Beyond Schnaps, Kindergarten and Bratwurst.

Deutsche Sprache ist für Amerikaner immer wieder ein Faszinosum, und gerade wenn man viele US-Serien im Original schaut, ist man überrascht wie viele ursprünglich deutsche Worte (siehe Titel, aber auch Worte wie Kitsch oder sogar kaputt) tatsächlich Eingang in den amerikanischen Sprachgebrauch gefunden hat.

Gerade nun bin ich bei Mitch auf einen schon etwas älteren Eintrag gestoßen, der seinerseits auf einen wunderbaren Artikel beim German Language Service verweist. Dort wird nämlich aus Sicht eines Amerikaners erklärt, was einzelne Begriffe von „na“ über „Es zieht“ bis hin zu „Kreislaufstörung“ (irgendwie sehr erhellend…) bedeuten – womit er dann auch gleichzeitig eine wunderbare Analyse deutscher Befindlichkeiten gibt.

Das ganze ist natürlich in englischer Sprache, aber es lohnt sich wirklich absolut, sich die Zeit zu nehmen, da man doch einige Selbstverständlichkeiten, die man selbst auch so gebraucht, irgendwie anders betrachtet.

Bitte hier entlang.

Zur Einstimmung gibts noch diese kleine, wunderbare Geschichte, die das Verhältnis vom Amerikanern zur deutschen Sprache irgendwie auch auf den Punkt bringt. Musste zumindest sehr lachen, als ich dies von einem unserer US-Partner im Posteingang gesehen habe.

The European Commission has just announced an agreement whereby English will be the official language of the European Union rather than German, which was the other possibility.

As part of the negotiations, the British Government conceded that English spelling had some room for improvement and has accepted a 5- year phase-in plan that would become known as „Euro-English“.
In the first year, „s“ will replace the soft „c“. Sertainly, this will make the sivil servants jump with joy. The hard „c“ will be dropped in favour of „k“. This should klear up konfusion, and keyboards kan have one less letter.
There will be growing publik enthusiasm in the sekond year when the troublesome „ph“ will be replaced with „f“. This will make words like fotograf 20% shorter.
In the 3rd year, publik akseptanse of the new spelling be expekted to reach the stage where more komplikated changes are possible.
Governments will enkourage the removal of double letters which have always ben a deterent to akurate speling.

Also, al wil agre that the horibl mes of the silent „e“ in the languag is disgrasful and it should go away.
By the 4th yer people wil be reseptiv to steps such as replasing „th“ with „z“ and „w“ with „v“.

During ze fifz yer, ze unesesary „o“ kan be dropd from vords kontaining „ou“ and after ziz fifz yer , ve vil hav a reil sensi bl riten styl.

Zer vil be no mor trubl or difikultis and evrivun vil find it ezi tu u nderstand ech oza. Ze drem of a united urop vil finali kum tru.

Und efter ze fifz yer, ve vil al be speking German like zey vunted in ze forst plas.

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