Let op drempels!

Normalerweise halte ich mich ja schon für einen eher weltgewandten, manchmal pseudo-intellektuellen Schöngeist. Doch einmal im Jahr, regelmäßig an Pfingsten, wird der Kopf quasi abgeschaltet und dann wird im Rahmen eines schönen Asi-Urlaubs das Leben zelebriert.

Die Rahmendaten:

  • 16 Teilnehmer
  • 1 Kleintransporter, 4 PKWs
  • 180l Reissdorf-Kölsch
  • 1 Zapfanlage
  • 35 kg Koteletts
  • 15 kg Bratwurst
  • 40kg Grillkohle
  • 1 Großgrill plus 2 Zündboys
  • 2 Großzelte, 1 Zwei-Personen-Zelt
  • 1 PC
  • Musikanlage mit Subwoofer und 2 Boxen
  • 2 Kühlschränke
  • 1 Kaffeemaschine
  • 2 Bierzeltgarnituren
  • 2 Pavillons
  • diverse Campingstühle und -tische
  • 1 Fahnenmast

Und wie das ganze dann aussieht, wenn ich zusammen mit meinen besten Freunden und einigen entfernter Bekannten Urlaub mache, das könnt ihr in folgendem kleinen Videoclip sehen, der dann auch der Anlass für dieses Posting ist. Denn endlich haben wir es geschafft (nach ca. 6 Monaten) die ersten zwei von drei geplanten Videos zusammenzubasteln. Der erste Clip stellt, sehr gelungen wie ich finde, unsere kleine „Reisegesellschaft“ vor, der zweite gibt ein paar weitere Impressionen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Sehen.

Und hier die sogenannten Outtakes. Wobei man zum ersten Ausschnitt nochmal dazu sagen muss, dass der Fahrer unseres Sprinters über 3 Stunden (!) zu spät kam – was erheblichen Einfluss auf die logistische Planung hatte, da der Sprinter schließlich essentiell war, um das oben aufgeführte Material nach Holland zu bringen… Nun ja… er musste dafür bezahlen…

Und solange es noch nicht das „richtige“ Tour-Video 2007 gibt, dass irgendwann in den nächsten Wochen online gehen wird, gibt es hier noch das zur Tour 2006.

Wer das tatsächlich interessant oder gar witzig finden sollte, der findet auf Youtube auch noch weitere Clips zur Tour 2006, über Karneval 2007 und anderes

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7 Kommentare

Eingeordnet unter Being Platz-Hirsch, Muss man wohl dabei gewesen sein...

7 Antworten zu “Let op drempels!

  1. Hihi, da las ich doch gerade vorhin im Tagesspiegel noch etwas von „Jugendsünden im Netz“, die bei Bewerbungen schnell nach hinten losgehen, und wie man sie vermeiden kann! 😀

    So nicht, min Jung! 😉

    Die Sache kommt mir allerdings schon bekannt vor, wenn auch in weit weniger exorbitanten Ausmaßen …

  2. Argh, jetzt ist doch tatsächlich mein schöner, langer Kommentar im Orkus verschwunden…

    Nun ja, ich nehme mal an, dass Du den Artikel „Google dich schön“ meinst!?

    Ganz ehrlich, ich mach mir da grade keine großen Sorgen drum, dass dieser Eintrag einen negativen Einfluss auf meine berufliche Zukunft haben wird – auch wenn ich mir sicherlich vorher Gedanken drüber gemacht habe.
    Aber es ist doch zumindest derzeit relativ schwer, für einen Personalchef der von mir nur die Bewerbungsunterlagen kennt (und womöglich mein Erscheinen bei einem Vorstellungsgespräch), einen Bezug zwischen diesem Blog und meiner realen Person herzustellen. Mir würde nach Ansicht der derzeitigen Google-Ergebnisse auf meinen Namen auf Anhieb nur ein Weg einfallen, der machbar wäre, aber nicht ganz einfach ist.

    Und wenn jemand den Zusammenhang tatsächlich ziehen kann und dann aufgrund solcher Videos hier, meine Einstellung verweigern würde – honestly, I wouldn’t give a damn. Denn wenn ich in einer Arbeitsumgebung arbeiten müsste, wo Spaß nicht geduldet wird, dann würde ich ohnehin eingehen.
    Aber glücklicherweise ist „Feiern“ durchaus ein wichtiger Bestandteil meiner Branche, wie ich ja hier schon an anderer Stelle schrieb.

    Und zu guter Letzt ist mein derzeitiges „Google-Profil“, wenn ich meinen Namen eingebe, ohnehin nicht so, dass ich mir Sorgen machen müsste. Die ersten Einträge sind welche zum Schultheather und zu Studienerfolgen von mir, und die anderen drehen sich meist um Musiker gleichen Namens, was die Recherche für einen potentiellen Personalchef nicht einfacher machen dürfte… =)

    Aber back to the topic: „Exorbitant“ ist sicherlich nicht das richtige Wort. Ich spreche lieber von „wohlorganisiert“, da wir trotz „Asi-Urlaub“ doch Wert auf ein gewisses Komfortniveau legen. Zudem besteht der Großteil der Zeit -wenn man ehrlich ist- ohnehin aus eher harmlosen Aktivitäten, wie im Campingstuhl rumlümmeln, Karten spielen, den Campingplatz mit guter Musik beschallen und die eine oder andere Scheibe Fleisch zu verzehren. Ich war z.B. in diesem Jahr nicht einen Abend in Renesse selbst, um dort mit der großen Meute zu feiern. Bin ohnehin kein Fan von Massenbesäufnissen. Für mich ist das Wochenende einfach ne wunderbare Gelegenheit, auf einem Campingplatz auch mal laut sein zu dürfen, ohne direkt Dutzende Familien zu belästigen.

  3. Ui, eine lange Antwort! 😀
    Nein, Du weißt schon, wie mein Kommentar gemeint war! Hatten, glaube ich, eh schon mal ein Gespräch über die Angelegenheit. Sehe das wie Du und kenne es natürlich auch. Da man aber älter wird, haben wir unsere Aktivitäten auf Wochenenden außerhalb von Pfingsten gelegt. Später ist es meist wärmer und nicht so voll auf den Plätzen.

    So wie ich das sehe, bist Du auch gut und recht sicher in Deinem Job. Fand es nur witzig in Bezug auf den Artikel. Muss direkt mal schauen, wie es um meine Person steht … 🙂

  4. videos mit yellowcard-mucke zu unterlegen ist mir übrigens grundsympathisch ^^

  5. @mediensucht
    Jap, natürlich hat man nach Pfingsten etwas größere Chancen auf gutes Wetter. Allerdings hatten wir in den vergangenen Jahren lediglich einen Tag wirklich schlechtes Wetter – was dank der guten Ausstattung mit 2 halbwegs dichten Pavillons durchaus ertragbar ist (wenngleich nicht optimal).
    Und das mit den zu vollen Plätzen hat sich bis dato auch noch nicht als großes Hindernis erwiesen.

    Und grundsätzlich brauchen wir eben diese Umgebung, sonst würden wir mit unserer Musikanlage sofort wieder rausfliegen.

    Erinnere mich da noch gerne an mein erstes Jahr, wo wir sehr spät auf einem Campingplatz gebucht hatten (auf dem wir mittlerweile auch nicht mehr sind) und dann mitten zwischen Familien unsere Zeltplätze hatten. Dort hatten wir schon 20 Minuten nach Ankunft die erste Verwarnung wegen Lärmbelästigung am Hals – und da waren nur die Autos da und die Musikanlage noch gar nicht aufgebaut… Das ist mittlerweile auf dem neuen Platz doch wesentlich besser. Da können wir tagsüber im Grunde beliebig Krach machen.

    @Knurru
    Ja, hab den Videomacher für Yellowcard auch sehr gelobt! Ist ein geiler Song und passt auch richtig gut zu der schnellen Bilderfolge. Nicht ganz so glücklich fand ich hingegen die Wahl von „Westerland“, da der Song doch schon ziemlich ausgelutscht ist und das Tempo nicht so wirklich mit dem vorherigen harmoniert.

  6. DooMiniK

    Du hsat im Übrigen bei Deiner Inventarliste vergessen zu erwähnen, dass wir Equipment im Wert von 60.000 € zu Campen (!) mitgenommen haben =) Und das war nur das, was wir uns geliehen haben =)

  7. Pingback: Die kleine Kneipe. « Hirngabel. Reisen, Leben, Popkultur.

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