Hallo lieber Leser!

Ich bin’s, der Fußball-Content. Wie Ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich mich hier in der hirngabel im letzten Jahr ziemlich breit gemacht und dadurch vielleicht den einen oder anderen Leser sogar ein wenig genervt. Und da es ja in der hirngabel laut Untertitel vorwiegend um “Reisen, Leben, Popkultur” gehen sollte, dachte ich mir, dass es so langsam an der Zeit ist, erwachsen zu werden und mir ein eigenes Zuhause zu suchen.

Deswegen habe ich den Immobilienmarkt ausführlich gescannt, Unterlagen gewälzt, Angebote gecheckt und diverse Wohnungsbesichtigungen absolviert – um am Ende endlich ein hübsches, neugebautes, aber noch leerstehendes Mehrfamilienhaus in ruhiger Lage zu finden (weitere Mieter werden übrigens noch gesucht).

Zur Einweihungsparty möchte ich daher herzlich einladen in den

Brustring

Natürlich freue ich mich auch sehr über weitere regelmäßige Besuche – hüben wie drüben, um es wie der altehrwürdige Heribert Faßbender auszudrücken.

Die Zeiten, wo ihr mich hier in überbordender Regelmäßigkeit gesehen habt sind also vorbei.
Dafür werden hier stattdessen wieder vermehrt andere Inhalte Einzug finden – je nachdem wie es die Zeit halt erlaubt hoffentlich auch regelmäßiger als zuvor.

Herzlichst,
Euer Fußball-Content

Es ist mal wieder an der Zeit, die Geschichte voran und damit auch zu einem baldigen Ende zu bringen. Die Rückkehr liegt ja auch schließlich schon einen Monat zurück.

Es ging also von Miami wieder mal nach Washington und dann weiter nach Denver. Trotz anfänglicher Komplikationen lief dann letztlich alles recht problemlos ab, so dass ich am frühen Nachmittag genau passend am Denver International Airport an, wo nur kurz vorher schon eine Kollegin aus Deutschland eingetroffen war, die mich in den nächsten Tagen begleiten sollte. Flugs den Mietwagen von Alamo übernommen und noch ein Navi dazu genommen -in fremden Städten kann das ja nie so richtig schaden- und schon ging es los für unseren Zwei-Tage-Denver-Kennenlern-Trip.

Welcome to the Mile High City!

Welcome to the Mile High City!

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So, wo waren wir beim letzten Mal stehengeblieben?

Achja, genau, beim dritten Abschnitt meiner Reise, dem semi-privaten Teil, der mich zu einem zertifizierten Taucher machen sollte.

Nach einer aufgrund der hohen Getränkepreisen und allgemeiner Ermüdung nicht übermäßig ausschweifenden Abschlussnacht wurde dann aus dem spartanischen, aber durchaus akzeptablen “South Beach Hotel” ausgecheckt und ich machte mich auf den Weg zum Messe-Shuttle, der zum Flughafen fuhr. Dort dann die letzten Geschäftspartner verabschiedet, den nächsten Mietwagen übernommen und ab auf den Highway mit dem Ziel Key Largo.
Dort, auf der ersten und größten Insel der Keys, befindet sich das idyllische Amoray Dive Resort, wo mein Tauchkurs stattfinden sollte.

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Wie es immer nach den USA-Reisen (und im Grunde auch den meisten anderen Trips) und ganz besonders nach einer derart langen und intensiven Reise ist, befindet sich meine Schreibmotivation (und nicht nur die) gerade in eher überschaubaren Bereichen. Neben dem Kräfteverschleiss (ja, es ist halt letzten Endes eben doch Arbeit – wenn auch vor meist toller Kulisse…) und dem berüchtigten Jetlag (den man auch erst dann zu schätzen weiss, wenn man ihn mal wirklich erlebt), kommt dann in diesem Fall auch mal wieder der ominöse “soziale Kater” zum Tragen. Schließlich war ich die letzte Woche des Trips mit einer Gruppe unterwegs, die nicht nur größtenteils sehr sympathisch war, sondern die einen in dieser Zeit eben auch nahezu ununterbrochen umgeben hat. Gut, zumindest hatte ich als “Escort” den Vorteil, dass ich durchgängig Einzelzimmer hatte – was allerdings auch ein Vorteil für meine Mitreisenden ist, zähle ich doch grundsätzlich eher zu den nicht-leisen Schläfern…

Anyway, da ich als Blogherrscher natürlich auch eine gewisse Bringschuld meiner Leserschaft gegenüber habe, möchte ich selbstverständlich gerne noch ein paar weitere Eindrücke mit Euch teilen. Schließlich haben wir ja beim letzten Mal aus Zeit- und Akkugründen etwas frühzeitig abbrechen müssen.

Und, ob man es glaubt oder nicht, es waren gerade mal Fotos von 2 meiner insgesamt 24 Reisetage – die beiden Impressionen vom Miami-Monsun mal ausgeklammert-, die ich bisher mit Euch geteilt habe. Dementsprechend gibt es noch einiges aufzuarbeiten. Also packen wir es an. Oder so.

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Gegen Bayern kann man verlieren.

Muss man aber eigentlich auch nicht.

Schade, aber passt schon.

So gab es einen kleinen Jubler, als ich das Ergebnis aus Berlin mitbekam, der immerhin eine kurze Rückfrage von einem nebenstehenden Amerikaner einbrachte, der auch gerade seine geliehene Tauchausrüstung abgeben wollte.

Dann halt nächstes Jahr wieder.
Glückwunsch an dieser Stelle aber noch an den Kollegen Mediensucht und “seinen” VfL.

Servus zusammen!

Da das mit dem Internetzugang bisher leider nicht so geklappt, wie ich es erhofft hatte (teils aus technischen, teils aus zeitlichen und teils aus Kostengründen), gab es doch etwas längere Funkstille, als ich eigentlich erhofft hatte.
Tja, der VfB hat mittlerweile die Saison zu einem wirklichen Erfolg gemacht (wenn man bedenkt, dass man zwischenzeitlich auf Rang 11 stand) und könnte bei optimalem (wenn auch nicht annähernd realistischem) Verlauf, sogar zum ganz großen Schlag ausholen. Schade, dass ich davon kaum etwas mitbekomme.

Für mich gab es stattdessen eine wirklich exzellente Reise auf die Florida Keys, die insgesamt wirklich beinahe reibungslos abgelaufen ist (trotz Franzosen) und mittlerweile bin ich in Miami, wo ich an einer Messe teilnehme. Miami -das muss ich zugeben- ist nicht so wirklich meins, auch wenns schon ganz spannend ist. Etwas unglücklich war, dass ich die erste Nacht mit meinem Chef in einem Zimmer verbingen musste, da das Hotel die Reservierung verbockt hatte, und blöderweise ausverkauft war. Immerhin hat sich das mittlerweile erledigt, und jetzt stören nur noch die andauernden Monsunartigen Regenfälle, die hier vorhin mal kurzfristig die Straßen gut 30cm unter Wasser gesetzt haben (ja, eine funktionierende Kanalisation ist schon was feines). Aber gut, so ist es halt. Ansonsten gibts an kleineren Katastrophen noch einen Segeltörn zu notieren, bei dem wir auf Grund gelaufen sind (ca. 40 Meter von unserem Landungssteg entfernt…) und natürlich mein Hinflug bei dem wir beinahe zwei Stunden auf dem Rollfeld verbracht haben, weil die verf…ten Sitzgurt-Leuchten in der First Class nicht funktioniert haben. Aber gut, ich hatte das Glück einen Upgrade in die Business Class zu bekommen, so dass das ganze ertragbar war und hatte zudem noch die Gelegenheit einen (vermutlichen) All-Time-Record aufzustellen: Umstieg am Airport Washington-Dulles in aberwitzigen 22 Minuten (von denen ich noch 10 Minuten am Gepäckband mit Warten verbracht habe). Das war tatsächlich unfassbar und mit einer ordentlichen Verkettung von glücklichen Umständen verbunden.

Aber nun zu ein paar bildlichen Eindrücken.

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Wie in den beiden letzten Posts zum Thema Fußball ja schon angedeutet, werde ich die nächste Zeit nicht im heimischen Köln weilen, sondern bin mal wieder geschäftlich in den USA unterwegs. Der Unterschied diesmal zu meinen letzten USA-Reisen ist, dass es dieses Mal wahnwitzig erscheinenende 3 Wochen sind, die ich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verbringen darf.

CIMG1990Normalerweise bin ich ja doch eher nur so ca. 1 Woche bis 10 Tage drüben, aber dieses Mal werden gleich mehrere Anlässe miteinander verbunden, die zeitlich so nah beisammen liegen, dass es keinen Sinn gemacht hätte, zwischendurch zurückzufliegen.

Dementsprechend geht es dann am kommenden Dienstag von Frankfurt via Washington nach Miami und von dort direkt weiter auf die Keys, wo ich eine Reisegruppe für etwa 4 Tage begleite. Anschließend zurück nach Miami, wo dann eine mehrtägige Reisemesse auf dem Plan steht. Nicht ganz so stressig für mich wie die alljährliche ITB in Berlin, aber doch aller Voraussicht nach auch recht anstrengend. Gut, dass es danach dann wieder runter auf die Keys geht, wo es hauptsächlich darum geht, Tauchen zu lernen (was Wunsch unseres Kunden war). In den letzten Tagen habe ich mich daher fleißig darum gekümmert, den entsprechenden Theorie-Teil zu pauken, damit ich auch die Berechtigung habe, mich unter Wasser zu begeben. [Was ich heute auch mit 96% erfolgreich abschließen konnte!] Da das doch einen gewissen Aufwand bedeutet, hatte ich dementsprechend leider keine Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern – das mal als Erklärung und auch Entschuldigung warum es hier bis auf das Thema Fußball nix gebloggtes gab.

Wenn ich das Tauchen (hoffentlich erfolgreich) abgeschlossen habe, geht es dann anschließend von Miami über Chicago nach Denver, wo ich dann zwei Tage damit verbringen darf, die Stadt und die umliegende Region kennen zu lernen – schließlich ist Destinationskenntnis unerlässlich in meinem Job. Mal schauen, ob ich das mit dem Besuch eines Baseballspiels der Colorado Rockies verbinden kann (gegen die L.A. Dodgers). Der Alternativplan wäre es, ein Konzert der Decemberists anzuschauen. Mal schauen, was hinhaut. (Mein ursprünglicher Plan “Konzert im Red Rocks Amphitheater” ging leider nicht auf, da an beiden Abenden niemand dort auftritt – nur einen Tag später dann unverschämter Weise The Offspring…)

Zu diesem Zeitpunkt bin ich dann allerdings schon wieder mit der nächsten Reisegruppe unterwegs, die ich dann für CIMG0609eine Woche durch den Südwesten Colorados begleiten werde. Da freue ich mich schon sehr drauf, schließlich war ich beim letzten Mal von dieser Region schon sehr begeistert – und da war es mitten im Winter.

Welche Auswirkungen das nun für meinen Blog hat? Kann ich leider noch nicht ganz sagen. Grundsätzlich ist es (ganz im Gegensatz zu Deutschland) in den USA so, dass die Möglichkeiten für Internetzugang gerade in Hotels sehr gut sind, da oftmals kostenloser W-Lan-Zugang entweder auf den Zimmern oder aber zumindest in bestimmten Hotelbereichen angeboten wird. Ich hoffe, das wird auch überwiegend in meinen Unterkünften so sein (vor allem da ich bei über 20 Tagen Abwesenheit aus dem Büro durchaus auch mal meine Büroemails checken muss…) – die Frage ist natürlich nur: Wie viel Zeit werde ich überhaupt zum Bloggen haben? Schauen wir mal.

Ich hoffe auf jeden Fall, regelmäßig zumindest ein paar Impressionen hier geben zu können und den Blog hier so ein wenig zum Reisetagebuch umzufunktionieren. Versprechen möchte ich nichts, aber es lohnt sich sicherlich hier ab und an mal reinzugucken (bzw. den Feedreader zu checken).

Von daher wünsche ich Euch schon mal eine schöne Zeit und macht mir hier bitte nicht die Einrichtung kaputt!

Zurück sein werde ich in voller Aufmerksamkeit wieder am 5. Juni.

spatzlegabel4-1Die Schlüsselspiele, die über den Ausgang der Meisterschaft entscheiden:
32. Spieltag: Wolfsburg – Dortmund
34. Spieltag: Bayern – Stuttgart

Meister wird Berlin wegen des leichten Restprogramms.
Für Dortmund wird es “nur” zu Platz 6 reichen.
Der VfB wird 3.-5.

Bundesliga, 31. Spieltag:
VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 4:1 (2:1)

Gestern war es nach rund einem Jahrzehnt mal wieder soweit: Ich verkleidete mich morgens als Fan und begab mich auf den knapp 300km langen Weg von Köln in die schwäbische Landeshauptstadt, um endlich mal wieder ein Heimspiel des VfB Stuttgart live im Gottlieb-Daimler-Stadion in der Mercedes-Benz-Arena mitzuerleben. Und ich glaube, wir haben uns das perfekte Spiel ausgesucht…

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spatzlegabel2-2Was ist dieses komische Gefühl im Innern meines Körpers? Irgendwoher kommt es mir bekannt vor, wie ein Besucher aus längst vergangenen Tagen… Rätselhaft fremd und doch leider erschreckend vertraut… Ja… ich glaube, es ist das Gefühl von… Unzufriedenheit.

Bundesliga, 30. Spieltag:
DSC Arminia Bielefeld – VfB Stuttgart 2:2 (1:2)

Vor exakt einer halben Saison, nämlich nach dem torlosen Remis im Hinspiel gegen Bielefeld, stellte ich mir erstmals ernsthaft und öffentlich (im begrenzten Rahmen dieses Blogs) die Frage nach der Zweckmäßigkeit eines Trainerwechsels – die dann auch prompt eine Woche später schon deutlichst beantwortet wurde, mit der zügigen Demission von Armin Veh.

Weiterspielen…

spatzlegabel2-01. VfL Wolfsburg – 57 Punkte / +26 Tore
2. Hertha BSC – 55 Punkte / +8 Tore
3. FC Bayern – 54 Punkte / +22 Tore
4. VfB Stuttgart – 54 Punkte / +15 Tore
5. Hamburger SV – 54 Punkte / +2 Tore
6. FC Schalke 04 – 49 Punkte / +16 Tore
7. Borussia Dortmund – 49 Punkte / +14 Tore

Bundesliga, 29. Spieltag:
VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0)

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