3. Februar 2008
Reisen in die USA - Einreise & Sicherheitskontrollen. -{UPDATED}-
Posted by hirngabel under Work & Travel | Schlagworte: Einreise, Fingerabdrücke, Gepäck, Reisepass, Sicherheitskontrolle, USA, Visum, Zollkontrolle |Okay, eigentlich wollte ich hier mit der Zusammenfassung meiner USA-Reise beginnen, aber da der Teil über die Einreise in die USA etwas ausgeufert ist und zudem eher allgemeiner Natur ist, habe ich mich dazu entschlossen, diesem Thema einen eigenen Eintrag zu widmen.
Fliegt man in die USA, wie ich vergangene Woche von Frankfurt über Chicago nach Denver so ist am ersten Flughafen, an dem man US-Boden betritt, (in meinem Fall Chicago) das fällig, was für viel Entrüstung und auch viel Verwirrung sorgt: die Einreise.
Viele Legenden ranken sich darum, und gerade von vielen Menschen, die im letzten Jahrzehnt nicht in die USA gereist sind, wird die Einreiseprozedur als ein Hauptgrund angeführt, erst einmal nicht dorthin zu reisen. Doch wie ist es wirklich?
Nun, es ist in erster Linie vor allem eins: Sehr lästig.
Gerade wenn man, wie ich in diesem Fall, einen Anschlussflug innerhalb der nächsten 1,5 Stunden erreichen muss, dann ist es schon sehr lästig, wenn man sich erst einmal in die Warteschlangen vor der Immigration Booth einreihen muss.
Und an diesem Punkt liegt dann auch der Vorwurf, den ich dem System machen muss.
Hat man nämlich nicht zufällig das Glück, dass der eigene Flug gerade der einzige ist, der aus Übersee am entsprechenden Flughafen eingetroffen ist, dann muss man sich zumeist mit sehr vielen Menschen gleichzeitig in eine Warteschlange stellen. Und es ist dann einfach ärgerlich, wenn man dann sehen muss, dass nur ein Bruchteil der Schalter geöffnet ist. Dies musste ich bisher vor allem in Washington so erleben, zumal dieser Flughafen auch noch aufgrund der Gebäudestruktur etwas suboptimal für einen Umstieg ist. In Chicago hat man dies aus logistischer Sicht erfreulicherweise recht gut gelöst, wo man dann auch schon mal spontan die Schalter für internationale Besucher öffnet, die eigentlich für US-Citizens gedacht sind.
Hier habe ich auf jeden Fall die Hoffnung, dass sich die Abläufe so allmählich mal mehr in Richtung Servicegedanken orientieren, als nur unter dem Aspekt der “inneren Sicherheit” ausgerichtet zu sein. Dies äußerte sich diesmal z.B. auch darin, dass ich bei dieser Einreise in Chicago sogar mehrfach auf freundlich LÄCHELNDE Sicherheitsleute traf. Etwas, was ich bisher noch gar nicht erleben durfte und schwer überfällig war.
Wie aber läuft die eigentliche Einreise in die USA ab?
1. Noch im Flugzeug bekommt man zwei Formulare, die man während des Flugs ausfüllen sollte
a) Ein (grünes) VISA-Formular, bei dem man seine Ausweisnummer, die erste Adresse in den USA und einige weitere Angaben einträgt
b) Ein (blau-weißes) Zollformular, bei dem man Infos über die mitgeführten Güter (Waren/Geld) einträgt - sofern man irgendetwas ungewöhnliches dabei hat
2. In die Warteschlange vor der Immigration einreihen
3. Wenn man dann dran ist und tatsächlich in die USA “einreist”, hat man folgendes vor sich:
a) Reisepass und das grüne Formular (VISA) vorzeigen
b) Zwei, drei allgemeine Fragen beantworten (i.d.R. über Anlass der Reise, Dauer des Aufenthalts und Reiseziele in den USA)
c) Sich Fotografieren lassen
d) Fingerabdrücke abgeben (bislang umfasst das beide Zeigefinger; in naher Zukunft wird dies allerdings sämtliche 10 Finger betreffen)
Die meisten Touristen stören sich vor allem an den beiden letzten Dingen. Umgibt die Kombination von “Fotografiert werden” und “Fingerabdrücke registrieren” doch immer die Aura von Kriminalität - schließlich kennt man sowas sonst nur aus einschlägigen Fernsehkrimis (zumindest wenn man ein unbescholtener Bürger ist).
Ich persönlich empfinde das als nicht ganz so schlimm, erkenne ich doch den Sicherheitsgedanken dahinter und auch den Nutzen den diese Erfassung bei der Einreise hat bzw. haben kann.
Andererseits kann ich natürlich auch verstehen, wenn jemand sich von dieser Art der Erfassung unangenehm behandelt fühlt. Wenn man es allerdings nüchtern betrachtet, wird es aller Voraussicht nach über kurz oder lang dazu kommen, dass die Einreiseprozesse allgemein eher in diese Richtung gehen werden - egal in welche Region man einreist.
Der für mich persönlich wirklich lästige Teil kommt allerdings erst nach der eigentlichen Einreise. Ist man nämlich durch die Immigration durch muss man -egal ob der betreffende Flughafen Endziel oder nur Umstiegsairport ist- erst einmal sein Gepäck vom Baggage Claim abholen. Hat man sein Gepäck, geht man damit dann durch die Zollkontrolle (wo man das blau-weiße Formular abgibt) und verlässt anschließend entweder den Airport oder, wenn man noch einen Anschlussflug hat, gibt das Gepäck hinter der Zollkontrolle wieder ab und begibt sich in Richtung des Abflug-Gates.
Warum ist dies nun lästig?
Das Problem liegt dabei in der Unberechenbarkeit der Dauer, wie lange man auf sein Gepäck warten muss. Wie weiter oben schon angedeutet hat man meist eher kurze Umstiegszeiten, so dass sich die Wartezeit an der Immigration plus die Wartezeit am Gepäckband (wenn das eigene Gepäck erst sehr spät rauskommt) schon zu einem ziemlichen Zeitproblem auswachsen können - wie es auch dieses Mal bei mir der Fall war.
Zumal bei mir auch hinzu kam, dass ich an der Zollkontrolle herausgepickt wurde und mein Koffer individuell untersucht wurde. In diesem Fall empfiehlt es sich dann aber immer freundlich zu bleiben und zu sagen, dass man unter Zeitdruck steht und seinen Flieger erwischen muss. In der Regel wird das Gepäck dann recht zügig untersucht (solange man nix Verbotenes dabei hat) und man wird schnell weitergelassen.
Hat man das Gepäck nach dem Passieren der Zollkontrolle wieder abgegeben, stehen dann eigentlich nur noch zwei Dinge an:
Eine persönliche Sicherheitskontrolle und möglichst schnell das eigene Gate finden.
Zum Thema Sicherheitskontrollen noch ein paar Worte:
In den USA (wie auch im UK oder in einigen anderen Ländern) zieht man bis auf die Hose, Shirts, Pullis und natürlich die Unterwäsche i.d.R. alles aus. Sprich: Jacken/Mäntel, Schuhe und Gürtel, sowie Oberteile mit Reissverschluss.
Sollte man einen Laptop dabei haben, ist es, wie auch fast überall anderswo, notwendig, diesen aus der Tasche zu nehmen und in einer eigenen Kiste durch die Röntgenmaschine laufen zu lassen.
Immer wieder Fragen wirft auch das Thema “Feuerzeug” auf. Was ich auch nicht wusste (und weswegen mir dieses Mal auch zwei Feuerzeuge aus dem Koffer genommen worden sind): Feuerzeuge NICHT in den Koffer sondern wenn man eines mitnehmen möchte, dann sollte man dies im Handgepäck mitnehmen!
Ich habe mich extra erkundigt und das ist die aktuelle Anweisung im Januar 2008 - im vergangenen Mai war dies bspw. noch anders…
Zum Thema “Flüssigkeiten im Handgepäck” gibt es genügend Informationen anderswo. Ich halte es immer so, dass ich einfach gar nichts Flüssiges durch die erste Sicherheitskontrolle mitnehme, so bin ich auf der sicheren Seite. Sollte aber jemand doch etwas mitnehmen müssen, so finden sich in der Regel auf den Homepages der Airlines, wie auch der deutschen Flughäfen immer ausführliche Beschreibungen dessen was man mitnehmen kann und wie man es verpacken soll.
Dass man frische Lebensmittel wie Obst, Fleisch, o.ä. nicht auf einen anderen Kontinent mitnimmt sollte eigentlich selbstverständlich sein. Aber da ich dies nicht erst einmal anders erlebt habe, wollte ich es an dieser Stelle doch noch einmal erwähnen. (Dinge wie eingeschweisste Müsliriegel und ähnliches sind hingegen normalerweise kein Problem!)
Zu guter Letzt möchte ich noch ein paar Worte über das Thema “Reisepass” verlieren.
Denn dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen, die USA-Reisende stellen, die aber dabei eigentlich mit am einfachsten zu beantworten ist.
Hat man einen bordeauxroten Reisepass, der maschinenlesbar ist, kann man einreisen. Punkt. Dies gilt natürlich für die in den letzten Monaten ausgestellten Pässe, die ohnehin schon biometrisch ausgelegt sind, aber dies gilt ebenso für die Reisepässe der vorangegangenen Jahre mit dem bordeauxroten Cover und dem maschinenlesbaren, laminierten Pass innen.
Kleiner Tipp zum Abschluss: Um einfach auf der sicheren Seite zu sein, sollte man, so es denn möglich ist (bei mir war es das diesmal nicht), ein Zeitfenster von mindestens zwei bis zweieinhalb Stunden am Umstiegsflughafen einplanen. Damit sollte man eigentlich auskommen. Hat man nur 1-1,5h zur Verfügung kann dies auch klappen - allerdings muss man dann damit rechnen, dass man u.U. ein wenig rennen muss, wenn nicht alles reibungslos abläuft. =)
Allgemeine Visa-Informationen gibt es unter: www.us-botschaft.de
Dort findet man dann auch genauere Infos über die Einreisebestimmungen für Nicht-Deutsche oder über das was man an Lebensmitteln in die USA mitnehmen darf und was nicht.
Nachtrag 14.06.08:
Im vergangenen Monat konnte ich nun auch zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Flughafen von Atlanta machen dürfen, über den ich dieses Mal in die USA eingereist bin und ich war ein wenig gespannt. Denn Atlanta ist nicht nur der größte Flughafen der USA sondern der Welt und bei einem Passagieraufkommen von ca. 85 Millionen Menschen pro Jahr -von denen ein nicht unerheblicher Anteil aus anderen Ländern einreist- ist das natürlich ungeheurer logistischer Aufwand der dort tagtäglich erledigt werden muss. Um es kurz zu fassen: Ich war doch insgesamt recht positiv überrascht. An der Immigration gibt es eine große Zahl an Schaltern von denen, soweit ich es gesehen habe, auf die überwiegende Mehrheit geöffnet war. Dementsprechend hielten sich die Wartezeiten auch durchaus in Grenzen, so dass man insgesamt ziemlich schnell durchkam. Auch von der organisatorischen Seite lief alles gut, da überall Personal vorhanden war, die Anweisungen gaben und die Leute “sortiert” haben, zwar nicht grade mit freundlichem Enthusiasmus, aber doch auch nicht mürrisch-feindselig. Am ehesten passte wohl das Adjektiv “routiniert” (Ganz im Gegensatz zu meinem sehr miesepetrigen Immigration Officer - aber gut, Spaß würde mir der Job wohl auch nicht machen).
Auch danach lief alles soweit sehr wohlorganisiert, die Abläufe waren gut eingespielt und durch die recht langen Wege waren dann die Wartezeiten am Baggage Claim auch nicht übermäßig lang.
Und damit wären wir dann auch schon bei meiner Empfehlung für Atlanta: 2.15h als Mindestumsteigezeit würde ich hier auf jeden Fall empfehlen. Denn alleine durch die schiere Größe des Flughafens und die damit verbundenen Wege braucht man einfach eine gewisse Zeit. Ansonsten kann ich aufgrund meiner Erfahrungen aber Atlanta durchaus als Einreiseflughafen empfehlen - ist nur aus meiner persönlichen Sicht meist mit dem Nachteil verbunden, dass man dorthin in der Regel mit Delta Airlines fliegen muss und basierend auf den Erfahrungen, die ich dieses Mal gemacht habe, würde ich diese Airline nun wiederum nicht unbedingt empfehlen. Für Inlandsflüge durchaus - denn da hat man In-Seat-Bildschirme und ein ausgefeiltes Entertainmentprogramm, das amerikanisches Fernsehprogramm und eine breite CD-Auswahl bietet. Auf den Flügen von Deutschland in die USA (und natürlich umgekehrt) hatten wir allerdings sehr alte Flieger mit Fernsehern an der Decke und einer eher begrenzten Auswahl an Musikprogrammen (zumindest für meinen Geschmack). Zudem fiel das Entertainment-System dann auf dem Rückflug auch noch aus, da der Ton nicht funktionierte. Und wäre dem noch nicht genug gewesen hatten wir auf beiden Flügen 2 bzw. 2,5 Stunden Verspätung - auf dem Rückflug verbrachten wir diese Wartezeit sogar auf dem Rollfeld. Aber gut, ich schweife ab und das sind halt letzten Endes auch nur Einzelerfahrungen, die -so hoffe ich für Delta- sicherlich nicht repräsentativ sind.
Zum Thema Online-Registrierung vor Abreise habe ich einen eigenen Eintrag geschrieben, der hier zu lesen ist. Bitte unbedingt durchlesen, da sich durch diese neue Regelung ab kommendem Jahr einige der oben erwähnten Abläufe ändern werden!
Falls jemand von Euch Fragen zu diesem Thema haben sollte (gerade auch Besucher, die durch spezifische Suchanfragen hier gelandet sind), beantworte ich diese gerne. Einfach unten in den Kommentaren melden!
Gerne auch meine anderen Einträge zu diesem Themenbereich durchlesen. In der Regel sind diese in der Kategorie “Work & Travel” abgelegt.

3. Februar 2008 at 9:08 Uhr nachmittags
[...] National Monument, Garden of the Gods, Manitou Springs, Pikes Peak, USA-Reise | Nachdem ich hier schon allgemein etwas zum Thema “Einreise in die USA” geschrieben habe, möchte ich nun [...]
5. März 2008 at 7:21 Uhr nachmittags
Hallo,
ich fliege jetzt rüber und möchte gerne wissen wie es ist, wenn ich als Geschenk im Koffer schockolade und Gummybären habe?
Der Laptop soll raus, okay und was ist mit Digicam und Camcorder?
Liebe Grüße.
7. März 2008 at 12:40 Uhr vormittags
Hi Patricia!
Abgepackte Schokolade und Gummibärchen in kleineren Mengen (z.B. normale Packung) sollte eigentlich kein Problem darstellen. Ich hatte beim letzten Mal beispielsweise auch zwei Schachteln mit Lübecker Marzipan als Geschenk dabei - das ging problemlos beim Gepäck-Check durch.
Nicht möglich sind halt frische Lebensmittel, wie Obst oder Fleisch.
Wenn Du aber auf Nummer sicher gehen willst, was Einfuhr und Co. angeht, dann empfehle ich, dass Du Dich mal kurz an die US-Botschaft wendest (Kontaktinfos siehe oben).
Meine Digicam lasse ich, ebenso wie meinen MP3-Player immer im Handgepäck, das ist in Ordnung so. Einen Camcorder habe ich nicht, daher weiß ich das nicht genau. Ist aber auch kein Problem, denn im Zweifelsfalle werden die Sicherheitsbeamten nachfragen und Dich ggfs. darum bitten, den Camcorder aus der Tasche zu nehmen.
Ich hoffe das hilft Dir schon mal ein wenig weiter.
Darf ich vielleicht auch fragen, in welche Ecke der USA es gehen soll?
Liebe Grüße (derzeit aus Berlin)
13. März 2008 at 7:21 Uhr nachmittags
wie siehts denn aus, wenn man pralinen als geschenk mitbringen möchte? sollte man dies beim checkin dann angeben?
14. März 2008 at 12:21 Uhr vormittags
Hallo Chris!
Wie im vorigen Posting schon geschrieben, hatte ich beim letzten Mal zwei Schachteln Lübecker Marzipan dabei. Also quasi Pralinenschachteln.
Das war kein Problem als ich rausgezogen wurde und mein Gepäck individuell unter die Lupe genommen wurde.
Ansonsten, wie gesagt, wenn Du 100% sicher gehen willst: Einfach nochmal bei der US Botschaft nachfragen. (www.us-botschaft.de)
Aber wie gesagt, eigentlich unproblematisch, solange Du das Ganze in Mengen dabei hast, die nicht an einen Handel erinnern.
Wünsche auf jeden Fall viel Spaß in den USA!
LG
15. März 2008 at 10:43 Uhr nachmittags
hallo hirngabel.
Naja du hast mir schon geholfen, aber ich bin schon wieder zurück. ich durfte nicht einreisen.
Hatte ganz große Probleme in der USA.Ich war in Boston. Hatte ich noch nie sowas. war schon mit jetzt 8 mal drüben aber diesmal hatten sie wohl was gegen mich.
13. April 2008 at 3:04 Uhr nachmittags
Hallo Patricia,
Sorry, habe komplett vergessen, Dir zu antworten. Hoffe, Du verirrst Dich nochmal hierhin.
Es würde mich nämlich sehr interessieren, was passiert ist, dass man Dich nicht “reingelassen” hat. Habe bisher nämlich noch niemanden kennengelernt, der nicht in die USA einreisen durfte. *Eigentlich* muss da ja schon was vorliegen, dass einem die Einreise verweigert wird.
15. April 2008 at 9:16 Uhr nachmittags
Hallo Hirngabel,
vielen Dank für deine Hinweise.
Ich habe folgende Fragen:
Flug mit United Airlines von Frankfurt über Chicago nach Los Angeles. Zeit zwischen Ankunft in Chicago und Weiterflug 120 Minuten.
Wie habe ich mich zu verhalten, wenn diese Zeit nicht reicht, meinen Weiterflug ab Terminal 1 zu erreichen? Kann ich mutmaßlich mit wirksamer Hilfestellung durch United Airlines rechnen, insbesondere mit einer Umbuchung auf einen späteren Flug nach Los Angeles?
Danke für eine Antwort,
Pere
15. April 2008 at 9:43 Uhr nachmittags
Hi Pere!
Gute Frage, auf die ich Dir leider keine ganz verlässliche Antwort geben kann, da ich es selbst bisher noch nicht erlebt habe. Bislang hat das alles immer zeitlich hingehauen (wenn auch manchmal nur recht knapp).
Grundsätzlich habe ich United aber immer als recht kooperative Airline kennengelernt und da die Umsteigeproblematik ja weitestgehend bekannt ist, denke ich mir schon, dass es keine größeren Schwierigkeiten geben sollte, wenn man auf einen späteren Flug umbuchen muss.
Allerdings sollten 2 Stunden Umstiegszeit eigentlich ausreichend sein, gerade in Chicago, wo die organisatorischen Abläufe sehr gut eingespielt sind.
Einzig die langen Wege zwischen internationalem Ankunftsterminal und dem nationalen Weiterflug sind dort etwas lästig. Wenn man aber zwischendurch nicht trödelt sollte das eigentlich hinhauen. =)
Bleibt ihr in Kalifornien, oder besucht Ihr auch noch ein paar andere Bundesstaaten und Regionen?
Grüße,
Hirngabel
16. April 2008 at 9:39 Uhr vormittags
Danke, Hirngabel,
für die rasche Antwort. Ich hoffe auf ein gutes Gelingen…
Zu deiner Frage: Wir haben eine Busrundreise durch den Westen gebucht, zunächst von Los Angeles die Küste hinab bis San Diego, dann rüber nach Phoenix, anschließend durch diverse Canyons und Nationalparks bis nach Las Vegas und über San Francisco zurück nach Los Angeles. Wir sind gespannt, was uns so erwartet…
Viele Grüße,
Pere
16. April 2008 at 11:48 Uhr vormittags
Gern geschehen. =)
Ach klar, wird schon hinhauen.
Bin zwar persönlich kein großer Fan von Busrundreisen (aber zum “USA-Einstieg” sicherlich eine sehr gute Reiseart), das wird aber garantiert eine tolle Reise. Von San Diego habe ich schon sehr viel positives gehört, San Franisco habe ich damals sehr gemocht und die Canyon-Landschaften in Arizona und Utah sind einfach großartig. Ich hoffe, die Reise lässt Euch genug Zeit, um die ganzen Highlights auch wirklich genießen zu können.
Kleiner Tipp noch zum Abschluss: Es gibt für -fast- alle Bundesstaaten der USA die Möglichkeit gratis Unterlagen zu bestellen, mit denen man sich schon mal ein bisschen einstimmen kann.
Arizona: http://www.arizona-infos.de
Utah: http://www.visitutah.eu
Las Vegas: http://www.visitlasvegas.de
Kalifornien: http://www.visitcalifornia.de (Bestellung via Email an rp.lang@t-online.de)
Je nachdem über welchen Veranstalter Ihr gebucht hast, werden die Broschüren auch manchmal schon zu den Buchungsunterlagen beigelegt.
Falls Du noch Fragen hast, sag Bescheid, ansonsten wünsch ich Euch schon mal einen tollen Urlaub und würde mich über einen kurzen Nachbericht natürlich sehr freuen. =)
LG Hirngabel (aka Marcel)
28. Mai 2008 at 12:36 Uhr nachmittags
Hallo, Hirngabel
Ich möchte mit meiner Familie im Juli für 3 Wochen in die USA reisen und jeder von uns besitzt einen iPod und noch andere Elektronische “devices”, Camcorder, Digicam, PSP, wird das bei der Rückreise zu Problemen beim Zoll führen? Ich habe da schon die abenteuerlichsten Geschichten gehört, keine Ahnung ob die alle der Wahrheit entsprechen aber ich möchte nicht für einen iPod den ich in Deutschland gekauft habe noch Zoll zahlen. Wie sollte man sich am besten verhalten.
Viele grüße
Daniel
28. Mai 2008 at 1:39 Uhr nachmittags
Hmm, also, ich kann immer nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten und von dem was ich so aus Erzählungen mitbekomme.
Dazu hab ich bisher noch nicht gehört, dass jemandem so etwas passiert ist.
Auch selbst habe ich bisher noch keine solchen Erfahrungen gemacht und ich bin durchaus auch häufiger mit einem kleinen Elektronik-Arsenal unterwegs. =) Beim letzten Trip Anfang diesen Monats hatte ich z.B. Laptop, Handy, Digicam und MP3-Player bei mir und da hat sich niemand drum gekümmert (auch nicht um die 2,5 Stangen Zigaretten, die ich bei mir hatte… *hüstel*)
Und eigentlich sind 1-2 Kameras plus 1 MP3-Abspielgerät pro Person ja mittlerweile Standard, so dass es da eigentlich nicht zu Problemen kommen sollte. Man sollte es halt nur nicht unbedingt übertreiben. Mehrere MP3-Player bei einer Person sehen sicherlich etwas seltsam aus.
Ich mein, wenn man ganz, ganz sicher gehen will, kann man ja auch immer noch die Quittungen mitnehmen, die man bei elektronischen Geräten i.d.R. ja doch behält. Aber eigentlich wird das wohl nur in 0,1% der Fälle mal wirklich zu Problemen führen - wenn überhaupt.
Haben Deine Bekannten denn die schlechten Erfahrungen bei den Amerikanern gemacht oder am deutschen Zoll bei der Wiedereinreise?
PS: Ich persönlich stell mir dann noch die Frage wofür man denn eine PSP braucht, wenn man in den Urlaub fährt. =) Aber das sei ja jedem selbst überlassen.
[Na, okay, für den Flug könnte ich das schon verstehen...]
10. Juli 2008 at 11:21 Uhr nachmittags
[...] bei der Einreise in die USA zu erfahren, dann werfen Sie bitte auch einen Blick in dieses Posting, wo das generelle Prozedere erläutert [...]