The Colorado Experience: Der Reisebericht – Part 1. [Mit Video]

Nachdem ich hier schon allgemein etwas zum Thema „Einreise in die USA“ geschrieben habe, möchte ich nun meinen Trip nach Colorado ein wenig zusammenfassen.
Wie schon an anderer Stelle angedeutet, handelte es sich bei der Reise um eine berufliche Reise und nicht etwa um einen Urlaub – auch wenn man dies als Nicht-Touristiker vielleicht etwas schwerer nachvollziehen kann. Klar ist es eine tolle Geschichte und zählt definitiv zu den angenehmen Seiten meines Berufs, aber es ist eben auch mit Stress verbunden, wenn man einen vollgepackten Zeitplan hat und die touristischen Highlights in eher knapp bemessener Zeit abklappern muss. Beklagen möchte ich mich wiederum aber auch nicht. =)

Anreise

Die Reise begann am 20. Januar relativ frühzeitig am Morgen (zumindest für meine Verhältnisse…) mit einer Zugfahrt von Köln nach Frankfurt, wo ich ca. 3 Stunden vor Abflug eingetroffen bin. Persönlich bin ich der Meinung, dass 2 Stunden vorher auch locker ausreichen, um einen interkontinentalen Flug anzutreten, aber man weiß ja nie was so passiert. Und verpassen will man seinen Flug ja auch wieder nicht. =)
Von Frankfurt bin ich dann mit United Airlines, netterweise in der Kategorie Economoy Plus (die einige Zentimeter mehr Sitzfreiheit im Vergleich zur normalen Econonomy hat – sehr toll für mich als eher größeren Menschen), über Chicago nach Denver geflogen. In Chicago hatte ich dann, wie im Einreise-Thread schon angedeutet, eine recht kurze Umstiegsphase mit 1,5 Stunden.
Die Wartezeit an der Immigration hielt sich dabei aufgrund guter Logistik eher in Grenzen, nur leider kam mein Koffer danach als einer der Letzten raus, wodurch ich zeitlich ziemlich in die Bredouille kam. Zumal ich dann am Zoll auch noch herausgenommen wurde und mein Gepäck einer Einzelkontrolle unterzogen wurde (was aber doch sehr zügig ablief). Etwas stressig wurde demnach dann der Weg vom internationalen zum nationalen United-Terminal, doch letztlich gelangte ich dann doch noch rechtzeitig ans Gate, da der Anschlussflug selbst verspätet war.

Nach etwa drei Stunden Anschlussflug von Chicago kam ich dann gegen ca. 18.30h in Denver an, wo auch schon eine nette Dame auf mich wartete, um mich in Empfang zu nehmen und zu meinem Transfer-Shuttle zu bringen. Aufgrund meiner sehr späten Ankunft hatte ich sogar einen Privat-Chauffeur, da ich der einzige war, der mit diesem Flug ankam. Bzw. eine Privat-Chauffeuse, denn mich fuhr eine schon ältere, aber nette Dame von Denver nach Colorado Springs, die zeitweise einen etwas verwirrten Eindruck machte und kleinere Umwege fuhr. Aber okay, lustig wars irgendwie schon. =)

Gegen 21.30h kam ich dann jedenfalls in Colorado Springs im wunderschönen Broadmoor Hotel an, wo die Tagung stattfand, an der ich teilgenommen habe. Das Broadmoor ist wohl eines der hochklassigsten Hotels in Colorado, wenn nicht sogar in den USA insgesamt und mein Zimmer war einfach… AWESOME.

Tag 1  – Tagungsbeginn

Am Montag begann dann auch direkt das offizielle Tagungsprogramm. Bei dieser Art von Trade Show gibt es im wesentlichen zwei Gruppen: Buyer und Supplier. Wobei die Gruppe der Buyer hauptsächlich aus internationalen Reiseveranstaltern besteht und die Gruppe der Supplier in diesem Fall hauptsächlich aus Leistungsträgern aus dem Westen der USA, was im Wesentlichen Hotels, Tour-Organisatoren und Fremdenverkehrsverbände sind. Da es für uns hauptsächlich darum geht, sich mit den Leistungsträgern der von uns vertretenen Staaten zu treffen, habe ich mich in der Gruppe der Buyer befunden.

Für diese Gruppe war der erste halbe Tag ein sogenannter „Activities Day“, was eigentlich nur bedeutete, dass wir einen Ausflug gemacht haben, um Colorado Springs (COS) kennen zu lernen. Nach einer Besichtigung des schönen Cheyenne Mountain Resorts gab es dementsprechend erst einmal eine kleine Busrundfahrt durch COS.

Ich würde COS nicht unbedingt als touristisch überaus attraktive Stadt bezeichnen, aber es ist sicherlich (gerade für amerikanische Verhältnisse) eine schöne Stadt, in der es sich recht gut leben lassen dürfte. Das spiegelt sich auch darin wider, dass sich COS neben der Vergangenheit als Ausgangspunkt für Minenarbeiter in den umliegenden Bergregionen vor allem einen Namen als Kurort gemacht hat. Dementsprechend gibt es hier einige weitläufige Viertel mit vielen kleineren und größeren schönen Häuschen, die oft im viktorianischen Stil erbaut sind.
Dementsprechend würde ich persönlich Colorado Springs nicht als primär touristisches Ziel bezeichnen, aber die Stadt eignet sich sicherlich sehr gut, um hier zwei, drei Nächte zu verbringen und von hier aus die Region zu erkunden.

Im Anschluss an die Rundfahrt, die uns auch durch Old Colorado City geführt hat -ein Stadtteil, der viele sehr schön restaurierte Gebäude aus der Pionierszeit hat und definitiv einen kleinen Ausflug lohnt-, kamen wir dann zum Garden of the Gods. Der Garden of the Gods ist „nur“ ein City Park (und kein Nationalpark o.ä.) und kostet deswegen keinerlei Eintritt, was schon sehr ungewöhnlich ist. Er ist im wesentlichen eine Art Tal, dass sich durch einige äußerst spektakuläre Gesteinsformationen auszeichnet, die durch Jahrhundertelange Erosion und Gesteinsfaltung entstanden sind und wirklich bizarre Formen ergeben hat, die aussehen, als seien sie von unten durch den Boden geschoben worden. Sehr empfehlenswert ist hierbei die etwa 15minütige, kostenlose Videovorführung, die man sich im Visitor Center am Eingang zum Park anschauen kann. Hier wird sehr gut und anschaulich erklärt, wie dieses Gebiet entstanden ist.
Das Video ist natürlich in Englisch, aber ich denke Menschen mit halbwegs ordentlichen Sprachkenntnissen sollten sich das nicht entgehen lassen. Zumal man auch über die Rocky Mountains insgesamt einiges lernen kann.

Am Nachmittag ging es dann zurück ins Broadmoor, wo dann mit zwei Empfängen die ersten „richtig“ offiziellen Termine anstanden, bei denen es vorwiegend um das Thema „Socialising“ ging und in deren Rahmen sich einige der Sponsoren aus Colorado vorstellen konnten und zahlreiche Produkte aus diesem teilweise immer noch sehr landwirtschaftlich geprägten Bundesstaat gereicht wurden.

Tag 2 & 3 – Die Tagung

Dienstag und Mittwoch waren dann tagsüber bestimmt von drei Dingen:
Meetings, Meetings und Meetings.
Etwas über 50 Termine mit den unterschiedlichsten Leistungsträgern standen in diesen zwei Tagen auf dem Programm, unterbrochen von jeweils ca. 3 Pausen pro Tag – die dann zumeist auch noch mit irgendwelchen Besprechungen oder zumindest lockeren Lunch-Meetings ausgefüllt wurden.
An den Abenden hingegen gab es dann wieder etwas lockereres Programm.

Am Dienstag Abend gab es beispielsweise einen kleinen Ausflug in die etwa 25 Minuten Fahrzeit entfernte Flying W Ranch. Dabei handelt es sich um eine Event Location im Wild West-Stil, die im Sommer jeden Abend ein sogenanntes Chuckwaggon Supper anbietet. Sprich: Ein zünftiges Dinner im Western-Stil mit ordentlich Beef, Beans und Maiskolben, sowie Country-Musik von einer Live-Band und einem passenden Rahmenprogramm. Eine recht coole Sache, denke ich, gerade für größere Gruppen, zumal beeindruckend ist, wie gut sie es dort hinbekommen, mehrere hundert Menschen in kurzer Zeit durch die Buffetstationen zu schleusen.

Das wirklich coole Event gab es dann aber am Mittwochabend – obwohl ich es eigentlich gar nicht erwartet hatte. Und zwar wurden wir mit Bussen nach Canon City gefahren, wo wir dann in einen Zug der Royal Gorge Route Railroad gestiegen sind. Ja, ne coole Sache – aber eben am späten Abend in kompletter Dunkelheit, was bei einem Zug, der durch eine Schlucht fährt irgendwie schade ist. Kann man im Dunklen doch eher wenig sehen.
Aber ein fataler Irrtum!
Denn zum einen war es eine Vollmondnacht und zum anderen (was vermutlich einen größeren Effekt hatte) waren aussen am Zug Scheinwerfer angebracht, die die Schlucht beleuchteten. Und da es neben den normalen Waggons auch offene Wagen gab, auf die man gehen konnte (sogenannte „cattle waggons“), bekam man sogar eine gute Gelegenheit diese atemberaubende Schlucht, die zudem auch noch teilweise von Schnee bedeckt war (der Fluss war sogar streckenweise überfroren!), zu begutachten. Wirklich atemberaubend und ich kann es jedem nur empfehlen, der in der Gegend ist, einen solchen dinner train ride zu machen. Auch wenn es einfach nur schweinekalt auf dem cattle waggon war… Bei Temperaturen um 0° Fahrenheit irgendwie kein Wunder – und der zugefrorene Fluß kommt ja auch nicht von ungefähr… =)
Aber die meisten deutschen Touristen bereisen Colorado ja ohnehin eher im Sommer (Skiurlaube mal ausgenommen) und wenn man es dann noch tagsüber macht, dann ists ohnehin wärmer. Zudem hat man natürlich auch einen besseren Blick auf die Royal Gorge Brige, die, so nebenbei, die höchste Brücke der Welt ist.

Tag 4 – Tagungsende

Der Donnerstag bot dann nochmal die Möglichkeit, eine von mehreren organisierten Touren zu machen, was ich dann aber aus zwei Gründen nicht gemacht habe. Zum einen gab es zwei Touren, deren Programme ich beide teilweise gerne mitgemacht hätte, und zum anderen starteten alle Touren relativ früh, was nach den vorangegangen harten Abenden mit viiiiel Socialising doch irgendwie suboptimal war. Dementsprechend entschied ich mich dann für ein bisschen Ausschlafen bis 9 Uhr und dann eine Fahrt zum Flughafen, um meinen Mietwagen abzuholen, und meine eigene Tour zu starten.

Erster Stopp: Garden of the Gods
Klar, ich war montags schon mal dort, aber zum einen war das Wetter sehr besch…eiden, und zum anderen hatte man vorher mit der Gruppe leider nicht die Möglichkeit, den Park wirklich zu Fuß zu erkunden. Dementsprechend wollte ich unbedingt nochmal dorthin, um einerseits das volle Panorama mit der Bergkette um Pikes Peak genießen zu können und zum anderen, um mal ein wenig durch den Park zu wandern. Denn eines der Dinge, was ich so sehr an den USA mag, ist die tolle Infrastruktur der Parks, die es -fast immer- schaffen, ein ausgiebiges Netz an Wanderwegen (und teilweise auch Straßen) in die Landschaft zu integrieren, ohne den ursprünglichen Charakter dieser zu vernachlässigen.

Zweiter Stopp: Manitou Springs
Am Rande von Colorado Springs liegt Manitou Springs, ein Städtchen, in dessen Renovierung sehr viel Aufwand in den letzten Jahren gesteckt wurde, und das wirklich einen sehr hübschen Kern besitzt, der an den Stil der alten Minenarbeiterzeit angelehnt ist. Am ehesten bekannt ist Manitou Springs aber wohl als Ausgangspunkt der Pikes Peak Cog Railway, einer Zahnradbahn, die Besucher auf den Pikes Peak, den höchsten Berg der Gegend führt.

Dritter Stopp: Florissant Fossil Beds National Monument
Zugegeben, dieser Stopp stand eigentlich nicht auf dem Programm, aber ein National Monument muss man immer mal mitnehmen. Zudem lag es auf dem Weg. Wie der Name des Parks schon erahnen lässt, sind in diesem Park hauptsächlich Fossilien zu sehen, die durch frühere vulkanische Aktivitäten in der Gegend entstanden sind. Ist recht interessant, vor allem da es hier nicht nur um kleine Fossilien von Insekten geht, sondern es dort auch zahlreiche versteinerte Baumstümpfe von (ehemals) riesigen Redwood-Trees, die schon ziemlich beeindruckend sind. Was aber wirklich lohnenswert ist, ist die Umgebung auf dieser Art „Hochplateau“. Nicht umsonst ist die Straße, die entlang des National Monuments nach Cripple Creek führt, ein Scenic Byway. Wirklich eine empfehlenswerte Tour!

Vierter Stopp: Cripple Creek
Das Bergstädtchen Cripple Creek hat sich vor allem durch zwei Dinge einen Namen gemacht:
a) Die Historie als Mining Camp
b) Glücksspiellizenzen
Beides zusammen hat dazu geführt, dass die Innenstadt heute geprägt von restaurierten Wild-West-Gebäuden ist, in denen sich zu großen Teilen Casinos befinden. Das sieht ganz nett aus, und hat nicht ganz den Glitzerstyle von Städten wie Las Vegas und Co, sondern etwas mehr Charme und Flair, aber ist wohl eher ein Anziehungspunkt für amerikanische Touristen. Deutsche Touristen dürften sich hingegen wohl mehr für die Vergangenheit aus der Goldgräberzeit interessieren. So kann man dort z.B. eine Fahrt in eine solche alte Mine unternehmen – die in der Winterzeit leider geschlossen ist. Lohnenswert ist allerdings auch ein Stopp im neu eröffneten Heritage Center, das, sehr schön gelegen auf einem Hügel über der Stadt, die Geschichte der Stadt und der Region ziemlich interessant darstellt.

Fünfter Stopp: Cave of the winds
Auf dem Rückweg, durch einmal mehr beeindruckend spektakuläre Szenerie, habe ich dann noch einen Halt bei den Cave of the winds gemacht, einem Höhlensystem am Rande der Rockies kurz vor Manitou Springs gelegen. Aus Zeitgründen konnte ich leider keine Tour mehr in die Höhlen machen, aber alleine schon die Lage in den Seitenwänden eines Canyons ist ziemlich spektakulär, zumal man einen beeindruckenden Ausblick über Colorado Springs und das dahinter liegende, scheinbar unendliche Flachland im Westen Colorados hat.

Da ich nun schon wieder sehr lang geworden bin, werde ich den ersten Teil des Rückblicks hiermit beschließen, und stattdessen auf das folgende Video hinweisen, dass ich zusammengebastelt habe und die komplette Tour umfasst. Es ist das erste Mal, dass ich ein Video erstellt habe, deshalb seid bitte rücksichtsvoll. Es ist nicht sonderlich aufregend, garantiert nicht witzig und vielleicht auch etwas zu lang geraten, aber ich hoffe Euch doch einen kleinen Eindruck von der atemberaubenden Schönheit des amerikanischen Westens (in diesem Fall: der Schönheit Colorados) geben zu können. Außerdem ist die Musik gut. Und der Hauptdarsteller sieht atemberaubend gut aus. 😉

Have fun!

Noch ein paar Infos zum Soundtrack:
Thomas Newman – Rock Island, 1931 (Road to Perdition OST)
Lindsey Buckingham – Big Love
Johnny Cash – (Ghost) Riders in the sky
Daniel Cirera – Roadtrippin‘
Johnny Cash – Any old wind that blows
Nick Drake – Magic

Stay tuned for more Reisebericht in the next days!

Or just visit www.colorado.com für kostenlose Informationen über Colorado! =)

PS: Ich werde versuchen das Video noch in besserer Qualität bei www.Stage6.com einzustellen – nur leider antworten die Deppen bisher nicht mit einer Bestätigungsmail. Also müsst ihr erstmal mit der durchschnittlichen Qualität auskommen.
Achja, ein bisschen Feedback, gerade zum Video, ist gerne gesehen – damit ich beim nächsten Mal die Videos besser gestalten kann. Oder das ganze einfach bleiben lasse. =)

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14 Kommentare

Eingeordnet unter Work & Travel

14 Antworten zu “The Colorado Experience: Der Reisebericht – Part 1. [Mit Video]

  1. Ui, fleißig, fleißig! Da warte ich doch gern noch etwas länger auf Deine „Into The Wild“-Kritik! Sehr interessant! Mit welchem Tool hast Du das Video bearbeitet?

  2. Man dankt für das Lob!

    Habe das Video mit Ulead VideoStudio 11 bearbeitet. Ist leider nur eine 30tägige Testversion, deswegen muss ich mir in fürs nächste Mal etwas anderes überlegen – oder das Ding kaufen. =) Ist auf jeden Fall ziemlich gut und leicht verständlich, das Ding. Kann es von daher sehr empfehlen.
    Was meinst du denn zum Video an sich? War das okay soweit?

    Naja, die „Into the wild“-Kritik ist ja thematisch nicht allzu weit entfernt von dem Text hier. =) [Was dann auch ein Aufhänger der Kritik sein wird…]

  3. Ja, das Video war beachtlich gut, wenn man die Kürze der Bearbeitungszeit bedenkt, deshalb meine Frage nach dem Programm. Passende Musik, schöne Einleitung, die Raffung der Autofahrten war gut, interessante Untertitelung – da kann man nicht meckern!

    Btw: Schöne Filmkritik!

  4. DooMiniK

    Ich mag auch was zu dem Video sagen:

    Ich bin verdammte Hacke noch viel mehr neidisch auf Deinen ‚Arbeitsausflug‘ als ich das vorher ohnehin schon war !

    So, jetzt sachlich:
    Ich möchte mich der Kritik meines Vorredners anschließen, sowohl die Kommentare als auch die Fahrten waren absolut schön dargestellt. (Die Scheibenwischer waren vielleicht etwas unötig und außer Dir hätte keiner gemerkt, dass da ein Stück Strecke fehlt, aber gut). Musikalisch brauchen wir uns darum wohl auch kaum streiten, aber das weisst Du ja. Alles in allem wirklich eine äußerst gelungene Präsentation der Impressionen, die Du auf Deinen Wegen gesammelt hast. Hätte stellenweise ruhig ein wenig persönlicher sein können, aber das passt dann vielleicht nicht mehr in die Anonymität eines Blogs.

    In diesem Sinne, welcome back home
    dh

  5. Man dankt für das detaillierte Feedback!

    Immer gerne gesehen, wenn man doch ein wenig Arbeit da rein gesteckt hat. =)

    @Mediensucht

    Wie gesagt, das Ulead Programm ist wirklich sehr, sehr einfach zu bedienen und für Beginner absolut geeignet, würde ich sagen. Muss mir dann halt für das nächste Mal wohl was anderes überlegen. Wenn du also mal nur ein „Projekt“ hast, kann ich nur empfehlen, diese 30tägige Testversion runterzuladen.

    @Doominik

    Ach, neidisch brauchst Du nicht sein. Schwenk einfach Deine Studienentscheidung um auf Tourismus. =)

    Die Scheibenwischer… ja… dachte kurz darüber nach, aber muss ja authentisch bleiben. Ansonsten verbuch es einfach unter „Extravaganz“. ;o)

    Was die persönliche Note angeht, so gebe ich dir irgendwo recht. Allerdings wüsste ich gerade nicht, wie ich das groß hätte ändern können. Wollte halt nicht zuviel Zeit mit Laberei verplempern und mich selbst fotografier ich halt ungern. Bei meinem vorletzten Aufenthalt war ein Foto meines Schatten das höchste an Eitelkeit, was ich mir gestattet habe. Von daher ist das schon ein Fortschritt hier. =)

    Aber Vorschläge werden natürlich immer gerne angenommen…

  6. Ola,

    ja, wie ichdir schon schrieb, hat mir dein Roadtrip Video auch sehr gut gefallen. Trotz der leicht erhöhten Fahrweise (dass du nicht einmal angehalten wurdest bei dieser Raserei wundert mich ein bisschen 😉 ), sind die landschaftlichen Aufnahmen doch sehr beeindruckend. Auch die musikalische Untermalung ist, wie man es von deiner Musikkenntnis gewohnt, passt einfach grandios.

    Als Anlehnung an deinen Roadtrip und der wie schon erwähnten recht schnellen Fahrweise, kann ich dir ein gerade erst entdecktes Roadtrip von zwei Jungs aus Boston empfehlen, die auf die glorreiche Idee kamen, mit einem Segway (diese Gehhilfe mit zwei Rädern) die USA einmal komplett zu durchqueren – von Seattle nach Boston – mit 10 Meilen die Stunde!! Der Film ist absolut beeindruckend und denke, das dieser dir auch gefallen wird:

    http://www.stage6.com/user/10mph/video/2158030/10-MPH—Segway-Across-USA—FILM

    Gruß
    Thomas

  7. Toll, vielen, vielen Dank für den Link (und natürlich für das auch positive Feedback)!

    Habe bisher nur ein bisschen reingeschaut, werde das aber in den nächsten Tagen sicherlich mal komplett machen. Sehr faszinierendes Projekt! Und vor allem auch wieder sehr deckend mit meinen Erfahrungen und dem was „In the wild“ zeigt – man kommt überall mit den Menschen ins Gespräch und das ist es was eine Reise (neben der atemberaubenden Natur) eben so besonders macht.
    Sehr gut dies gerade zu sehen, nachdem auf kino.de die ersten Verrisse zu „In the wild“ auftauchten.

  8. Hast du die Kamera die ganze Fahrt über laufen lassen!? Wahnsinn!

    Sind auf jeden Fall schöne Bilder und man sieht wie abwechslungsreich Colorado landschaftlich doch sit. Ich hatte z.B. nicht mit so viel Schnee gerechnet.

    Gibt auf jeden Fall einen guten Eindruck und von mir aus hätte es ruhig mehr Kommentar sein dürfen. Finde aber auch die Idee mit den Subtitles nett.

    Klasse!

  9. Naja, nicht die GANZE ganze Fahrt lang. =) Das wäre selbst bei fünffach hochgepitchter Geschwindigkeit dann doch ein bisschen zuviel des Guten gewesen…
    Habe halt ein paar der -wie ich fand- schöneren Strecken gefilmt, indem ich die Kamera auf dem Armaturenbrett stehen hatte (stabilisiert mit der einen Hand, die andere am Lenkrad).

    Der Westen von Colorado ist halt durch die Rocky Mountains geprägt, und dort liegen ja auch viele weltweit bekannte Skigebiete, wie z.B. Vail und Aspen. Daher kann man da schon mit Schnee rechnen. Bei mir kam halt hinzu, dass Ende Januar eine kräftige Niederschlagsfront über den kompletten Westen der USA gerollt ist, mit teilweise kräftigem Schneefall.

    Ansonsten Danke für das Lob aus berufenem Munde. Mal schauen, ob ich beim nächsten Mal mehr eigenen Kommentar einbauen werde – will halt vermeiden die Zuschauer mit meinem unwitzigen Gelabere zu langweilen. =) Daher die Subtitles.
    Wurde mir aber auch schon von anderer Seite als Kritik/Vorschlag/Wunsch angetragen fürs nächste Video.

    Im März wird es die nächste Gelgenheit mit ein paar Impressionen aus Schottland geben.

  10. Ralf

    Toll gemacht.
    Ich bin seit 3 Jahren in Colorado und habe auch einige „Kurzvideos“ aus dem Auto gemacht. Mit Musik… 🙂
    Es ist atemberaubend schön hier…

  11. Hi Ralf,
    Danke sehr für Dein Lob!

    In der Tat, Colorado ist ein wirklich wunderschöner Bundesstaat – zumindest den Ecken nach zu urteilen, die ich selbst kennengelernt hab.
    Wo lebst Du denn genau in Colorado?

    Und kann man deine Videos auch online irgendwo einsehen? Dann gerne her mit den Links!

  12. Ralf

    Ich lebe in Denver.
    Nein; ich hab das nicht so gut wie du und auch nicht so professionell…
    Eben einfach so für mich und meine Familie, wenn ich nach Hause komme zum Ansehen…

  13. Nuja, professionell ist dann auch wieder was anderes als das hier. =) Da war ich mit meinen Schottland-Videos schon qualitativ etwas zufriedener.
    Aber ich nehme das Lob natürlich gerne an. 😉

    In Denver war ich leider noch gar nicht – wenn man den Flughafen mal ausklammert. Meine Kollegin schwärmt von dieser Stadt allerdings immer sehr (und eigentlich auch die anderen beiden Kollegen die Denver kennen) und ich muss dort zumindest einmal hin, um mal ein Konzert im Red Rock Amphitheatre mitzuerleben…

  14. Pingback: Die Resterampe 2008 « Hirngabel

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