise, die uns in diesem Jahr vorwiegend durch den Westen und Norden Deutschlands geführt hat (Frankfurt-Köln-Hannover-Hamburg), kommt eine Gruppe von Partner aus dem entsprechenden Zielgebiet nach Deutschland. Ziele dieser Übung, die je nach Kunde jährlich oder jedes zweite Jahr durchgeführt wird, sind gleich mehrere:

a) Treffen mit den Produktmanagern von Reiseveranstaltern tagsüber und abends
b) Training von Mitarbeitern der Reservierungs- und Produktabteilungen bei Reiseveranstaltern tagsüber
c) Wohlfühlevents für Reisebüromitarbeiter mit Werbe-/Trainingsaspekten am Abend

Eine solche Delegation umfasst dabei -im Optimal- aber auch im Maximalstressfall ;-)- eine Reihe unterschiedlichster Partner: Vertreter des Tourism Office, Sales Manager von Hotels der Region, Vertreter von lokalen Fremdenverkehrsbüros sowie Anbieter von Dienstleistungen, wie Tourenorganisatoren.

Dies hat dann den Vorteil, dass man in den Präsentationen, bei den Trainings, ein sehr schönes Spiegelbild der Vielfältigkeit einer Destination abgeben zu können – birgt aber natürlich auch den Nachteil, zum Beispiel bei mehreren Hotelpartner aus der gleichen Region, dass ein gewisses Konkurrenzverhalten an den Tag tritt bzw. treten kann. Das ist dann natürlich eine unserer Aufgaben, hier für möglichst ausgeglichene Verhältnisse zu sorgen und wenn möglich diplomatisierend eingreifen zu können. Quasi der soziale Aspekt unserer Tätigkeit. =)

Auch wenn die Reiseveranstaltertermine die eigentlich wichtigeren Bestandteile der Reise sind, da es hier darum geht, neue Ziele, Hotels und Dienstleistungen in die Programme zu bekommen, bzw. die Mitarbeiter über die Destination zu schulen, sind es doch vor allem die Abendveranstaltungen, die am aufwändigsten sind. Schließlich handelt es sich hierbei in der Regel um Events, die für eine Zahl von ca. 60-80 Gäste ausgelegt sind und zudem auch noch zwei nahezu grundverschiedene Anspruchshaltungen erfüllen sollten:

Den Delegationsmitgliedern geht es hier natürlich vor allem darum, dass möglichst viele Reisebüroleute erreicht werden und diese mit möglichst vielen Informationen über die eigenen Produkte und Dienstleistungen versorgt werden können. Dies darf aber natürlich auf der anderen Seite nicht zu einer trockenen Informationsveranstaltung geraten, schließlich wollen die Reisebüromitarbeiter ja auch ein wenig unterhalten und „gepampert“ werden, damit man es schafft neben sachlichen Argumenten für das Reiseziel vor allem positive Assoziationen im Kopf der Reisebüroleute zu erzeugen. Und die müssen „uns“ schließlich an der Front verkaufen.

Damit sind wir dann auch beim Kernpunkt meiner/unserer Arbeit. Denn Tourismus bzw. das Verkaufen von Reisen ist vor allem das Verkaufen von positiven Emotionen – egal ob es sich dabei um den Endkunden, den Reisenden, handelt oder um den „Vermittler“, der die Reise verkauft. Schließlich ist der letztlich auch nur Mensch. Für uns kommt es dann bei solch einer „Sales Mission“ zusätzlich noch darauf an, auch unseren Partnern ein möglichst gutes Gefühl zu geben, denn schließlich wollen auch die, wenn auch auf etwas andere Art, „gepampert“ werden, so dass man bei allem logistischen Aufwand und Stress, den man bei sowas hat, immer gute Laune verbreiten muss. Etwas, was doch sehr ermüdend sein kann, auch wenn es großen Spaß macht, vor allem wenn es so gut läuft, wie in der eben rumgebrachten Woche.

Im nächsten Teil wird es dann etwas ausführlicher um den sogenannten „Fam-Trip“ (oder auch: Inforeise) gehen.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Work & Travel

Content.

Liebe Freunde der Tanzmusik und des Breitensports!

Eigentlich müsste ich mich jetzt ja wieder mal dafür entschuldigen, dass ich hier lange keinen frischen Inhalt gebracht habe. Aber derzeit bin ich halt sehr viel unterwegs (ja, ich wiederhole mich) und so melde ich mich derzeit auch aus der Stadt in der sich der Finanzdistrikt zärtlich an das Sex- und Drogenviertel schmiegt – aus dem Maritim-Hotel in Frankfurt.

Und obwohl deutsche Hotels immer noch völlig utopische Mondpreise für den Internetzugang verlagen (15€ für 24h -aber auch nur von 12h bis 12h- im Zimmer; 30€ pro Stunde sogar im Business Center – unfassbar!), habe ich zufällig gerade etwas Online-Zeit und kann nachdem ich meine beruflichen Emails gecheckt habe, endlich mal die Ergebnisse meiner letztwöchigen Produktivität einer etwas breiteren Öffentlichkeit präsentieren.

Ich habe mich in der vergangenen Woche abends nämlich hauptsächlich damit befasst, unsere Schottlandreise medial aufzubereiten, und zwar in Form von Videos.
Da wir es insgesamt auf knapp 4.000 Bilder und etwa 7,5 Stunden Videomaterial gebracht haben, reichte natürlich ein Youtube-taugliches Video (also bis zu 10 Minuten) nicht wirklich aus. Daher habe ich die ganze Bildgewalt Schottlands in zwei Videos à jeweils knapp 10 Minuten Dauer gepackt.

Der erste Teil ist sogar schon seit ein paar Tagen bei Youtube online zu sehen, daher kann ich dies schon hier im Blog einbinden:

Um den zweiten Teil auf einer Videoplattform hochzuladen fehlte mir bislang die Online-Zeit, allerdings habe ich beide Dateien schon bei Rapidshare hochgeladen, so dass beide etwa 60MB große Videos dort für Euch runterladbar sind:

http://rapidshare.com/files/103980708/Travelling_Scotland_Part_1.avi.html
http://rapidshare.com/files/104420596/Travelling_Scotland_Part_2.avi.html

Das ist zwar grundsätzlich etwas lästiger, zumal man eigentlich nur eine Datei pro Tag dort runterladen kann, wenn man keinen Account dort hat, aber ich kann es dennoch empfehlen, da der Qualitätsunterschied zur Youtube-Variante schon deutlich bemerkbar ist und so ein Video im Vollbildmodus einfach mehr Spaß macht.

Darüberhinaus habe ich auch noch ein paar weitere Videos verwurschtet, von denen eines schon bei youtube hochgeladen ist. Dies ist eine Fahrt auf einer kleinen Straße auf dem Weg zur Fähre in Kennacraig. Dies ist bei youtube allerdings ein einziges Pixel-Massaker und macht keinen wirklichen Spaß, da leider schon die Ausgangsvideos etwas dunkel sind. Zudem gibt es auch noch ein Stück unserer Fahrt mit der Fähre im Zeitraffer, die im Gegensatz zum Fahrtvideo eher „entspannenden“ Charakter hat.

http://rapidshare.com/files/104341894/CalMacFerry_Islay.avi.html
http://rapidshare.com/files/104112900/Todesfahrt.avi.html 

 

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch die Videos anschaut und anschließend hier ein bisschen Feedback geben könntet!

 

Wenn es die Zeit erlaubt, hoffe ich, dass ich in der kommenden Woche Euch dann auch mit einem Reisebericht über den Trip beglücken kann.

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