Heimatpoesie.

Sonntag ist für mich der einzige Fixpunkt (neben Sportschau und anderen Sportübertragungen) im derzeitigen Fernsehprogramm, an dem ich mir das hole, was mir gebührt. Und zwar hole ich mir dann ein bisschen von dem wieder, was ich Monat für Monat an Zwangsbeitrag an die wunderbare Gebühreneinzugszentrale für staatlich unterstütztes Pre-Pay-TV abdrücken darf.  An diesem einen Tag pro Woche schalte ich dann nämlich regelmäßig und bewusst den guten, alten WDR ein, um ab ca. 23 Uhr für ein bisschen weniger als zwei Stunden Unterhaltung für mein Geld zu bekommen.

Denn dort läuft dann das immer noch durchaus unterhaltsame ZIMMER FREI mit Götz Als- und Christine Westermann, das ich allerdings meist nur dann schaue, wenn auch die Gäste interessant sind – oder eben das Konkurrenzprogramm so mau ist. Im Anschluss laufen dann seit einigen Wochen zwei weitere Sendungen mit einem humoristischen Schwerpunkt:

…und Basta!“ sowie „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs„, ein TV-Ableger von Arnd Zeiglers Show aus den ARD-Radios, der es verdient, dass ich ihm in naher Zukunft auch noch mal einen eigenen Beitrag widme.

Heute aber geht es mehr um „…und Basta!“ eine 30minütige Show, die von der Kölner A capella-Gruppe Basta präsentiert wird und in der sie hauptsächlich eigene Lieder, sowie einen mehr oder minder prominenten Kabarettisten/Comedian einladen, die dann auch noch ein, zwei Nummern zum Besten geben dürfen. Alles in allem, also herzlich unspektakulär – aber deshalb eben nicht weniger gut und unterhaltsam.

Zum einen freut es mich, dass Acapella-Musik einen Platz im deutschen Fernsehen (okay, eigentlich mehr an dessen Rand) gefunden hat, und mit Basta zwar nicht die beste* aber eine zumindest sehr gute Gruppe diese Richtung präsentieren darf. Und zum einen treten dort eben auch Gast“stars“ auf, die es in sich haben.

Und dieser Gast war gestern Rainald Grebe, ein Mann der nicht wirklich alle Tassen im Schrank hat, was ihn für die begrenzte Zeit eines Bühnenauftritts saumäßig unterhaltsam macht. Zugegeben, als Autor funktioniert das ganze dann nicht mehr so gut – zumindest musste ich sein Buch „Global Fish“ immer spätestens nach 5 Seiten voller Wahnsinn beiseite legen. Auf der Bühne aber ist Rainald Grebe mit seinen übertrieben pointierten und durchgeknallten, aber immer auf die Realität bezogenen Gesangsstücken mit Klavierbegleitung ein wahrer Hochgenuß im Bereich Kabarett und Comedy.

Daher möchte ich heute gerne ein paar Videos verlinken, mit den wohl bekanntesten Stücken von ihm, und so ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf ihn lenken. Viel Spaß!

Hierbei handelt es sich um die Stücke

Dörte (Auftritt im Quatsch Comedy Club)

Brandenburg (Auftritt bei Nightwash)

 Thüringen (Auftritt bei Kurt Krömer)

*Die beste mir bekannte Acapella-Gruppe sind und bleiben für mich weiterhin die unvergleichlichen Wise Guys, die ebenfalls aus Köln sind, und neben Queen die Band sind, von denen ich die meisten Alben besitze. Aber dazu sicherlich hier auch irgendwann mal mehr.

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Eingeordnet unter Daumenkino, Lachsäcke

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