Zwotausendundsieben.

Noch etwa 6 Stunden, dann war es das mit dem Jahr 2007. Und weil es so Standard ist, muss ich hier jetzt eigentlich auch in meinem Blog einen kleinen Rückblick, ein Resümé bzw. ein Fazit des abgelaufenen Kalenderjahres geben.

Allerdings befürchte ich, dass es doch ein wenig langweilig wird, denn 2007 war für mich vor allem ein Jahr der „Konsolidierung“ (und auf privater Ebene leider auch ein Jahr der „Rationalisierung“ aber das ist nun wiederum nichts, was ich hier jetzt breit treten müsste). Schließlich gab es nach einem Vierteljahrhundert, in dem es quasi immer voranging, im Jahr 2007 keine entscheidende Veränderung, die mein Leben vorangetrieben hätte. Stattdessen war 2007 das erste Kalenderjahr, das ich komplett in einem Arbeitsverhältnis verbracht habe, wo alles seinen mehr oder weniger geordneten Weg gegangen ist. Das ist beileibe nichts schlechtes oder gar schlimmes und ich will auch nicht jammern, denn ich mag meine Arbeit sehr, und was das Arbeitsumfeld angeht (sprich die Kollegen), so könnte ich mir für meine erste richtige Arbeitsstelle eigentlich kaum etwas besseres vorstellen.

Allerdings ist es nach den vergangenen Jahren, in denen es eigentlich immer zumindest gefühlt vorwärtsging (und sei es nur durch die Versetzung in die nächste Klasse) und vor allem nach dem wirklich genialen Jahr 2006 schon eine kleine Umstellung, dass nun alles eher „nur so läuft“. Weil, 2006 war schon das verdammt beste Jahr meines Lebens. =) Da gabs schließlich erst die bestandene Diplomarbeit, dann die Festanstellung im Wunschjob mit Umzug in die erste richtige eigene Wohnung (Studentenwohnheimbude u.ä.  mal ausgenommen) und zu allem Überfluss auch noch auf privater Ebene eine Freundin gefunden. Und als wär das nicht schon genug gabs 2006 zudem noch die WM in Deutschland, was einfach eine sehr coole Zeit war.

Das beinahe vergangene Jahr hingegen war halt einfach irgendwie… hmm… unspektakulär… Nicht viel aufregendes passiert, bis auf ein paar interessante berufliche Auslandsaufenthalte und -hey!- immerhin den ersten richtigen Urlaub seit 2006. Achja, und dieser Blog wurde natürlich ins Leben gerufen. Mit diesem bin ich auf jeden Fall ziemlich zufrieden. Seit Ende September gab es immerhin schon gut 5.000 Besucher auf dieser Seite, was schon mal nicht so übel ist. Gut, es könnten ruhig noch ein paar mehr Leute sein, die nicht nur über irgendwelche Suchbegriffe hier landen, sondern, die diesen Blog bewusst ansteuern. Aber mal schauen, wie das im kommenden Jahr läuft. Es wird 2008 jedenfalls hoffentlich wieder mehr Filmkritiken geben, denn 2007 war leider in Sachen Kino ein absolutes Mangeljahr. Im Vergleich zum Beginn des Jahrtausends, wo ich teilweise noch jede Woche mindestens 1-2 Mal im Kino, war ich 2007 froh, wenn es noch für einen Kinobesuch im Monat gereicht hat… Mit dem neuen TV-Gerät, das es mir nun ermöglicht wieder externe Abspielgeräte anschließen zu können, stehen die Chancen zumindest sehr gut, dass demnächst mal wieder mehr DVDs geschaut werden und daraufhin mal wieder ein paar Filmkritiken mehr von mir geschrieben werden.

Ansonsten habe ich keine großartigen Erwartungen für das kommende Jahr. Beruflich läuft hoffentlich alles so optimal weiter, wie es bisher verlief und wenn dann im privaten Bereich noch der Löffel zur Hirngabel 2008 dazu kommen würde, dann würde ich nächstes Jahr an dieser Stelle schon ein ziemlich zufriedenstellendes Fazit ziehen können.

Weil: Europameister werden wir nächstes Jahr ja ohnehin. Hoffe ich. 😉

In diesem Sinne: Guten Rutsch, sowie viel Erfolg und Glückseligkeit und vor allem eines im neuen Jahr – ordentlich viel Spaß, damit man immer ein Lächeln auf den Lippen hat!

Und wenn ihr irgendwo keinen Bock drauf habt, dann brecht einfach aus!

Das ist übrigens die beste Band, von der ich dieses Jahr ein Album gekauft habe:
Get Cape. Wear Cape. Fly
Er war Vorband auf dem wundervollen Kate Nash-Konzert und macht einfach richtig feine Musik. Mehr von ihm gibts hier und hier und hier (natürlich in besserer Tonqualität – aber ich mag das Video halt).

Aber jetzt wird erstmal ordentlich gefeiert.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Menace to Reality, Muss man wohl dabei gewesen sein...

3 Antworten zu “Zwotausendundsieben.

  1. Denn wünsch ich dir mal, dass 2008 so wird, wie du es dir vorstellst. Ich werde mein bestes geben um zumindest meinen Teil zu den Besucherzahlen beizutragen… 😉

  2. Merci für die guten Wünsche! Das gleiche gilt natürlich auch für Dich! Und natürlich auch Danke für deine Zusage, meinen Blog weiterhin zu besuchen. Ich werde mich bemühen dem bisher gesetzten, hochqualitativen Standard weiterhin gerecht zu werden. *hust*

    😉

    So long, and thanks for all the fish!

  3. Pingback: I’m in a promising local band. « Hirngabel

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