Nach einer längeren Pause wird es Zeit, dass wir uns hier mal wieder ein wenig mit dem Thema „Serien“ auseinadersetzen – schließlich nimmt dieses Thema mittlerweile einen durchaus nicht unbedeutenden Teil meiner Freizeitgestaltung ein, wie man im Folgenden unschwer erkennen kann. Denn heute werde ich Euch mit dem ersten Teil meines ultimativen Serienguides zur Season 07/08* beglücken!

Im Laufe der nächsten zwei, drei Wochen (Notiz: sich selbst unter Zeitdruck setzen, um der Prokrastination vorzubeugen) wird es hier also regelmäßig Postings mit Kurzeinschätzungen zu ein oder zwei Serien aus der abgelaufenen Season geben.

Man kann aus der Reihenfolge der Auflistung, so man denn möchte, eine aufsteigende Positinierung in meiner Gunst ablesen – allerdings ist diese eher von der Tagesform abhängig und daher habe ich denn auch auf eine konkrete Nummerierung verzichtet.

Fest steht jedenfalls, dass es sich fast nur um Serien handelt, die mir gut gefallen haben – kein Wunder, denn sonst würde ich in der Regel wohl auch kaum durchgängig am Ball bleiben. Soviel Freizeit habe ich nun auch wieder nicht…

 

*) Die „Season 07/08“ umfasst hier auch die eine oder andere Serie(nstaffel) aus früheren Seasons – halt das was ich in den letzten rund 12 Monaten so geschaut habe.

 

 

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Back to you

 

 

Mit Kelsey Grammar (Frasier, Cheers) und Patricia Heaton (Alle lieben Raymond) standen für Back To You zwei sehr bekannte Gesichter der Sitcom-Szene vor der Kamera und dementsprechend waren die Erwartungen an BTY recht hoch – zumal mit James Burrows, Stephen Levitan und Christopher Lloyd auch im Hintergrund bekannte Namen arbeiteten. Doch leider konnte diese äußerst konventionelle Sitcom nur wenig begeistern.

Die Geschichte um einen egozentrischen, alternden Nachrichtensprecher, der nach einem Skandal wieder zu seinem Heimatsender zurückkehrt und dort auf seine alte Liebe und Konkurrentin trifft, ist zwar ganz nett aber doch auch nicht gerade innovativ.

Das Problem liegt allerdings eher im Humor und den Dialogen der Serie, die zwar recht unterhaltsam daherkommen, aber eben auch sehr altbacken. Man könnte im Grunde von einer Serie sprechen, die ca. 10-15 Jahre zu spät kommt und wesentlich besser in die 90er Jahre gepasst hätte. Dass es dennoch eine „guckbare“ Serie ist, liegt sicherlich am durchaus guten Darstellerensemble, die insgesamt doch ziemlich gut harmonieren. Aber letztlich war BTY auch bei mir nur eine Serie, deren Folgen ich dann geschaut habe, als sonst nix anderes mehr zu gucken war. Daher kam dann auch durchaus zu Recht die Absetzung.

 

Meine Bewertung: 4 von 10 Gabeln [für Season 1]

 

 

Welcome to the Captain

 

 

Ebenfalls etwas altbacken daher kam auch Welcome to the Captain, eine Serie, die erst zur Midseason gestartet wurde. In WTTC geht es um einen jungen Autoren, der in ein Wohngebäude in L.A. namens El Capitan zieht, um zu versuchen sich beruflich in Hollywood zu etablieren. Allerdings verbringt er seine Zeit dort hauptsächlich damit, dass er sich mit einer ganzen Reihe an verschrobenen Bewohnern auseinandersetzen muss, die vorwiegend versuchen sich in das Leben der anderen einzumischen. Darunter befindet sich auch die durchaus attraktive aber eigentlich schon vergebene Hope, die denn auch gleich zum klassischen verhinderten „love interest“ wird.

Die Serie war mir zwar durchaus sympathisch, ist aber wie BTY allenfalls Durchschnittware, die man sich „mal angucken kann“.

Letztlich verbleibt aber WTTC auch wegen dieser mangelnden Qualität nicht mehr als eine Fußnote in der Geschichte der gescheiterten Serie, wurde sie doch nach 5 Episoden (von ohnehin nur 6 vorab von CBS georderten) schon wieder aus dem Programm gekickt.

Lediglich um die bezaubernde Joanna Garcia ist es etwas schade – aber vielleicht wird man sie woanders mal wieder sehen.

 

Keine Bewertung für Season 1, da nur 5 Episoden ausgestrahlt wurden

 

Im nächsten Teil dann: Eine Frau ohne Gedächtnis und ein Junge in einer exotischen Kultur.