Rückblick kann doch jeder – Der Best of 2007-Sampler.

Da es mittlerweile schon so etwas wie Tradition in der Community von kino.de geworden ist, möchte ich es mir in diesem Jahr nicht nehmen lassen, die musikalische „Quintessenz“ des Jahres 2007 auch an dieser Stelle zu verewigen.

Die Rahmenbedingungen sind eigentlich sehr simpel – was die Erstellung des Samplers angeht, macht es die Sache allerdings zu einer ziemlichen Herausforderung, zumindest wenn man es mit einem gewissen Anspruch an „Hörfluß“ gestalten möchte. Und den habe ich natürlich an mich! 😉 Ich hoffe zumindest, dass mir der Sampler ähnlich gut gelingt, wie dies 2005 (erste Liste im Thread) der Fall war – ein Sampler, den ich mir noch heute kaufen würde.

Hier nun die drei einfachen Regeln:
1) Die Songs müssen ihren offiziellen Release im abgelaufenen Kalenderjahr in Deutschland gehabt haben (entweder auf Album oder auf Single)!
2) Der Sampler muss auf eine oder auf zwei Audio-CDs passen – also max. eine Laufzeit von 60-80 Minuten pro CD!
3) Nur ein Song pro Künstler! (und hier wird die Sache dann schon ziemlich tricky)

Mein Sampler 2007 besteht aus zwei CDs von denen die erste fast ausschließlich mit Songs aus dem Bereich Indie/Rock/Punk/Alternative bestückt ist. CD 2 hingegen ist eine Mischung aus eher verschrobenen Indie/Folk-Vertretern, Balladen und angenehmeren Vertretern aus dem Mainstream-Pop. Im Folgenden sind die beiden Tracklists zu finden, bei denen ich ein paar kürzere Einschätzungen zu den jeweiligen Songs gebe und zudem versuche, Links zu Videos oder Aufnahmen der entsprechenden Lieder zu notieren, sowie eine Verlinkung zur jeweiligen Myspace-Seite der Künstler zu geben, damit Ihr euch auf hoffentlich komfortable Art und Weise über die Bands informieren könnt, die ihr noch nicht kennt. =)

CD 1 – Rocking ’07
Gesamtlaufzeit: 61:30 Minuten

1. Kaiser Chiefs – Everything is average nowadays (2:45 min)
Album: Yours Truly, Angry Mob
Song bei youtube: http://www.youtube.com/watch?v=OMiSosi2Alc
Myspace: www.myspace.com/kaiserchiefs
Natürlich gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit, als dass man „Ruby“ für diesen Sampler hätte nehmen sollen, aber da ich vor Erstellung des Samplers der Meinung war, dass die Musikszene 2007 ziemlich mäßig war (eine Meinung ich dann im Laufe der Erstellung wieder revidieren musste), kann es eigentlich keinen besseren ersten Song für diesen Sampler geben. Und auch musikalisch steht der Song nur wenig hinter der Übersingle „Ruby“ zurück. Einfach ein wunderbar powervoller Britrocksong.

2. Maximo Park – Girls who play guitars (3:12 min)
Album: Our Earthly Pleasures
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=NztJu7fLvEY
Myspace: www.myspace.com/maximopark
Rockig gehts direkt auch weiter mit diesem Song von Maximo Park, die es auch schon damals auf meinen 2005er-Sampler schaffte. Mit Our Earthly Pleasures sind Maximo Park vergleichsweise etwas „poppiger“ geworden als noch zu Zeiten von „A Certain Trigger“ , aber nicht weniger hörenswert!

3. The Films – Being bored (2:07 min)
Album: Don’t Dance Rattlesnake
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=G2xxPS8vYV4 (leider nur Live-Aufnahme)
Myspace:
www.myspace.com/thefilms
Die vierköpfige Band aus Carolina hat sich vor allem einen Namen als Vorband der Kooks gemacht, wobei ihre Musik eine ganze Kante mehr Tempo hat und das Album „Don’t dance Rattlesnake“ vor allem an den Sound des Strokes-Debüts „Is this it“ erinnert. Feinster Garagenrock mit einem Hauch Wüstensand im Gesicht.

4. The Wombats – Backfire at the disco (3:13 min)
Album: Proudly Present: A Guide to Love, Loss and Desperation
Song bei youtube: 
http://www.youtube.com/watch?v=o4R89v1-wbo
Myspace: www.myspace.com/thewombatsuk
Eigentlich haben wir sie ja schon zur Genüge gehabt, diese jungen, wilden Indie-Rockbands aus England, die handlichen Indierock machen und dabei Geschichten um Liebeschmerz und Teen/Twen-Wirrungen erzählen. Aber verdammt noch eins, The Wombats machen mit ihrem Guide to Love, Loss and Desperation einfach richtig Spaß. Die Riffs lassen direkt die Beine zucken und man möchte direkt auf die Tanzfläche des nächsten Indie-Schuppen stürmen (so es sowas in der Nähe gibt). Dazu schreiben die Jungs dann noch feine Texte und können -in der Albumversion- durchaus auch singen – wenn man dem Acapella-Intro Glauben schenken darf.

5. Hot Club de Paris – Shipwreck (2:36 min)
Album: Drop it ‚til it pops
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=NucxlF_eGSM (tolles Video!)
Myspace:
www.myspace.com/hotclubdeparis
Ein junges Trio aus Liverpool, dass sich der rockigen Indie-Gitarrenmusik verschrieben hat und dabei durch feinen Gesang aufwarten kann, den sie auch in einem Acapella-Track unter Beweis stellen. Moment! Hatten wir das nicht gerade eben noch?? Doch, und Hot Club de Paris sind daher auch die logische Anschluss-Band zu den Wombats, denn die Parallelen liegen auf der Hand und auch der Sound weist Ähnlichkeiten auf. Aber auch Unterschiede. Denn Hot Club de Paris sind in ihren Songs eine ganze Ecke raffinierter. Häufige Tempi- und Taktwechsel innerhalb einzelner Lieder, hochgradig markante Gitarrenriffs und komplexe Songstrukturen machen Hot Club de Paris zwar etwas sperriger als die Kollegen, aber dafür eben auch wesentlich dynamischer und erfrischender. Der Opener Shipwreck ist dabei eines der markantesten Stücke, wenngleich eigentlich Songs mit so wunderbaren Titeln wie „Sometimesitsbetternottostickbitsofeachotherineachotherforeachother“ oder „Hello I wrote song for you called ‚Welcome to the Jungle'“ natürlich irgendwie cooler gewesen wären.

6. The Fratellis – Flathead (3:18 min)
Album: Costello Music
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=pKQK8rYZNHY
Myspace: www.myspace.com/littlebabyfratelli
Das „Dö Dödö, dö dödö, dödödödödö“ aus „Chelsea Dagger“ ist sicherlich jedem Indierock-Fan immer noch im Ohr, mit dem The Fratellis die Tanzflächen über Wochen gerockt haben, aber für mich ist „Flathead“ noch der etwas bessere Song, mit dem Apple auch -völlig zurecht- seine iPod-Reklame unterlegt hat. Schließlich geht auch dieser rotzige Song sofort in die Beine und ebenso wie ins Ohr – dafür haben die Fratellis nämlich ein richtig feines Gespür.

7. Beatsteaks – Cut off the top (3:14 min)
Album: Limbo Messiah
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=CesGtvOoWwk
Myspace: www.myspace.com/beatsteaks
Zu den Beatsteaks muss man wohl nicht mehr so viel sagen, ausser dass mich der Durchbruch mit „Smacksmash“ vor zwei Jahren sehr gefreut hat. „Limbo Messiah“ knüpft dabei nahtlos an den Vorgänger an und hält dabei wieder einige herausragende Songs bereit, wie z.B. die enorm überhitzt rockende Single „Jane became insane“ oder die erstaunlich zurückgenomme Bee Gees Hommage „She was great“ (okay, vielleicht nicht wirklich Bee Gees Hommage…). Oder eben das ungemein groovende „Cut off the top“, das einfach jede Menge Spaß macht und den Hörer gediegen den Kopf wippen lässt.

8. Wir sind Helden – Ode an die Arbeit (3:43 min)
Album: Soundso
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=hWEk3FYyrNo
Myspace: www.myspace.com/wirsindhelden
Noch viel weniger muss ich eigentlich zu den Helden sagen. Auch wenn „The Geek“ vielleicht der bessere Song ist, macht mir „Ode an die Arbeit“ noch eine Ecke mehr Spaß. Diese Mischung aus Elektrorock und drüber gelegter assoziativer Unterhaltung zum Thema Arbeit sticht aus diesem Album einfach wunderbar hervor, macht richtig Laune und stellt mal wieder unter Beweis, warum die Helden völlig zurecht eine der erfolgreichsten deutschen Bands der letzten Jahre sind. Zudem war der Song auf dem Konzert ein grandioser Opener. Wenn sich die Vier nicht irgendwann trennen, dann werden sie sicherlich noch die nächsten Jahrzehnte lang Erfolg haben, da bin ich mir nach den drei bisherigen Alben absolut sicher.

9. Wyclef Jean (feat. Serj Tankian and Sizzla) – Riot (5:16 min)
Album: Carnival Vol. II – Memoirs of an Immigrant
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=QHXUdNMmgYk (Fan-Video)
Myspace:
www.myspace.com/wyclefjean
Zur Mitte dieser CD des Samplers begeben wir uns nun mal kurz ein wenig weg vom puren Rock-Genre und gehen zu einem von mir äußerst geschätzten Musiker: Wyclef Jean. Was er in den letzten Jahren produziert hat, wurde fast immer zum Riesenerfolg und war auch in mir nicht nahe liegenden Genres zumindest immer ertragbar für mich. Was ich aber besonders an ihm schätze ist seine ungeheure Vielfalt, die Offenheit für genrefremde Einflüsse in seiner Musik. Vor allem sein Debut „The Carnival“ war eines der Top 5 Alben der 90er Jahre, dass ich immer noch sehr gerne höre. Der Nachfolger „The Ecleftic“ war wieder ein gutes Album, aber leider für meinen Geschmack einen Tick zu RnB-lastig. Zwischendurch habe ich dann leider etwas den Kontakt zu seinen Erscheinungen verloren, zumal seine Werke in Deutschland auch nicht mehr so präsent waren. Im vergangenen Jahr brachte er nun „The Carnival Vol. II“ heraus und knüpft damit auch stilistisch wieder mehr an sein Debutalbum an. Leider habe ich mir bisher noch keinen intensiven Eindruck verschaffen können, aber auch auf diesem von Kooperationen sind wieder einige hochklassige Stücke enthalten, wie auch dieses Zusammenwirken Wyclef Jean, Sizzla und System of a down-Frontmann Serj Tankian. Eine wunderbare Symbiose aus Rock, Reggae und der wuchtigen, markanten Stimme von Tankian mit einem feinen, kritischen Text.

10. The Blood Arm – Suspicious Character (3:16 min)
Album: Lie Lover Lie
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=RHM71ZcJCxE
Myspace: www.myspace.com/thebloodarm
And now back to the Rock. Große Fresse und ein bisschen was dahinter, das sind „The Blood Arm“. Im Grunde auch wieder nur eine weitere dieser Bands, die New Wave/Indie/Postpunkt-Kram machen, wie Franz Ferdinand und Co. (Letztere haben sie durch andauernde Empfehlungen denn auch bekannt gemacht) Aber da ich den Kram halt mag und die Jungs zudem auch mit ihrer Dreistigkeit (Erste Zeile des Albums „Yo, I lay down some fuckin‘ hits“) und gleichzeitigem Gespür für tanzbare Mucke zumindest bei einigen Tracks richtig ins Schwarze treffen, ist diese Band definitiv eine Erwähnung wert. So auch bei diesem textlich richtig dick aufgetragenen Song, der mit einem schmissigen „I like all the girls and all the girls like me“ beginnt.

11. Sportfreunde Stiller – Sodom (3:13 min)
Album: La Bum
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=IeRxCCOMDbM
Myspace: www.myspace.com/sportfreundestiller
Jaja, die Sporties sind nicht mehr das was sie mal waren; sie machen nicht mehr so viel Spaß; sie sind außerdem total mainstreamig und überhaupt… BLA BLA BLA! Keine Ahnung warum Sporties-Bashing derzeit so angesagt ist. Ich für meinen Teil finde „La Bum“ auch wieder sehr gelungen, mit einigen richtig guten Songs. Vielleicht kein textlicher Überflieger à la „Ein Kompliment“ und auch kein kreativer Gassenhauer wie „Ich Roque“, aber dennoch einfach sehr anständiges Songwriting, gute bis feine Texte und immer mal wieder ein Augenzwinkern in den Texten. Und „Sodom“ rockt einfach sehr gediegen. „Ich liebe mein Leben, so ist das eben.“

12. Mando Diao – If I don’t live today, then I might be here tomorrow (2:01 min)
Album: Never seen the light of day
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=IbLiktR5rms (feines Video)
Myspace:
www.myspace.com/mandodiao
Bei „Mando Diao“ hat sich eine Entwicklung vollzogen, die nicht bei allen Anklang fand. Die Gitarrenlastigkeit ist zwar nicht komplett verschwunden, aber dennoch um ein ganzes Stück zurückgeschraubt worden. Auf „Never seen the light of day“ wird ziemlich viel gefrickelt und ein ganzes Stück herumexperimentiert. Herausgekommen ist dabei ein nicht sehr eingängiges Album, das aber dennoch ein gutes Stück Musik geworden ist – wenn man ihm eine Chance gibt. Interessant ist dabei die Assoziation zu Westernfilmen, die einem vor allem in den zweiten Dritteln des Albums sehr offensichtlich wird. Womöglich haben die Schweden sich ein wenig von Konzerttouren durch die USA inspirieren lassen. Freue mich jedenfalls schon nächste Woche damit durch Colorado zu fahren.  

13. Manic Street Preachers – Autumn Song (3:40 min)
Album: Send away the tigers
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=qooEby0yjyE
Myspace: www.myspace.com/manics
Definitiv das Comeback des Jahres in musikalischer Hinsicht war das neue Album der Manic Street Preachers. „This is my truth tell me yours“ war damals, 1998, ein Hammer-Album mit dem ich die Erinnerung an einige schöne Erlebnisse verknüpfe. Von dem damaligen Sound ist 9 Jahre später nicht mehr soviel übrig geblieben, präsentieren sich die Manic Street Preachers doch mittlerweile (wieder) im klassischen Rockgewand, mit Anleihen aus dem Glamrock. Lediglich die markante Stimme von James Dean Bradfield prägt den Sound immer noch sehr. Und dies steht den Walisern wirklich ausgezeichnet, ist es ihnen doch gelungen auf „Send away the tigers“ jede Menge großartiger Songs zu packen, so dass die Auswahl wirklich schwer fiel, welcher Song auf den Sampler zu packen ist. Letztlich habe ich mich für den Glamrock-Gassenhauer „Autumn Song“ entschieden, der mit einem markanten Riff, das direkt aus den 80ern entnommen scheint, und einer ordentlichen Portion Bombast aufwartet. Musik im Breitwandformat.

14. Rooney – I should’ve been after you (4:24 min)
Album: Calling the world
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=1WtSrbkP0t4
Myspace: www.myspace.com/rooney
Noch so ein Fall, wo eigentlich die Single der alles dominierende Song ist und ich mich dennoch für einen anderen Track entschieden hab. Einerseits weil er hervorragend zum 80er inspirierten Vorgänger-Song auf diesem Sampler passt. Andererseits aber natürlich weils ein richtig geiler Song ist und dem Album insgesamt mehr gerecht wird, scheinen doch viele Songs auf „Calling the world“ ziemlich eindeutig von Queen und Co inspiriert worden zu sein, wie eben jener eingängige „I Should’ve been after You“. Jedenfalls auch hier meine dringende Empfehlung einmal in das Album reinzuhören, das noch wesentlich mehr als „When did your heart go missing?“ zu bieten hat.

15. Scouting for Girls – She’s so lovely (3:44 min)
Album: Scouting for Girls
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=X95ycVOPcP8
Myspace: www.myspace.com/scoutingforgirls
Zugegeben, große Lyrik und musikalische Rafinesse zeichnen dieses Stück nicht gerade aus. Im Gegenteil überzeugt „She’s so lovely“ vor allem durch seinen sehr simplen Text, der sich dadurch sehr einfach mitsingen lässt. Denn in Verbindung mit der gut gelaunten Musik im Indiepop-Stil, geprägt durch eine markante Klavierbegleitung, kann man einfach wunderbar auf die Musik von „Scouting for girls“ abfeiern. Und da dies auch der Song war zu dem ich 2007 nach monatelanger Abstinenz erstmals wieder in einem Club abrocken konnte, gehört der Song einfach auf diesen Sampler. Auch wenn vielleicht „Elvis Ain’t Dead“ der noch bessere Gute-Laune-Song ist oder „James Bond“ das kreativere Stück. Wer nach klavierlastigem Indiepop sucht, der gute Laune macht, ist hier jedenfalls absolut richtig.

16. Paolo Nutini – Jenny don’t be hasty (3:30 min)
Album: These Streets
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=TixdKY0yGJg
Myspace: www.myspace.com/paolonutini
Das Label „Absolut eingängig“ kann man sicherlich auch diesem Song von Paolo Nutini anheften, denn er wurde im Frühjahr auch im Radio rauf und runter gespielt und heftete sich mit einiger Beharrlichkeit in den Gehörgängen ein, trotz des gar nicht so Gute Laune-mäßigen Textes. =) Sehr toll auch der Titelsong des Albums.

17. Kings of Leon – Arizona (4:50 min)
Album: Because of the times
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=6PzRpe36Qls
Myspace: www.myspace.com/kingsofleon
Nach 16 beinahe durchgängig abrockenden Tracks wird es Zeit ein wenig auszudunsten und zu „chillen“. Und womit könnte das besser gehen als mit diesem grandios eingängigen, teilweise beinahe sphärischen Stück der „Kings of Leon“, das stellvertretend für die Reifung der US-Band steht. Die ersten beiden Alben waren vorwiegend eingängiger Garagenrock im Stile von den frühen Strokes (deren Vorband sie auch eine Zeit lang waren), der zwar auch gut war, doch hier zeigen sie sich wesentlich gereifter und facettenreicher, ohne aber den Druck der alten Songs wie „Genius“ vermissen zu lassen. Auch hier könnte man sich vielleicht wieder eher für einen anderen Song wie z.B. „On Call“ entscheiden, aber alleine weil es mich 2007 wieder nach Arizona verschlagen hat, und die Jungs aus Tennessee einen Song geschrieben haben, der wie Arsch auf Eimer zu der mystischen Stimmung eines Sonnenuntergangs in der Sonora-Wüste passt. Freue mich schon, das miteinander auszuprobieren, wenn ich das nächste mal dort bin. =)

18. The View – Same Jeans (3:37 min)
Album: Hats Off to the Buskers
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=S97JJP2q7ws
Myspace: www.myspace.com/dryburgh
An dieser Stelle muss ich leider gestehen, dass dieser Song eigentlich nicht mein 2007 geprägt hat, da ich auf die Band erst vor gut 2 Wochen in einem der Musikrückblicke woanders aufmerksam geworden bin. Aber in diesen zwei Wochen haben sich The View sehr in mein Herz und mein Ohr gespielt und gerade „Same Jeans“ ist ein so vorzüglicher Song, dass ich ihn unbedingt noch als „Bonus-Track“ mit aufgenommen sehen möchte. Ich hoffe ihr verzeiht mir dies.

Klammert man diesen 18. Song mal aus, hätten wir mit „Arizona“ zumindest den Bogen zum ingesamt etwas ruhigeren zweiten Teil des Samplers geschlagen. Zumal hier größtenteils die Gitarre komplett in die Ecke gestellt, zumindest aber der Verstärker ausgestöpselt wird. Stattdessen versammelt sich hier eine vielleicht etwas krude Mischung aus kauzigen Independent-Stücken, ruhigen Balladen und dem einen oder anderen gelungenen Pop-Song.

CD 2 – Das verschrobene, depressive aber optimistische 2007
Gesamtlaufzeit: 56:40 Minuten

1. The New Pornographers – Adventures in Solitude (4:16 min)
Album: Challengers
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=O-z3P1Etsak (live, aber gute Quali)
Myspace:
www.myspace.com/thenewpornographers
War beim ersten Teil des Samplers der Opener schon Stück weit symbolhaft gemeint, so gilt dies auch wieder für den zweiten Teil. Wenngleich auch aus anderen Gründen. Dabei hat „Adventures in Solitude“ auch neben dem Titel einiges zu bieten. Denn dieser lange Zeit sehr zurückhaltende Song hat eine ganz magische Atmosphäre, die durch das Zusammenspiel der Duettpartner und den leicht verschrobenen Klangteppich im Hintergrund erreicht wird. Als Referenz könnte man vielleicht „Architecture in Helsinki“ angeben – falls diese Band jemandem was sagen dürfte. Einen Klick auf die oben angebenen Links haben die Kanadier jedenfalls verdient.

2. Patrick Watson – The Great Escape (3:07 min)
Album: Close to Paradise
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=YA2h9PrIUxs (großartiges Video!)
Myspace:
www.myspace.com/patrickwatson
Mit magischer Kauzigkeit geht es dann auch direkt weiter, die bei „The Great Escape“ durch die wunderbaren Harmonien der Pianobegleitung im Zusammenwirken mit Watson’s samtener Stimme einen starken Sog entwickelt, der im Fall von Liebeskummer sehr fiese Auswirkungen haben kann. Ähnlichkeiten, gerade stimmlicher Natur, sind auf jeden Fall zu Nick Drake vorhanden und auch darüber hinaus könnte ich mir Watsons Songs sehr gut auf dem Soundtrack eines Wes Anderson-Films vorstellen (u.a. Royal Tenenbaums, The Darjeeling Limited).

3. Figurines – The Air we breathe (3:49 min)
Album: When the deer wore blue
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=PGypFd2J9CI (feiner Clip)
Myspace:
www.myspace.com/figurinesdk
Apropro Liebeskummer… Auch wenn dieser Song nicht gerade eine depressive Ballade im klassischen Sinne ist, so möchte ich doch dringend davon abraten dieses äußerst schräge Stück mit gebrochenem Herzen zu hören. Dänen können manchmal irgendwie schon sehr grausam sein. Referenzen sind u.a. wohl Pavement oder Modest Mouse.

4. Arcade Fire – Intervention (4:19 min)
Album: Neon Bible
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=ZO7ZWfvCjBE (Fan-Clip mit Szenen aus Panzerkreuzer Potemkin – cool gemacht)
Myspace:
www.myspace.com/arcadefireofficial
Das neue Arcade Fire-Album „Neon Bible“ war eines der von mir am sehnlichsten erwarteten Alben, hat mich doch der Vorgänger „Funerals“ der Kanadier 2005 richtig fies erwischt und schwer begeistert, als er mich über mehrere Monate hinweg auf dem MP3-Player begleitete. Leider konnte Neon Bible überhaupt nicht daran anknüpfen. Vielleicht habe ich ihm auch einfach nicht die Zeit widmen können, damit es sich richtig entfalten konnte – denn die hatte ich im vergangenen Jahr nicht wirklich. Aber ich glaube nicht so recht daran, denn mir war das Album insgesamt viel zu sperrig, viel zu unzugänglich und hatte eben keinen Kracher à la „Rebellion (Lies)“. Einzig Intervention konnte mich mit seinem tollen Orgel-Intro wirklich überzeugen. Zumal die Orgel ohnehin ein viel zu selten benutztes Musikinstrument heutzutage ist.

5. Erdmöbel – Einer wie wir (4:00 min)
Album: No. 1 Hits
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=OFrsn70LqaA (auch ansehwürdig!)
Myspace:
www.myspace.com/erdmoebel
Auch leicht verschroben, aber auf etwas andere Art, stellen sich Erdmöbel dar. Die Kölner Band hatte 2006 relativ viel Erfolg mit einem eher unorthodoxen Coversong von „Last Christmas“ („Weihnachten“). Was lag also näher als ein Album voll mit solchen Neuinterpretationen zu machen und ein solches ist denn das Album mit dem bezeichnenden Titel „No. 1 Hits“ auch geworden. Es ist ein wirklich gelungener Longplayer geworden, den die Jungs hier zusammengestellt haben – trotz solcher Blasphemien eines deutschsprachigen Covers von „Smells like teen spirit“, das allerdings für sich genommen auch cool geworden ist. Sicherlich nichts, was ich mir regelmäßig anhören kann, aber doch immer mal wieder sehr gerne. Zumal es einfach beeindruckend ist, wie gut es Erdmöbel gelungen ist, die Texte auf Deutsch zu übersetzen – wenngleich es teilweise auch mal purer Nonsens ist. Was allerdings in den Originalen oft ganz ähnlich war und so zeigt es auch diese interessante Nuance des deutschen Musikverständnisses auf.

6. Get Cape. Wear Cape. Fly – Call me Ishmael (3:51 min)
Album: Chronicles of a Bohemian Teenager
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=_SCTec37deE
Myspace: www.myspace.com/getcapewearcapefly
Über Sam Duckworth und sein Projekt „Get Cape. Wear Cape. Fly“ habe ich ja schon einiges geschrieben. Für mich DAS Album des vergangenen Jahres, von einem jungen Mann, der mich als Vorband von Kate Nash absolut begeistern konnte. Fantastische Texte, eine Gitarre und dazu tolle Samples aus dem Laptop – und schon ist ein großartiges Debütalbum fertig. Ich hoffe, wir werden von ihm noch ein bisschen was mehr hören. Würde mich sehr freuen!

7. Tele – Wo soll das hinführen (3:58 min)
Album: Wir brauchen nichts
Song bei youtube: leider nicht da, deshalb gibts die Single Mario unter
http://www.youtube.com/watch?v=RDO-9w1O-gM
Myspace: www.myspace.com/wirbrauchennichts
Eine weitere deutsche Gruppe aus der zweiten Reihe, die noch wesentlich mehr Beachtung verdient hätte, sind Tele. Die 6 Musiker aus Freiburg/Berlin machen richtig tolle Popmusik mit cleveren Texten, die eigentlich absolut chartstauglich wäre. Immerhin „Mario“ hat es ja schon auf eine Singstar-CD geschafft. Wenigstens etwas. =)
Für „Wo soll das hinführen?“ habe ich mich vor allem aus dem Grund entschieden, weil ich es großartig fände, diesen Song auf ein Mixtape für eine Frau zu tun.

8. Band of Horses  – No one’s gonna love you (3:39 min)
Album: Cease to begin
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=93OTv6Cjk6U
Myspace: www.myspace.com/bandofhorses
Auch zu „Band of Horses“ und ihrem großartigen Album „Cease to begin“ habe ich mich an dieser Stelle schon sehr ausgiebig geäußert. Warum es dieser Song geworden ist, hat nur bedingt rationale Gründe. Vor allem wohl, weil ich den Song am Tag der Samplererstellung sehr oft gehört habe. Bei so viel tollen Liedern sind es halt manchmal Nuancen die entscheiden…

9. Plain White T’s – Hey there Delilah (3:54 min)
Album: Every Second Counts
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=EbJtYqBYCV8
Myspace: www.myspace.com/plainwhitets
Der beste Nummer 1-Song in den deutschen Charts 2007 muss natürlich auch hier Berücksichtigung finden, schließlich hat er das fantastische Kunstück fertiggebracht, dass er mir trotz Dauerberieselung auf nahezu allen Radio- und TV-Kanälen überhaupt nicht auf den Sack geht. Und dies ist auch immer noch so. Im Gegenteil: es ist und bleibt eine wunderschöne Ballade, die einfach zu Herzen geht.
Dass der Song dabei in derart hohem Maße untypisch für den sonstigen Stil der Plain White T’s ist, die eigentlich eher dem klassischen Poppunk frönen, ist dabei wohl eher irrelevant. Ich hoffe mal für sie, dass sie nicht das gleiche Schicksal ereilt, wie damals X-treme, die mit „More than words“ eine der wunderbarsten Balladen der letzten Jahrzehnte geschrieben haben – obwohl sie eigentlich eine Metal/Rock-Band waren und nie wieder an diese Erfolge auch nur ansatzweise anknüpfen konnten. Lustige Randnotiz dabei ist, allerdings noch, dass „Hey there Delilah“ 2005 schon mal ausgekoppelt worden war – damals allerdings komplett erfolglos.

10. José González – Teardrop (3:33 min)
Album: In Our Nature
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=9B-h1EEsKDA (sehenswert!)
Myspace:
www.myspace.com/josegonzalez
Der eine oder andere mag sich vielleicht noch an den schwedischen Singer/Songwriter Gonzalez erinnern, der 2005 mit einem Cover des The Knifes-Songs „Heartbeats“, der für einen Sony-Werbespot (bunte Bälle hüpfen durch San Francisco), über Nacht auf einmal weltweit Erfolg hatte. Das damalige Album „Crosses“ war auch insgesamt sehr feine Singer/Songwriter-Musik und konnte mich damals überzeugen. Und erfreulicherweise macht er mit „In Our Nature“direkt da weiter wo er damals aufgehört hatte und serviert hier wieder ein Album voll mit kleinen, gut hörbaren Songperlen – auch wenn es irgendwie bezeichnend ist, dass es ausgerechnet wieder ein Coversong ist, der mich am meisten begeistern konnte. Diesmal eben „Teardrop“ von Massive Attack.

11. Linkin Park – In Between (3:19 min)
Album: Minutes to Midnight
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=N5ss4awsKv4
Myspace: www.myspace.com/linkinpark
Ruhig geht es denn auch weiter im nächsten Song – und das obwohl mit Linkin Park eigentlich Garanten für Lautstärke hier am Start sind. Das neue Album „Minutes to Midnight“ bietet allerdings überdurchschnittliche viele ruhige, beinahe kontemplative Stücke und Balladen, wie eben jenes „In Between“ auch ist. Einfach ein sehr schönes Stück, wenngleich das Album insgesamt leider nicht sooo überzeugend, wenngleich auch alles andere als schlecht war.

12. Just Jack – Mourning Morning (4:07 min)
Album: Overtones
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=-1KCxZjvuhw
Myspace: www.myspace.om/justjackuk
Und da wir als Zuhörer gerade eh auf dem Depri-Trip sein dürften, nach den letzten Songs, setze ich mit dem bezeichnenden Titel „Mourning Morning“ direkt noch einen drauf. Just Jack hat ja bei uns den Sommer musikmäßig stark mitgeprägt, war sein „Starz in your eyes“ doch einer der ganz großen Hits des Jahres – und das auch durchaus zurecht, war es schließlich ein fantastischer Song, der allerdings auch sehr an die französischen Kollegen von „Phoenix“ erinnerte.
Das Album „Overtones“ war dann allerdings eine ganz ganz zwiespältige Geschichte für mich. Hier wechseln sich einige herausragende Stücke, wie die beiden erwähnten oder auch „Glory days“, mit einigen Songs ab, mit denen ich wiederum gar nicht warm werden konnte. Schade eigentlich. Denn „Mourning Morning“ ist eine ganz vorzügliche Ballade für einen grauen, neblig-feuchten Herbstmorgen, bei dem die Blätter klamm am Schuh haften kleben.

13. Kate Nash – Mariella (4:16 min)
Album: Made of Bricks
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=gwqxwoQz6XE (nett gemachtes Fan-Video)
Myspace:
www.myspace.com/katenashmusic
Zu meiner Kate muss ich wohl auch nicht mehr viel sagen, habe ich doch nach dem fantastischen Konzert schon einen ganzen Eintrag für sie gewidmet. „Mariella“ ist es dann geworden, weil er alles vereint, was Miss Nash so ausmacht: ein bisschen reflektierende Texte, ein bisschen Schandmaul, ein bisschen getragene Pianomusik, ein bisschen abrocken nach hinten raus.

14. Regina Spektor – On the radio (3:22 min)
Album: Begin to hope
Song bei youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=BSJQ1St1OnQ (tolles Video!)
Myspace:
www.myspace.com/reginaspektor
Ganz ähnlich vom Sound her, wie Kate Nash ist Regina Spektor und daher auch der logische Anschlussong. Tolle melodische Popmusik, die erfreulich unpeinlich ist, sondern gute Texte und ein anspruchsvolles Soundgewand bieten. Zudem ist Frau Spektors Stimme ähnlich toll wie die von Frau Nash. Scheiss auf die ganzen Chartgirlies – die beiden sind tolle Frauenpower mit exzellenten Alben. „On the radio“ gefällt mir dabei noch etwas besser als die ohnehin schon hervorragende Single „Fidelity“ – zudem ist der Clip zu ersterem einfach sehr toll.

15. Mika – Happy Ending (3:47 min)
Album: Life in Cartoon Motion
Song bei youtube: http://www.youtube.com/watch?v=SvBIyJf6el0

Myspace:
www.myspace.com/mikamyspace
Dass Mika sich direkt an die beiden Einträge zum Thema „Frauenpower“ anschließt, ist bitte nur rein musikalisch zu betrachten. =) Rein musikalisch, vor allem aber textlich ist „Happy Ending“ hier natürlich auf jeden Fall zwingend zu positionieren, denn der Mann mit dem Falsett und dem Hang zum kreativen Stehlen von anderen Künstlern, hat mit „Happy Ending“ eine wunderschön schmalzige Abschiedsballade geschrieben, die natürlich wieder an einige Vorbilder erinnert. Darf sich jeder gerne selbst zusammensuchen. =) Warum es nun weder der Smashhit „Grace Kelly“ geworden ist, noch der von mir vor knapp einem Jahr prognostizierte Sommerhit „Relax, take it easy“?  Keine Ahnung, letzterer würde wohl nicht in die beiden Konzepte der Sampler reinpassen und „Grace Kelly“ ist und bleibt zwar fantastisch – aber eben auch ein wenig sehr häufig gehört. Da ist „Happy Ending“ wesentlich unverbrauchter und zudem fügt er sich hier auch einfach sehr gut ein, wie oben schon erwähnt.

Und damit schließt sich denn auch dieser Sampler. Ich hoffe, es ist mir bis hier hin überhaupt noch jemand gefolgt. Leider wurde ich wieder etwas ausufernder, als eigentlich erhofft. Würde mich dennoch freuen, wenn Euch dieser „subjektive“ Ausschnitt aus dem Musikjahr gefallen hat. Und wenn irgendjemand die Idee aufgreifen will, so sei er herzlich dazu eingeladen! Muss ja nicht sooo extrem ausführlich werden. Bin nur leider sehr geschwätzig…

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11 Antworten zu “Rückblick kann doch jeder – Der Best of 2007-Sampler.

  1. Was für ein Mammuteintrag! Wenn ich einmal wieder gute Musik suchen sollte, weiß ich ja jetzt wo ich mir neue Inspirationen suchen kann. Bei den wenigen Sachen die ich kenne, kann ich dir auf jeden Fall zustimmen… 🙂

  2. Ach, ich würde ja auch gerne. Aber bei mir dauert das dann ja auch wieder Ewigkeiten, das weiß ich jetzt schon.

    Nun ja, mal schauen ob ich bis Ende Januar zumindest eine CD mal fertigstellen kann. Das muss eigentlich drin sein.

    Habe mich bei dir natürlich noch nicht durch alles durchgehört, sehe die Liste aber schon mal als sehr abwechslungsreich an und stimme besonders bei den Manic Street Preachers zu (obwohl ich das Album leider immer noch nicht besitze, aber ich habe schon mal sehr intensiv reingehört).

    Arbeite mich demnächst mal genauer hier durch.

  3. WOW, extrem viel Mühe und viele Bands kannte ich sogar. Äußerst nette und gelungene Zusammenstellung 😉

  4. Servus zusammen! Erst einmal vielen Dank für die Honorierung. Ist immer nett, wenn man selbst auf solch einen extrem langen Eintrag, der dementsprechend eigentlich blogleserunfreundlich ist, ein wenig Feedback bekommt. =)

    @bullion
    Würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn Du die eine oder andere Inspiration hieraus ziehen kannst.

    @Knurrunkulus
    Ja, das ist der Fluch, wenn man das wirklich gewissenhaft angehen will. Zumal die Latte des Anspruchs in den vergangenen Jahren bei kino.de ja hoch gelegt wurde. =) Wäre auf jeden Fall klasse, wenn Du auch einen Sampler zusammenbasteln könntest.
    Das MSP-Album ist definitiv richtig klasse geworden und einfach saumäßig eingängig. War richtiggehend überrascht davon. Solltest du auf jeden Fall noch mal mehr beachten.

    Wenn Du dich genauer durcharbeitest freu ich mich natürlich sehr über detaillierte Kommentare. 😉

    @TheRudi
    Cool, ein neuer Kommentator. =) Herzlich willkommen in dieser illustren kleinen Runde!
    Vielen Dank fürs Lob. Freut mich natürlich, dass Du viele Band kennst – aber eben nicht alle… 😉

    Wie schon weiter oben gesagt: Die Idee ist gerne zur Nachahmung freigegeben…

  5. Wann

    Sieht gut aus und die meisten Songs hören sich auch gut an. Get.Cape.Wear.Cape.Fly ist die positive Neuentdeckung. CD1 geht mir etwas zu sehr Richtung Franz Ferdinand, CD2 hat dafür Plain White T’s, Mika und Kate Nash (die den positven Eindruck deutlich mindern).

  6. Hey Wann! Schön, dass Du den Weg hierhin gefunden hast und Danke für Dein Feedback!

    Die Richtung von CD1 ist nun mal meine Art von Musik. =) Kann die Vorbehalte bzgl. Mika nachvollziehen und was Plain White T’s angeht, so wurden sie quasi totgenudelt, von daher auch nachvollziehbar. Aber Kate Nash ist und bleibt ganz großartig!

    Freut mich aber jedenfalls sehr, dass Dir GCWCF gefällt!

  7. Pingback: Umhang nehmen. Umhang tragen. Fliegen « Hirngabel

  8. Wann

    „Get Cape. Wear Cape. Fly“ bringt nicht nur eine CD raus, sondern geht auch auf Konzerttour. Und richtig, Köln und Hamburg sind auch dabei.

    2008 scheint fast genauso gut zu werden, wie 2007. Habe mir zumindest schon mal Get Well Soon, British Sea Power, Vampire Weekend,
    Tegan and Sara und Gutter Twins vorgemerkt.

  9. Hi Wann,

    Danke für den Hinweis. In Köln werde ich auf jeden Fall dabei sein. Das neue Album, dass ich mir vorletzte Woche in Schottland geholt habe, gefällt mir nach erstem Kurzeindruck schon mal ziemlich gut.

    Einzig die Verarbeitung der CD-Hülle ist ziemlich mies. Da scheint irgendwie eine große Palette nach der Pressung umgekippt zu sein, oder so. Denn nicht nur die CD-Hülle, die ich in Inverness gekauft habe, war verkratzt und angeknackt und innen drin waren die Zacken zur Halterung teils abgebrochen – sondern auch bei sämtlichen CD-Hüllen in der HMV-Filiale in Perth, wo ich das Album umgetauscht habe, wiesen alle Hüllen ähnliche Symptome auf. Das war eher enttäuschend.

    Aber immerhin hat es das Album trotzdem auf Platz 11 in den UK geschafft, was mich sehr freute.

    Auf Vampire Weekend (gefiel sehr gut) und British Sea Power bin ich gestern schon aufmerksam gemacht worden. Werde ich einen näheren Blick drauf werden, ebenso auf GWS und die Gutter Twins. Tegan und Sara sagte mir nicht sooo zu, als ich kürzlich mal ein paar Sachen anhörte.

  10. Pingback: I’m in a promising local band. « Hirngabel

  11. Pingback: Rückblick kann doch wirklich jeder – Der Best of 2009-Sampler [CD1]. « Hirngabel. Reisen, Leben, Popkultur.

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