Okay, eigentlich wollte ich hier mit der Zusammenfassung meiner USA-Reise beginnen, aber da der Teil über die Einreise in die USA etwas ausgeufert ist und zudem eher allgemeiner Natur ist, habe ich mich dazu entschlossen, diesem Thema einen eigenen Eintrag zu widmen.
Fliegt man in die USA, wie ich vergangene Woche von Frankfurt über Chicago nach Denver so ist am ersten Flughafen, an dem man US-Boden betritt, (in meinem Fall Chicago) das fällig, was für viel Entrüstung und auch viel Verwirrung sorgt: die Einreise.
Viele Legenden ranken sich darum, und gerade von vielen Menschen, die im letzten Jahrzehnt nicht in die USA gereist sind, wird die Einreiseprozedur als ein Hauptgrund angeführt, erst einmal nicht dorthin zu reisen. Doch wie ist es wirklich?
Nun, es ist in erster Linie vor allem eins: Sehr lästig.
Gerade wenn man, wie ich in diesem Fall, einen Anschlussflug innerhalb der nächsten 1,5 Stunden erreichen muss, dann ist es schon sehr lästig, wenn man sich erst einmal in die Warteschlangen vor der Immigration Booth einreihen muss.
Und an diesem Punkt liegt dann auch der Vorwurf, den ich dem System machen muss.
Hat man nämlich nicht zufällig das Glück, dass der eigene Flug gerade der einzige ist, der aus Übersee am entsprechenden Flughafen eingetroffen ist, dann muss man sich zumeist mit sehr vielen Menschen gleichzeitig in eine Warteschlange stellen. Und es ist dann einfach ärgerlich, wenn man dann sehen muss, dass nur ein Bruchteil der Schalter geöffnet ist. Dies musste ich bisher vor allem in Washington so erleben, zumal dieser Flughafen auch noch aufgrund der Gebäudestruktur etwas suboptimal für einen Umstieg ist. In Chicago hat man dies aus logistischer Sicht erfreulicherweise recht gut gelöst, wo man dann auch schon mal spontan die Schalter für internationale Besucher öffnet, die eigentlich für US-Citizens gedacht sind.
Hier habe ich auf jeden Fall die Hoffnung, dass sich die Abläufe so allmählich mal mehr in Richtung Servicegedanken orientieren, als nur unter dem Aspekt der “inneren Sicherheit” ausgerichtet zu sein. Dies äußerte sich diesmal z.B. auch darin, dass ich bei dieser Einreise in Chicago sogar mehrfach auf freundlich LÄCHELNDE Sicherheitsleute traf. Etwas, was ich bisher noch gar nicht erleben durfte und schwer überfällig war.
Wie aber läuft die eigentliche Einreise in die USA ab?
1. Noch im Flugzeug bekommt man zwei Formulare, die man während des Flugs ausfüllen sollte
a) Ein (grünes) VISA-Formular, bei dem man seine Ausweisnummer, die erste Adresse in den USA und einige weitere Angaben einträgt
b) Ein (blau-weißes) Zollformular, bei dem man Infos über die mitgeführten Güter (Waren/Geld) einträgt – sofern man irgendetwas ungewöhnliches dabei hat
2. In die Warteschlange vor der Immigration einreihen
3. Wenn man dann dran ist und tatsächlich in die USA “einreist”, hat man folgendes vor sich:
a) Reisepass und das grüne Formular (VISA) vorzeigen
b) Zwei, drei allgemeine Fragen beantworten (i.d.R. über Anlass der Reise, Dauer des Aufenthalts und Reiseziele in den USA)
c) Sich Fotografieren lassen
d) Fingerabdrücke abgeben (bislang umfasst das beide Zeigefinger; in naher Zukunft wird dies allerdings sämtliche 10 Finger betreffen)
Die meisten Touristen stören sich vor allem an den beiden letzten Dingen. Umgibt die Kombination von “Fotografiert werden” und “Fingerabdrücke registrieren” doch immer die Aura von Kriminalität – schließlich kennt man sowas sonst nur aus einschlägigen Fernsehkrimis (zumindest wenn man ein unbescholtener Bürger ist).
Ich persönlich empfinde das als nicht ganz so schlimm, erkenne ich doch den Sicherheitsgedanken dahinter und auch den Nutzen den diese Erfassung bei der Einreise hat bzw. haben kann.
Andererseits kann ich natürlich auch verstehen, wenn jemand sich von dieser Art der Erfassung unangenehm behandelt fühlt. Wenn man es allerdings nüchtern betrachtet, wird es aller Voraussicht nach über kurz oder lang dazu kommen, dass die Einreiseprozesse allgemein eher in diese Richtung gehen werden – egal in welche Region man einreist.
Der für mich persönlich wirklich lästige Teil kommt allerdings erst nach der eigentlichen Einreise. Ist man nämlich durch die Immigration durch muss man -egal ob der betreffende Flughafen Endziel oder nur Umstiegsairport ist- erst einmal sein Gepäck vom Baggage Claim abholen. Hat man sein Gepäck, geht man damit dann durch die Zollkontrolle (wo man das blau-weiße Formular abgibt) und verlässt anschließend entweder den Airport oder, wenn man noch einen Anschlussflug hat, gibt das Gepäck hinter der Zollkontrolle wieder ab und begibt sich in Richtung des Abflug-Gates.
Warum ist dies nun lästig?
Das Problem liegt dabei in der Unberechenbarkeit der Dauer, wie lange man auf sein Gepäck warten muss. Wie weiter oben schon angedeutet hat man meist eher kurze Umstiegszeiten, so dass sich die Wartezeit an der Immigration plus die Wartezeit am Gepäckband (wenn das eigene Gepäck erst sehr spät rauskommt) schon zu einem ziemlichen Zeitproblem auswachsen können – wie es auch dieses Mal bei mir der Fall war.
Zumal bei mir auch hinzu kam, dass ich an der Zollkontrolle herausgepickt wurde und mein Koffer individuell untersucht wurde. In diesem Fall empfiehlt es sich dann aber immer freundlich zu bleiben und zu sagen, dass man unter Zeitdruck steht und seinen Flieger erwischen muss. In der Regel wird das Gepäck dann recht zügig untersucht (solange man nix Verbotenes dabei hat) und man wird schnell weitergelassen.
Hat man das Gepäck nach dem Passieren der Zollkontrolle wieder abgegeben, stehen dann eigentlich nur noch zwei Dinge an:
Eine persönliche Sicherheitskontrolle und möglichst schnell das eigene Gate finden.
Zum Thema Sicherheitskontrollen noch ein paar Worte:
In den USA (wie auch im UK oder in einigen anderen Ländern) zieht man bis auf die Hose, Shirts, Pullis und natürlich die Unterwäsche i.d.R. alles aus. Sprich: Jacken/Mäntel, Schuhe und Gürtel, sowie Oberteile mit Reissverschluss.
Sollte man einen Laptop dabei haben, ist es, wie auch fast überall anderswo, notwendig, diesen aus der Tasche zu nehmen und in einer eigenen Kiste durch die Röntgenmaschine laufen zu lassen.
Immer wieder Fragen wirft auch das Thema “Feuerzeug” auf. Was ich auch nicht wusste (und weswegen mir dieses Mal auch zwei Feuerzeuge aus dem Koffer genommen worden sind): Feuerzeuge NICHT in den Koffer sondern wenn man eines mitnehmen möchte, dann sollte man dies im Handgepäck mitnehmen!
Ich habe mich extra erkundigt und das ist die aktuelle Anweisung im Januar 2008 – im vergangenen Mai war dies bspw. noch anders…
Zum Thema “Flüssigkeiten im Handgepäck” gibt es genügend Informationen anderswo. Ich halte es immer so, dass ich einfach gar nichts Flüssiges durch die erste Sicherheitskontrolle mitnehme, so bin ich auf der sicheren Seite. Sollte aber jemand doch etwas mitnehmen müssen, so finden sich in der Regel auf den Homepages der Airlines, wie auch der deutschen Flughäfen immer ausführliche Beschreibungen dessen was man mitnehmen kann und wie man es verpacken soll.
Dass man frische Lebensmittel wie Obst, Fleisch, o.ä. nicht auf einen anderen Kontinent mitnimmt sollte eigentlich selbstverständlich sein. Aber da ich dies nicht erst einmal anders erlebt habe, wollte ich es an dieser Stelle doch noch einmal erwähnen. (Dinge wie eingeschweisste Müsliriegel und ähnliches sind hingegen normalerweise kein Problem!)
Zu guter Letzt möchte ich noch ein paar Worte über das Thema “Reisepass” verlieren.
Denn dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen, die USA-Reisende stellen, die aber dabei eigentlich mit am einfachsten zu beantworten ist.
Hat man einen bordeauxroten Reisepass, der maschinenlesbar ist, kann man einreisen. Punkt. Dies gilt natürlich für die in den letzten Monaten ausgestellten Pässe, die ohnehin schon biometrisch ausgelegt sind, aber dies gilt ebenso für die Reisepässe der vorangegangenen Jahre mit dem bordeauxroten Cover und dem maschinenlesbaren, laminierten Pass innen.
Kleiner Tipp zum Abschluss: Um einfach auf der sicheren Seite zu sein, sollte man, so es denn möglich ist (bei mir war es das diesmal nicht), ein Zeitfenster von mindestens zwei bis zweieinhalb Stunden am Umstiegsflughafen einplanen. Damit sollte man eigentlich auskommen. Hat man nur 1-1,5h zur Verfügung kann dies auch klappen – allerdings muss man dann damit rechnen, dass man u.U. ein wenig rennen muss, wenn nicht alles reibungslos abläuft. =)
Allgemeine Visa-Informationen gibt es unter: www.us-botschaft.de
Dort findet man dann auch genauere Infos über die Einreisebestimmungen für Nicht-Deutsche oder über das was man an Lebensmitteln in die USA mitnehmen darf und was nicht.
Nachtrag 14.06.08:
Im vergangenen Monat konnte ich nun auch zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Flughafen von Atlanta machen dürfen, über den ich dieses Mal in die USA eingereist bin und ich war ein wenig gespannt. Denn Atlanta ist nicht nur der größte Flughafen der USA sondern der Welt und bei einem Passagieraufkommen von ca. 85 Millionen Menschen pro Jahr -von denen ein nicht unerheblicher Anteil aus anderen Ländern einreist- ist das natürlich ungeheurer logistischer Aufwand der dort tagtäglich erledigt werden muss. Um es kurz zu fassen: Ich war doch insgesamt recht positiv überrascht. An der Immigration gibt es eine große Zahl an Schaltern von denen, soweit ich es gesehen habe, auf die überwiegende Mehrheit geöffnet war. Dementsprechend hielten sich die Wartezeiten auch durchaus in Grenzen, so dass man insgesamt ziemlich schnell durchkam. Auch von der organisatorischen Seite lief alles gut, da überall Personal vorhanden war, die Anweisungen gaben und die Leute “sortiert” haben, zwar nicht grade mit freundlichem Enthusiasmus, aber doch auch nicht mürrisch-feindselig. Am ehesten passte wohl das Adjektiv “routiniert” (Ganz im Gegensatz zu meinem sehr miesepetrigen Immigration Officer – aber gut, Spaß würde mir der Job wohl auch nicht machen).
Auch danach lief alles soweit sehr wohlorganisiert, die Abläufe waren gut eingespielt und durch die recht langen Wege waren dann die Wartezeiten am Baggage Claim auch nicht übermäßig lang.
Und damit wären wir dann auch schon bei meiner Empfehlung für Atlanta: 2.15h als Mindestumsteigezeit würde ich hier auf jeden Fall empfehlen. Denn alleine durch die schiere Größe des Flughafens und die damit verbundenen Wege braucht man einfach eine gewisse Zeit. Ansonsten kann ich aufgrund meiner Erfahrungen aber Atlanta durchaus als Einreiseflughafen empfehlen – ist nur aus meiner persönlichen Sicht meist mit dem Nachteil verbunden, dass man dorthin in der Regel mit Delta Airlines fliegen muss und basierend auf den Erfahrungen, die ich dieses Mal gemacht habe, würde ich diese Airline nun wiederum nicht unbedingt empfehlen. Für Inlandsflüge durchaus – denn da hat man In-Seat-Bildschirme und ein ausgefeiltes Entertainmentprogramm, das amerikanisches Fernsehprogramm und eine breite CD-Auswahl bietet. Auf den Flügen von Deutschland in die USA (und natürlich umgekehrt) hatten wir allerdings sehr alte Flieger mit Fernsehern an der Decke und einer eher begrenzten Auswahl an Musikprogrammen (zumindest für meinen Geschmack). Zudem fiel das Entertainment-System dann auf dem Rückflug auch noch aus, da der Ton nicht funktionierte. Und wäre dem noch nicht genug gewesen hatten wir auf beiden Flügen 2 bzw. 2,5 Stunden Verspätung – auf dem Rückflug verbrachten wir diese Wartezeit sogar auf dem Rollfeld. Aber gut, ich schweife ab und das sind halt letzten Endes auch nur Einzelerfahrungen, die -so hoffe ich für Delta- sicherlich nicht repräsentativ sind.
Zum Thema Online-Registrierung vor Abreise habe ich einen eigenen Eintrag geschrieben, der hier zu lesen ist. Bitte unbedingt durchlesen, da sich durch diese neue Regelung ab kommendem Jahr einige der oben erwähnten Abläufe ändern werden!
Nachtrag, 04.08.08:
Hier bitte auch meinen Test des ESTA-Verfahrens durchlesen und welche Erfahrungen ich dort sammeln konnte.
Falls jemand von Euch Fragen zu diesem Thema haben sollte (gerade auch Besucher, die durch spezifische Suchanfragen hier gelandet sind), beantworte ich diese gerne. Einfach unten in den Kommentaren melden!
Gerne auch meine anderen Einträge zu diesem Themenbereich durchlesen. In der Regel sind diese in der Kategorie “Work & Travel” abgelegt.

3. Februar 2008 at 9:08
[...] National Monument, Garden of the Gods, Manitou Springs, Pikes Peak, USA-Reise | Nachdem ich hier schon allgemein etwas zum Thema “Einreise in die USA” geschrieben habe, möchte ich nun [...]
5. März 2008 at 7:21
Hallo,
ich fliege jetzt rüber und möchte gerne wissen wie es ist, wenn ich als Geschenk im Koffer schockolade und Gummybären habe?
Der Laptop soll raus, okay und was ist mit Digicam und Camcorder?
Liebe Grüße.
7. März 2008 at 12:40
Hi Patricia!
Abgepackte Schokolade und Gummibärchen in kleineren Mengen (z.B. normale Packung) sollte eigentlich kein Problem darstellen. Ich hatte beim letzten Mal beispielsweise auch zwei Schachteln mit Lübecker Marzipan als Geschenk dabei – das ging problemlos beim Gepäck-Check durch.
Nicht möglich sind halt frische Lebensmittel, wie Obst oder Fleisch.
Wenn Du aber auf Nummer sicher gehen willst, was Einfuhr und Co. angeht, dann empfehle ich, dass Du Dich mal kurz an die US-Botschaft wendest (Kontaktinfos siehe oben).
Meine Digicam lasse ich, ebenso wie meinen MP3-Player immer im Handgepäck, das ist in Ordnung so. Einen Camcorder habe ich nicht, daher weiß ich das nicht genau. Ist aber auch kein Problem, denn im Zweifelsfalle werden die Sicherheitsbeamten nachfragen und Dich ggfs. darum bitten, den Camcorder aus der Tasche zu nehmen.
Ich hoffe das hilft Dir schon mal ein wenig weiter.
Darf ich vielleicht auch fragen, in welche Ecke der USA es gehen soll?
Liebe Grüße (derzeit aus Berlin)
13. März 2008 at 7:21
wie siehts denn aus, wenn man pralinen als geschenk mitbringen möchte? sollte man dies beim checkin dann angeben?
14. März 2008 at 12:21
Hallo Chris!
Wie im vorigen Posting schon geschrieben, hatte ich beim letzten Mal zwei Schachteln Lübecker Marzipan dabei. Also quasi Pralinenschachteln.
Das war kein Problem als ich rausgezogen wurde und mein Gepäck individuell unter die Lupe genommen wurde.
Ansonsten, wie gesagt, wenn Du 100% sicher gehen willst: Einfach nochmal bei der US Botschaft nachfragen. (www.us-botschaft.de)
Aber wie gesagt, eigentlich unproblematisch, solange Du das Ganze in Mengen dabei hast, die nicht an einen Handel erinnern.
Wünsche auf jeden Fall viel Spaß in den USA!
LG
15. März 2008 at 10:43
hallo hirngabel.
Naja du hast mir schon geholfen, aber ich bin schon wieder zurück. ich durfte nicht einreisen.
Hatte ganz große Probleme in der USA.Ich war in Boston. Hatte ich noch nie sowas. war schon mit jetzt 8 mal drüben aber diesmal hatten sie wohl was gegen mich.
13. April 2008 at 3:04
Hallo Patricia,
Sorry, habe komplett vergessen, Dir zu antworten. Hoffe, Du verirrst Dich nochmal hierhin.
Es würde mich nämlich sehr interessieren, was passiert ist, dass man Dich nicht “reingelassen” hat. Habe bisher nämlich noch niemanden kennengelernt, der nicht in die USA einreisen durfte. *Eigentlich* muss da ja schon was vorliegen, dass einem die Einreise verweigert wird.
15. April 2008 at 9:16
Hallo Hirngabel,
vielen Dank für deine Hinweise.
Ich habe folgende Fragen:
Flug mit United Airlines von Frankfurt über Chicago nach Los Angeles. Zeit zwischen Ankunft in Chicago und Weiterflug 120 Minuten.
Wie habe ich mich zu verhalten, wenn diese Zeit nicht reicht, meinen Weiterflug ab Terminal 1 zu erreichen? Kann ich mutmaßlich mit wirksamer Hilfestellung durch United Airlines rechnen, insbesondere mit einer Umbuchung auf einen späteren Flug nach Los Angeles?
Danke für eine Antwort,
Pere
15. April 2008 at 9:43
Hi Pere!
Gute Frage, auf die ich Dir leider keine ganz verlässliche Antwort geben kann, da ich es selbst bisher noch nicht erlebt habe. Bislang hat das alles immer zeitlich hingehauen (wenn auch manchmal nur recht knapp).
Grundsätzlich habe ich United aber immer als recht kooperative Airline kennengelernt und da die Umsteigeproblematik ja weitestgehend bekannt ist, denke ich mir schon, dass es keine größeren Schwierigkeiten geben sollte, wenn man auf einen späteren Flug umbuchen muss.
Allerdings sollten 2 Stunden Umstiegszeit eigentlich ausreichend sein, gerade in Chicago, wo die organisatorischen Abläufe sehr gut eingespielt sind.
Einzig die langen Wege zwischen internationalem Ankunftsterminal und dem nationalen Weiterflug sind dort etwas lästig. Wenn man aber zwischendurch nicht trödelt sollte das eigentlich hinhauen. =)
Bleibt ihr in Kalifornien, oder besucht Ihr auch noch ein paar andere Bundesstaaten und Regionen?
Grüße,
Hirngabel
16. April 2008 at 9:39
Danke, Hirngabel,
für die rasche Antwort. Ich hoffe auf ein gutes Gelingen…
Zu deiner Frage: Wir haben eine Busrundreise durch den Westen gebucht, zunächst von Los Angeles die Küste hinab bis San Diego, dann rüber nach Phoenix, anschließend durch diverse Canyons und Nationalparks bis nach Las Vegas und über San Francisco zurück nach Los Angeles. Wir sind gespannt, was uns so erwartet…
Viele Grüße,
Pere
16. April 2008 at 11:48
Gern geschehen. =)
Ach klar, wird schon hinhauen.
Bin zwar persönlich kein großer Fan von Busrundreisen (aber zum “USA-Einstieg” sicherlich eine sehr gute Reiseart), das wird aber garantiert eine tolle Reise. Von San Diego habe ich schon sehr viel positives gehört, San Franisco habe ich damals sehr gemocht und die Canyon-Landschaften in Arizona und Utah sind einfach großartig. Ich hoffe, die Reise lässt Euch genug Zeit, um die ganzen Highlights auch wirklich genießen zu können.
Kleiner Tipp noch zum Abschluss: Es gibt für -fast- alle Bundesstaaten der USA die Möglichkeit gratis Unterlagen zu bestellen, mit denen man sich schon mal ein bisschen einstimmen kann.
Arizona: http://www.arizona-infos.de
Utah: http://www.visitutah.eu
Las Vegas: http://www.visitlasvegas.de
Kalifornien: http://www.visitcalifornia.de (Bestellung via Email an rp.lang@t-online.de)
Je nachdem über welchen Veranstalter Ihr gebucht hast, werden die Broschüren auch manchmal schon zu den Buchungsunterlagen beigelegt.
Falls Du noch Fragen hast, sag Bescheid, ansonsten wünsch ich Euch schon mal einen tollen Urlaub und würde mich über einen kurzen Nachbericht natürlich sehr freuen. =)
LG Hirngabel (aka Marcel)
28. Mai 2008 at 12:36
Hallo, Hirngabel
Ich möchte mit meiner Familie im Juli für 3 Wochen in die USA reisen und jeder von uns besitzt einen iPod und noch andere Elektronische “devices”, Camcorder, Digicam, PSP, wird das bei der Rückreise zu Problemen beim Zoll führen? Ich habe da schon die abenteuerlichsten Geschichten gehört, keine Ahnung ob die alle der Wahrheit entsprechen aber ich möchte nicht für einen iPod den ich in Deutschland gekauft habe noch Zoll zahlen. Wie sollte man sich am besten verhalten.
Viele grüße
Daniel
28. Mai 2008 at 1:39
Hmm, also, ich kann immer nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten und von dem was ich so aus Erzählungen mitbekomme.
Dazu hab ich bisher noch nicht gehört, dass jemandem so etwas passiert ist.
Auch selbst habe ich bisher noch keine solchen Erfahrungen gemacht und ich bin durchaus auch häufiger mit einem kleinen Elektronik-Arsenal unterwegs. =) Beim letzten Trip Anfang diesen Monats hatte ich z.B. Laptop, Handy, Digicam und MP3-Player bei mir und da hat sich niemand drum gekümmert (auch nicht um die 2,5 Stangen Zigaretten, die ich bei mir hatte… *hüstel*)
Und eigentlich sind 1-2 Kameras plus 1 MP3-Abspielgerät pro Person ja mittlerweile Standard, so dass es da eigentlich nicht zu Problemen kommen sollte. Man sollte es halt nur nicht unbedingt übertreiben. Mehrere MP3-Player bei einer Person sehen sicherlich etwas seltsam aus.
Ich mein, wenn man ganz, ganz sicher gehen will, kann man ja auch immer noch die Quittungen mitnehmen, die man bei elektronischen Geräten i.d.R. ja doch behält. Aber eigentlich wird das wohl nur in 0,1% der Fälle mal wirklich zu Problemen führen – wenn überhaupt.
Haben Deine Bekannten denn die schlechten Erfahrungen bei den Amerikanern gemacht oder am deutschen Zoll bei der Wiedereinreise?
PS: Ich persönlich stell mir dann noch die Frage wofür man denn eine PSP braucht, wenn man in den Urlaub fährt. =) Aber das sei ja jedem selbst überlassen.
[Na, okay, für den Flug könnte ich das schon verstehen...]
10. Juli 2008 at 11:21
[...] bei der Einreise in die USA zu erfahren, dann werfen Sie bitte auch einen Blick in dieses Posting, wo das generelle Prozedere erläutert [...]
5. August 2008 at 12:00
[...] Weitere Beiträge von mir zum Thema “Einreise in die USA”: Neue Einreisebestimmungen – ESTA Ablauf der Einreise und Sicherheitskontrollen [...]
18. August 2008 at 1:23
[...] Für ausführliche Informationen zur Einreise empfehle ich diesen äußerst lesenswerten Artikel von [...]
26. August 2008 at 1:47
Hallo Hirngabel!
Erst einmal muss ich dir sagen, dass ich diesen großartigen Artikel über die Einreise in die USA bewundere. Da ich selber plane, im Herbst ein Praktikum in Atlanta zu absolvieren, hat es mir gegen die meisten Befürchtungen geholfen (z. B., dass ich meinen Notebook nicht ins Handgepäck nehmen darf).
Eine Frage hab ich da aber: Darf ich Dosenkonserven im Koffer mitnehmen?
Ich kann dir ja schreiben, wie es gelaufen ist.
LG Franziska
26. August 2008 at 5:38
Ich bedanke mich auch schon mal, ich habe nämlich Horror-Stories zur Einreise mit Laptop gehört, und das scheint ja doch nicht so wild zu sein. Wir steigen in Atlanta um, sollte also okay sein. Besten Dank für den kleinen Einreise-Führer.
Ich selber war auch schon 8-mal in den USA, und hatte selber nur Einreise-Probleme in Chicago, wo mir der Immigration Officer einen Parole-Stempel in den Pass gemacht hat. Weiß bis heute nicht, was das sollte.
27. August 2008 at 12:58
Hallo zusammen!
Vielen Dank erst einmal für Euer Feedback! Ich weiss zwar, dass es hier sehr viele Zugriffe auf den Beitrag gibt, aber so ein paar ausgesprochene Komplimente tun immer ganz gut. =)
Was die Sache mit den Laptops angeht: Bislang bin ich selbst zwei Mal mit Notebook eingereist und hatte dabei absolut keine Probleme. Eben nur wie oben geschrieben einfach aus der Tasche nehmen, in eine eigene Kiste legen und durch das Röntgengerät fahren lassen.
Auch bei meinem Bruder, der im Frühjahr mit Laptop in die USA gereist ist, gab es keinerlei Schwierigkeiten.
Allerdings: Auch ich kenne die diversen Horrorgeschichten vom Hörensagen. Aber eben nicht aus eigener Erfahrung und es ist mir bislang auch nie bei anderen Passagieren aufgefallen.
Ist von daher, denke ich, kein Grund sich übermäßig Sorgen zu machen.
@kadomi
Hmm, von diesem “Parole”-Stempel habe ich bisher noch nie gehört. Interessant. Beim googlen habe ich dazu hier ein paar oberflächliche Informationen gefunden. Was ist denn damals passiert?
(Btw: Ich mag Chicago sehr, hab da bislang eigentlich nur gute Erfahrungen sammeln dürfen)
@Franziska
Ganz spontan würde ich sagen, dass Konservendosen heikel sein könnten, da dort ja in der Regel sowas wie Fleisch, Obst oder Gemüse drin ist – und das ist zumindest frisch eigentlich nicht erlaubt einzuführen.
Aber das ist lediglich meine Einschätzung und nicht durch wirkliches Wissen belegt. Von daher würde ich eher empfehlen, mal die Botschaft zu kontaktieren bzw. mal die Seiten der CBP (also der amerikanischen Zollbehörde) durchschauen: http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/
Wie gesagt, mein Gefühl ist zu ca. 80% eher ein “Nein”. Aber vielleicht findest Du dort ja nähere Anhaltspunkte oder bekommst von der Botschaft eine konkrete Antwort.
Über einen Erfahrungsbericht hier würde ich mich natürlich sehr freuen! Wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Praktikum in Atlanta. Ist auch ne recht schicke Stadt geworden mittlerweile – zumindest von meinem ca. 6stündigen Eindruck, den ich im Mai bekommen habe. Auf jeden Fall das “Georgia Aquarium” besuchen – das ist echt ein beeindruckendes “Museum”, das ich nur empfehlen kann. Aber wirst Du ja sicherlich auch schon in diversen Reiseführern gelesen haben. =)
27. August 2008 at 7:19
Ich hatte die Deferred Inspection Parole in meinem Pass. Dem Immigration Officer kam ich also ’spanisch’ vor. Er wollte mir nicht ganz abkaufen, dass ich während der Sommerferien jemandem an einem US-College besuchen wollte, denn es bliebe ja niemand während der Ferien im College. Was aber nicht ganz richtig war, denn Studenten mit Sommerjobs bleiben auch schon mal während der Ferien dort.
Auf jeden Fall ist dann weiter nichts passiert, ich war zwei Wochen lang an diesem College und bin ganz normal über Chicago wieder abgereist.
27. August 2008 at 10:00
Da muss man ja beinahe schmunzeln bei dieser Begründung des Immigration Officers.
Aber solange es keine Konsequenzen für Dich hatte, ist das ganze dann ja zumindest nicht so dramatisch.
Auf jeden Fall mal sehr interessant zu erfahren, dass es diese “Paroles” gibt. Das war mir wie gesagt bislang unbekannt und auch einer meiner Kollegen, der schon ein paar Jahre länger als ich beruflich mit den USA zu tun hat, hatte davon noch nicht gehört.
Aber man lernt ja nie aus. =)
Wünsche jedenfalls eine angehme Reise, wohin es diesmal auch immer geht.
15. September 2008 at 6:15
hallo hirngabel,
ich bin begeistert von deiner seite !!
für mich und meine freundin wird es das
erste mal, die reise in die usa !
wir wollen im herbst den sohn meiner freundin in texas besuchen und du hast mir sehr geholfen mit der bemerkung zum bordeauxroten Reisepass ! ich habe mich zwar schon kundig gemacht, aber es gibt immer wieder leute die es schaffen, dass man veunsichert ist.
da wir auch umsteigen müssen, hoffen wir,
dass es zeitlich klappen wird – wir haben 2 stunden für alle erledigungen !
danke für die infos !!
liebe grüsse
angela
16. September 2008 at 8:23
Hi Angela!
Hach, da wird mir ja direkt warm ums Herz, bei Deinen lobenden Worten. =)
Freut mich auf jeden Fall sehr, dass Euch meine Beiträge geholfen haben. Mir gehts hier ja auch nicht darum, irgendetwas zu verharmlosen. Denn es gibt bei der Einreise nun mal einiges zu beachten, was man vorher wissen sollte, damit alles reibungslos abläuft. Aber letztlich ist es so, dass jedes Jahr Hunderttausende Deutsche problemlos ein- und ausreisen – von daher sollte man an die ganze Sache nicht mit allzu großer Verunsicherung oder gar “Angst” rangehen. Wenn man einmal im Land ist, dann sind die meisten ohnehin von der Landschaft und auch von den Menschen begeistert.
Auf jeden Fall wünsch ich Euch viel Spaß in Texas! Dort war ich bisher zwar noch nicht, aber ist sicherlich auch eine interessante Ecke. Hier kannst Du Dir übrigens einen Reiseführer zu Texas kostenlos runterladen: http://www.traveltex.com/intl/german.aspx
Den kann man sich normalerweise auch kostenlos zuschicken lassen – musst Du mal schauen, ob dort drin die Adresse zu finden ist. Ansonsten kannst Du Dich einfach nochmal hier melden, dann kann ich Dir sicherlich noch eine Kontaktadresse geben, falls Dich das interessiert. Wobei Ihr ja mit dem Sohn der Freundin auch einen guten Tourguide haben werdet. =)
LG Hirngabel
25. Oktober 2008 at 3:17
[...] Zoll | Es gibt mal wieder eine halbe Handvoll Neuigkeiten mittleren Grades zum Thema “Einreise in die USA“, bzw. zum Online-Registrierungsformular ESTA im [...]
13. Januar 2009 at 10:17
[...] 1. Eine allgemeine Einführung zum Thema Einreise & Sicherheitskontrollen gibt es hier. [...]
23. Januar 2009 at 8:07
Ich fliege am Sonntag in die USA nach New York.
Meine Cousine wünscht siech Paprikapilver, darf ich das mitnehmen? Bitte um dringende Antwort,
damit falls ja, dies morgen noch besorgen kann.
Danke Gabi.
23. Januar 2009 at 8:30
Berichtigung zu meinem E-Mail. Hierbei handelt es sich um 2 kleine Packungen Paprikapulver.
Danke für die schnelle Antwort.
Lg. Gabi.
23. Januar 2009 at 8:34
Bitte um Antwort – Danke.
25. Januar 2009 at 12:53
Hallo Gabi!
Sorry für die späte Antwort, aber ich musste leider Dienst auf einer Messe schieben.
Ich wüsste allerdings auch nicht, was dagegen spräche Paprikapulver mitzubringen. Das ist ja getrocknet und luftversiegelt. Dementsprechend als ungefährlich einzustufen, nehme ich an.
Natürlich wie üblich keine absolute Garantie dafür, aber ich würde es doch in meinen Augen als recht unbedenklich einstufen.
Ich wünsche eine schöne Reise!
26. Januar 2009 at 9:58
hab ein problem hab mich angemeldet alles fertig gemacht dann sollte man eine nummer bekommen mit der man checken kann ob der antrag genehmigt wurde oder net nur hab ich diese nummer dank eines internetfehlers nicht bekommen un kann jetz net schauen obs genehmigt wurde was soll ich jetz tun weis nicht mehr weiter hoff mir kann jemand helfen
28. Januar 2009 at 1:13
Hallo Michael!
Sorry, dass ich Dir erst jetzt antworten kann. Sowas ist natürlich extrem ärgerlich.
Ich würde an Deiner Stelle einfach noch mal einen neuen Versuch machen und das Formular ein zweites Mal ausfüllen. Nach meinen letzten Informationen, die ich so mitbekommen habe, sollte das eigentlich kein Probleme erzeugen.
LG hirngabel
28. Januar 2009 at 7:10
danke für deine antwort ich habs versucht doch es kommt die nachricht: Unable to Process Application: Another application with this passport information already exists. also heist es existiert schon ein antrag von mir toll ich will nur wissen ob sie mich reinlassen oder net!!
am besten ich lass mir nen n euen reisepass machen damit ich ne neue nummer bekomm und mach das ganze nochmal… was meinst du dazu?
hab auch schon paar emails an den support von ESTA geschrieben kam nix zurück ich verstehs net.
28. Januar 2009 at 10:24
Hi Michael,
hmm, okay, dann klappt es über diesen Weg also leider nicht. Hatte nämlich aus halbwegs offizieller Quelle schon mal den Hinweis gehört, dass man bei Problemen, einfach noch mal eine zweite Application ausfüllen sollte. Gut, funktioniert so also nicht.
Ich denke nicht, dass es notwendig ist, dass Du Dir nun extra einen neuen Reisepass zulegen musst. Kostet ja schließlich auch direkt nochmal 60€ oder so, wenn ich mich recht entsinne.
Ist die Emailadresse echt, die Du für Deine Kommentare hier hinterlassen hast? Dann kann ich Dir am Freitag, wenn ich wieder im Büro bin, vielleicht mal kurz eine Kontaktadresse geben, die Dir vielleicht weiterhelfen kann.
Wann soll denn die Reise stattfinden?
29. Januar 2009 at 1:24
ja das ist meine echte email adresse!
vielen dank das du mir weiterhilfst.
ich werde am 8 juni die reise starten!
MFG Michael
17. März 2009 at 10:56
Hey hey,
ich fliege morgen nacht in die USA, nach San Francisco und Vegas. Auch zum ersten Mal!
Ich wollte meine DigiCam, Nintendo DS und MP3 Player mitnehmen, damit ich aufm Flug was zu tun habe
Kann ich diese Sachen beim deutschen Zoll angeben? Nicht dass die später denken ich hätte die in Amerika gekauft und wollen ihren Zollgebühren?!?!
Weiß darüber jemand bescheid?
lg annika
17. März 2009 at 11:48
Hallo Annika,
ehrlich gesagt, würde ich mir darüber erst gar keinen großen Kopf machen. Einen MP3-Player und eine Digicam dürften mittlerweile bestimmt zwei Drittel der Reisenden mit dabei haben, und auch ein Nintendo DS sollte nicht allzu ungewöhnlich sein, als dass man direkt vermuten würde, dass Du es drüben gekauft hättest.
Mal ganz davon abgesehen, dass Du eventuell ohnehin gar nicht über der relevanten Zollwertgrenze liegst, die mittlerweile ja deutlich erhöht worden ist.
Und im Fall der Fälle weisen Deine Geräte sicherlich irgendwelche Gebrauchsspuren auf und/oder sie haben ohnehin eine Gerätenummer, mit der man zumindest grob verfolgen kann, wo sie gekauft worden sind.
Also: Reisen und Spaß haben! Keinen Kopf machen. =)
LG
12. April 2009 at 9:30
Guten Tag ! Nachdem ich ca. 100X beruflich nach canada geflogen bin ..und nie einreiseprobleme hatte..und in den letzten 2 jahren ca 8 mal an die westküste der usa ..hat es mich jetzt eiskalt in boston erwischt..mein 11 jähriger sohn..der gerade osternferien hat begleitet mich..zzt..bei der einreise in boston wurden wir verhaftet und wie verbrecher von 4 einreiseagenten über 4 std verhört..alles wurde gecheckt…bis hin zum finanzellen status in deutschland..nach 4,5 std wurde mir mitgeteilt ..dass ich zurück nach deutschland gesendet werde..jetzt stellt sich die frage WARUM::??!!..die einfache Antwort der Agenten..da ich keine Hotelreservierung habe ..eine Buchung eines Leihwagen von Deutschland zu erfolgen hätte..würde dieses alles ausreichen.Nach langem hin und her..konnte ich nur bleiben, da ich den sofortigen Zugriff auf 5TSD US$ nachweisen konnte..Jedenfalls wurde eine Akte angelegt..und wer weiss was noch alles..ich rate nach all dem..jeden zumindest in Boston..einen Mietwagen und die erste Nacht ein Hotel von Deutschland aus zu reservieren..bin froh morgen wieder nach deutschland zu fliegen,,
27. Mai 2009 at 10:40
hallo liebe USA-Fans
möchten im September zu ersten Mal nach
New York einreisen. (Hotel ist bereits gebucht). Was erwartet uns bei der Einreise?
Wir sind eine Gruppe, alle so um die sechzig
Jahre alt. Unsere Sprachkenntnisse sind so
wie wir es in der Schule gelernt haben.
Also, wer kann uns helfen und Tipps geben, oder sollten wir es einfach probieren?
Freuen uns auf Antworten und Tipps.
9. Juni 2009 at 8:39
Hallo Helga,
Zu den Abläufen bei der Einreise findest Du eigentlich alles Wesentliche in den diversen Einträgen zum Thema auf dieser Seite.
Zur Orientierung kannst Du am besten auf diesen Beitrag gehen, wo auch noch mal ein paar externe Links aufgelistet sind:
http://hirngabel.wordpress.com/2009/01/13/linkubersicht-zum-thema-einreise-in-die-usa/
Darüber hinaus habe ich eigentlich nicht mehr wirklich viele Tipps, ausser dass Ihr Euch nicht allzu viele Sorgen machen müsst. Bis auf wenige Ausnahmen läuft nämlich eigentich alles immer ziemlich reibungslos ab. Vor allem wenn Ihr direkt nach New York fliegt, ohne umsteigen zu müssen, habt ihr schon mal das potentiell stressigste gespart (den Umstieg).
Ansonsten, falls Ihr irgendwelche konkreten Fragen habt, die in den Einträgen nicht beantwortet werden, dann kann ich gerne versuchen sie hier zu beantworten.
LG hirngabel
22. Juni 2009 at 6:36
hallo ihr lieben, ich bin antje und 22 jahre alt.
bin seit einer woche wieder zurück von meinem 3 wöchigen urlaub in den usa. habe dort einen bekannten besucht also hatte ich auch überall seine adresse stehen und keine adresse von einem hotel. probleme bei der einreise hatte ich nur leicht. der immi officer hat mir gefühlte 30 minuten fragen gestellt bis er mich endlich einreisen ließ. jetzt meine frage: ich möchte im september oder oktober wieder in die usa, diesmal für 4 wochen und wieder zu meinem bekannten. könnte ich probleme bei der einreise bekommen?
über eine schnelle antwort würde ich mich sehr freuen. danke
22. Juni 2009 at 6:47
Hi Antje,
wieso denkst Du, dass Du Probleme kriegen solltest, wenn diesmal alles geklappt hat?
LG hirngabel
22. Juni 2009 at 6:52
naja der immi officer hat mir sehr viele fragen gestellt. zu wem ich will und ich sagte ein freund. dann fragte er ob er arbeitet, als was er arbeitet, ob ich arbeite und als was ich arbeite. hatte schon ein komisches gefühl und als ich ihm sagte das ich keinen job habe aber auf der suche nach einem job in deutschland bin und das es nich so einfach is weil ich chronisch krank bin hat er mich endlich gehen lassen. könnte ich jetzt wieder probleme kriegen? bin immernoch arbeitslos aber der flug wird von meinem bekannten bezahlt, also ich hab null ausgaben. auch nich wenn ich dort bin.
22. Juni 2009 at 7:04
Also, wenn der Immigration Officer ein Problem gesehen hätte, dann hätte er Dich ja schon beim letzten Mal nicht reingelassen. Von daher würde ich mir fürs nächste Mal auch nicht mehr Sorgen machen. Solange Du Deine Geschichte widerspruchsfrei vorträgst, ist das ja auch meist sowieso kein Problem, selbst wenn es Rückfragen gibt.
Und ist ja die Wahrheit, also würde ich mal wagen zu sagen, dass Du Dir nicht den Kopf darüber zerbrechen brauchst.
22. Juni 2009 at 7:31
kann man eigentlich im urlaub den urlaub verlängern? also wenn ich jetzt 4 wochen urlaub dort mache und mich dann entscheide noch 4 wochen dran zu hängen. wäre das einfach so möglich?
danke übrigens für deine schnellen antworten
22. Juni 2009 at 7:38
Soweit ich weiss, ist das kein Problem. Relativ wichtig ist halt, dass man bei der Einreise schon ein Rückflugticket hat, sonst könnte es tatsächlich Probleme geben.
Wenn man dieses Rückflugticket dann aber während des Aufenthalts umbucht, dann ist das aber eigentlich kein Problem (abgesehen von den oftmals sehr hohen Umbuchungsgebühren). Einzig zu beachten ist: Du darfst halt nicht länger verlängern als die maximale Geltungsdauer des Touristenvisums auf dem Du drin bist. Sprich: Wenn Du eigentlich vier Wochen eingeplant hast, dann aber vier Monate bleiben willst – denn das Touristenvisum mit dem Du drin bist, ist “nur” für 90 Tage gültig.
Kein Problem! So habe ich wenigstens einen “Grund” mich vor dem Bügeln zu drücken. =)
22. Juni 2009 at 7:44
ja habe gerade gesehen das die umbuchungsgebühren enorm hoch sind. ih würde ja gerne von anfang an 2 monate bleiben aber man sagte mir da ich keine wirklichen binding ties zu deutschland hab, wäre das ein problem zumal ich ja auch die adresse des bekannten angebe. würde der immi officer mir auch so glauben das ich einen job habe wenn ich einen hätte? wird eigentlich alles was man sagt im computer festgehalten? bin das letzte mal über chicago eingereist und dieses mal würde ich über denver einreisen.
22. Juni 2009 at 8:33
Hmm, okay, jetzt wirds natürlich schon etwas tricky.
Wenn Du (oder Dein edler Spender) auf die Umbuchungsgebühren verzichten willst und eh 2 Monate bleiben willst, dann musst Du halt in Kauf nehmen, dass Dir gegebenenfalls nochmal die ganze Fragenarie gestellt wird.
Ob es Dir jetzt weiterhilft, wenn Du sagst, dass Du zu Hause einen Job hast – keine Ahnung. Aber grundsätzlich macht es sicherlich Sinn, bei der Wahrheit zu bleiben – dann kann man sich wenigstens nicht in Widersprüche verstricken.
Was nun die Frage mit dem Wissensstand der Immigration Officer angeht, so ist das wirklich eine sehr gute Frage – nur die kann ich leider auch nicht beantworten. Eigentlich sollte man schon meinen, dass die da irgendeinen zentralen Datencomputer haben, auf den sie alle zurückgreifen können – was da aber zu den einzelnen Personen tatsächlich festgehalten wird, dass kann ich Dir beim besten Willen nicht sagen.
22. Juni 2009 at 8:55
es geht mir nur darum ob er mir glaubt wenn ich ihm das sage oder ob er tatsächlich einen schriftlichen nachweis haben will. bin ja den ganzen tag am job suchen und jezz hab ich wahrscheinlich einen gefunden aber da könnte ich frühestens im november anfangen und den vertrag gibts vorher auch nich.
24. Juni 2009 at 8:39
Sorry für die etwas verspätete Antwort.
Ob er Dir das letztlich glauben wird, kann ich Dir nicht wirklich sagen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man von Dir verlangt, dass Du Deinen Arbeitsvertrag mitnehmen musst. Solltest Du einen Job gefunden haben, dann kannst Du das ja problemlos erzählen und dann müssen sie Dir eigentlich glauben, solange Du schlüssig bist.
Aber wie oben schon gesagt, ich würde mir nicht so übermäßig den Kopf darüber zerbrechen, was nun alles irgendwie und eventuell und theoretischerweise passieren könnte. Beweg Dich innerhalb der Gesetze und bleib bei der Wahrheit – dann kann eigentlich nicht viel passieren.
27. Juni 2009 at 11:29
vielleicht hatte der immigration officer auch nur ein paar zweifel da mein reisepass noch leer war, hatte den erst neu. und wenn die beim nächsten mal sehen das ich schon mal ein – u.ausgereist bin dann stellen die mir vielleicht auch gar nich soviele fragen.
ja mach mir da schon ziemlich gedanken denn ich hab keine lust soweit zu fliegen nur um dann gleich wieder nach hause geschickt zu werden. beim letzten mal hätte ich wegen dem immi officer auch fast meinen anschlußflug verpasst…bin in chicago zwischengelandet und dieser flughafen is ja nich gerade klein. oh man so schnell bin ich noch nie gerannt. war dann auch die letzte im flugzeug und als ob das alles noch nich gereicht hätte kam dann mein koffer nich an als ich in denver war. musste dann noch 1 std drauf warten. mein erster flug ohne eine begleitung und dann passiert alles sowas. eigentlich hab ich gar keine lust nochmal rüber zu fliegen wenn ich daran denke.
29. Juni 2009 at 5:28
Hallo,
muss erst mal ein großes Lob über den Einreise-Artikel loswerden. Das hat mir jetzt schon ein wenig Angst genommen.
Ich fliege Ende August für 10 Monate nach Vermillion, South Dakota um ein Ausslandstudium zu absolvieren. Fliege von Frankfurt über Chicago O’hare und da kommt auch schon meine Frage:
Kennst du dich ein wenig aus an dem Flughafen und kannst mir vielleicht sagen ob ich das schaffe in 90 Minuten das ganze Prozedere zu durchlaufen und dann noch von Gate 5 zu Gate 2 zu kommen, um nach Sioux Falls weiterfliegen zu können? Ich hab echt Angst, dass das nicht klappt und ich dann in Chicago festhänge.
Du sagtest ja bereits, dass es in Chicago ganz routiniert und gut abläuft, aber trotzdem habe ich schlimmes über die Dimensionen des Flughafens gehört.
Vielen Dank schon mal für alles.
Gruß
Christian
29. Juni 2009 at 10:32
Hallo Christian!
Vielen lieben Dank für Dein Lob!
Freut mich, dass ich Dir ein wenig die Angst nehmen konnte.
Bei all den eventuell drohenden Komplikationen und den vermeintlich aufwändigen Einreisebestimmungen sollte man das Ganze meiner Meinung nach halbwegs entspannt sehen. Denn durchkommen tut man immer irgendwie. =)
Ob die 90 Minuten für den Terminalwechsel ausreichen wird, kann ich Dir nicht ganz sagen. Möglich ist das auf jeden Fall – auch wenn es ein sehr großer Flughafen ist. Die Frage ist halt immer, wie schnell man durch die Immigration durchkommt und das ist zuweilen ganz unterschiedlich.
ABER: Selbst wenn es (was ich nicht glaube) passieren sollte, dass Du den Flieger verpasst, dann wirst Du im Zweifelsfall halt einfach auf den nächstmöglichen Flug umgebucht. Das geht normalerweise sehr unkompliziert, da die Airlines damit ja durchaus ihre Erfahrungen haben. Da wärst Du ja nicht der Erste, dem sowas passiert. =) Das ist dann zwar sehr ärgerlich, aber ändern lässt sich in dem Fall eben auch nix.
Ich nehme mal an, dass Du mit United (bzw. Lufthansa) bis Sioux Falls fliegst? Bei United hab ich selbst schon mal meinen Anschlussflug verpasst, was wirklich sehr unkompliziert war.
Wie gesagt: Egal wie es läuft, es bringt nichts, sich zu stressen. Entweder es klappt, oder es klappt eben nicht.
Wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß beim Auslandsstudium! Ist sicherlich ne spannende Ecke, wenn auch in the middle of f*cking nowhere. =)
10. Juli 2009 at 6:29
Hallo,
Ich gehe Bald nach New York.
Am Zoll gibt es ja ein paar Fragen, da mein Englisch nicht so gut ist, (spreche Spanisch).
Mache ich mir ein wenig sorgen das ich die Fragen nicht verstehe.
Was sind das so für sicherheitsfragen??
Danke im Voraus für Eure Antworten.
Mit freundlichen grüssen Marco