The Colorado Experience – Part 2.

Nach einigen Hundert Meilen Fahrerei von Colorado Springs über Pueblo, Walsenburg, Great Sand Dunes National Monument, Alamosa, South Fork und Pagosa Springs bin ich gestern Abend in dem kleinen Städtchen Durango angekommen, dass vor allem bekannt für seine historische Dampfeisenbahn ist, die Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad.

Als ich den gestrigen Abend dann in einem lokalen Brewpub verbracht habe, ist mir irgendwie eines aufgefallen:

Der Amerikaner an sich weist erstaunliche Parallelen zum Kölner an sich auf.

Denn sowohl hier wie dort ist es mehr als einfach in Kontakt mit Einheimischen zu kommen. Wenn man sich allein in eine Kneipe begibt wird man in der Regel  ziemlich schnell angesprochen – egal ob man’s will oder nicht. Gleichzeitig wird beiden Völkern, also sowohl Amerikanern wie Kölnern, diese leichte Zugänglichkeit von Aussenstehenden gerne als pure Oberflächlichkeit ausgelegt.

Beide Volksgruppen haben außerdem gleichzeitig gerne mal einen Hang zum Größenwahn, der vom Rest der Welt nicht wirklich nachvollzogen werden kann.

Und auch sprachlich ergeben sich Ähnlichkeiten. Werden doch auf beiden Seiten die eigentlichen Sprachen (British English bzw. Hochdeutsch) eher breit angelegt und meist etwas schludrig ausgesprochen.

Zudem haben beide Gruppen eine nicht unerheblichen stark religiös geprägten Bevölkerungsanteil und werden darüber hinaus auch noch von religiösen Führern dominiert, die oftmals durch eher ungeschickte Aussagen auffallen (Bush bzw. Meissner).

Auch die fußballerischen Qualitäten auf beiden Seiten werden zumeist eher belächelt und werden nicht dem gerecht, was vom Potential her möglich sein sollte.

Und zu guter Letzt werden auf beiden Seiten Biere hergestellt, die vom Rest ebenfalls eher verachtet werden – was aber beiderseits absolut ungerechtfertigt ist, wenn man sich wirklich mal mit den jeweiligen Bieren befasst. Und damit kommen wir auch direkt zum ursprünglichen Auslöser für dieses Posting, der mich quasi dazu gebracht hat, hierüber nachzudenken. Ich habe gestern in Durango, Colorado Kölsch getrunken:

Colorado Kölsch Ale

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Work & Travel

2 Antworten zu “The Colorado Experience – Part 2.

  1. Der Amerikaner an sich weist erstaunliche Parallelen zum Kölner an sich auf.

    :mrgreen:
    Witzig, dass Du beim Kölner dessen regionale Herkunft differenzierst, dann aber vom „Amerikaner“ sprichst. Das sieht mir doch sehr nach Absicht und etwas Größenwahn aus! Finde ich gut! 🙂

  2. Natürlich ist das alles pure Pauschalisierung, und wenn ich von „DEN“ Amerikanern spreche, dann sind wohl vor allem die Amerikaner im Südwesten der USA gemeint – und selbst da gibt es natürlich wieder Differenzierungen von z.B. den Bewohnern von Scottsdale in Arizona oder Durango in Colorado. Aber hey, es ist eine Art Glosse, von daher… =) Irgendwie ist aber auf jeden Fall was dran. Und der Kölner ist nun mal mentalitätsmäßig um Welten näher an den Amerikanern, als z.B. die ganzen muffligen Berliner…

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